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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 24. Februar 2021 15:05 Uhr
Corona: Keine weiteren Öffnungen im Bildungsbereich zur nächsten Woche möglich
Mittwoch, 24. Februar 2021 12:43 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.462 (+12) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.333 Personen (+4) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Erfreulicherweise hat das Land Niedersachsen auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 30,2 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 98 (+8) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 5 (+2), Bodenfelde 1 (0), Dassel 2 (0), Einbeck 35 (+4), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 1 (0), Katlenburg-Lindau 7 (-2), Moringen 3 (0), Nörten-Hardenberg 11 (0), Northeim 25 (+4) und Uslar 7 (0) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorbenen Personen sind 31 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 5.207 Personen (Stand: 23.2.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 3,9 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 2.023 Personen (Stand: 23.2.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,5 Prozent.

Dienstag, 23. Februar 2021 12:15 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.450 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.329 Personen (+8) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Erfreulicherweise hat das Land Niedersachsen auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 27,2 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 90 (-5) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 3 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 2 (-2), Einbeck 31 (+2), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 1 (0), Katlenburg-Lindau 9 (-1), Moringen 3 (0), Nörten-Hardenberg 11 (-3), Northeim 21 (-1) und Uslar 7 (0) stammen. Mit oder an dem Virus verstorbenen Personen sind 31 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 4.846 Personen (Stand: 22.2.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 3,7 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 2.022 Personen (Stand: 22.2.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,5 Prozent.

Dienstag, 23. Februar 2021 09:14 Uhr

Hannover (red). In der wöchentlichen Telefonkonferenz der Gesundheitsministerinnen und –Minister der Länder und des Bundes, hat der Bundesgesundheitsminister am Montag angekündigt, dem Personal in Kindertageseinrichtungen sowie an Grund- und Förderschulen Covid-19-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca mit hoher Priorität zugänglich zu machen. Der Bund will dafür die sogenannte Impf-Verordnung ändern, die die Impfreihenfolge rechtsverbindlich für alle Bundesländer regelt.

Die Bundesregierung ändert damit teilweise ihren Kurs. Ministerpräsident Stephan Weil hatte bereits seit langem die Aufnahme von Lehr- und Betreuungskräften in die Priorisierungsgruppe zwei gefordert. Stephan Weil: „Es ist gut, dass der Bundesgesundheitsminister jetzt zumindest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Grundschulen, Förderschulen und Kindertagesstätten eine frühzeitige Impfung vorsieht. Allerdings ist das nur ein erster Schritt. Es ist nicht zu verstehen, dass die Lehrerinnen und Lehrer von älteren Kindern und Jugendlichen ausgenommen sind. Die Bundesregierung sollte in dieser Hinsicht keine halben Sachen machen.“

Derzeit werden in Niedersachsen insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Bürgerinnen und Bürger, die älter sind als 80 Jahre, sowie das Personal in besonders gefährdeten Bereichen der medizinischen Einrichtungen geimpft.

Noch in dieser Woche sollen nach den Planungen des Landes schon erste Personen aus der Gruppe mit einer hohen Priorität für eine Covid-Schutzimpfung mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft werden können. Dies wäre jeweils dann möglich, wenn vor Ort bereits allen Personen unter 65 aus der ersten Gruppe mit der höchsten Priorität ein Impfangebot gemacht wurde und noch Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht.

„In der Gruppe mit der höchsten Priorität für eine Schutzimpfung gegen Covid-19 finden sich vergleichsweise wenige Personen, die mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden können, weil sie jünger sind als 65 Jahre. Wir erhalten von ersten Impfzentren bereits die Rückmeldung, dass vor Ort mehr Dosen dieses Impfstoffs zur Verfügung stehen, als impfberechtigte und impfwillige Personen aus dieser Gruppe. Wir werden den Impfzentren vor diesem Hintergrund ermöglichen, Personen, die jünger sind als 65 Jahre, aus der zweiten Priorisierungsgruppe mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu impfen“, erklärt Gesundheitsstaatsekretär Heiger Scholz.

Zunächst sollen dabei Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner der Eingliederungshilfe sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und anderes medizinisches Personal mit direktem Patientenkontakt ein Impfangebot erhalten. Diese Gruppen haben aufgrund ihrer Lebensumstände oder ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin viele persönliche Kontakte, bei denen Abstandsregeln häufig nicht eingehalten werden können. Das Land arbeitet daran, in den kommenden Wochen immer mehr Niedersächsinnen und Niedersachsen aus der zweiten Prioritätsgruppe, die jünger sind als 65 Jahre, ein Impfangebot mit AstraZeneca zu machen.

Nach der nun angekündigten Änderung der Impf-Verordnung könnten auch schon bald die genannten Beschäftigten im Bildungsbereich ein Impfangebot erhalten. Entsprechende vorbereitende Gespräche zwischen dem Gesundheits- und dem Kultusministerium sowie den kommunalen Spitzenverbänden finden noch in dieser Woche statt.### Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich begrüße, dass unsere Initiativen zur Priorisierung von Kita und Schule Erfolg hatten. Der Druck, den Niedersachsen über die Jugend- und Familienministerkonferenz sowie über die Kultus- und Gesundheitsministerkonferenz erzeugt hat, zahlt sich jetzt aus. Konsequent wäre es jetzt, das gesamte Schulpersonal zu impfen.

Die pädagogische Arbeit mit kleinen Kindern und mit den jüngsten Schülerinnen und Schülern erfordert auch körperliche Nähe. Abstandhalten ist weder möglich noch wünschenswert. In den Krippen, Kindergärten und Grundschulen werden daher an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz besondere Anforderungen gestellt, die auch einen besonderen Schutz rechtfertigen. Die Änderung der Impf-Verordnung ist allerdings nur der erste Schritt, weitere müssen folgen. Insbesondere muss Impfstoff zügig und direkt an die Kitas und die Schulen. Die Aussendung mobiler Teams wäre hier wünschens- und erstrebenswert. Grundsätzlich gilt: Der Dreiklang aus Impfen, Testen und konsequenter Anwendung der AHA+L-Regeln ist der Schlüssel zu weiteren Öffnungsschritten bei Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die entsprechenden Konzeptionierungen laufen. Wie es weitergeht im Bildungsbereich, werden wir wie besprochen nach den kommenden Bund-Länder-Gesprächen Anfang März festlegen. Viele andere Länder haben sich heute auf den niedersächsischen Weg begeben, mehr Bildung und Betreuung zu ermöglichen. Wir bleiben vorerst auf diesem Weg. Die Entwicklung der aktuellen Infektionslage macht mir dabei Kopfzerbrechen, wir sind derzeit nicht auf dem Weg hin zu großen Öffnungen. Offenkundig haben sich die Coronavirus-Mutationen eingenistet und bremsen eine weitere Verbesserung der Lage aus. Nach wie vor bleibt das Ziel, im März mehr Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen zu holen – sicher und verantwortbar.

„Wir erwarten in den kommenden Wochen weiterhin größere Lieferungen des Impfstoffes von AstraZeneca, der dann auch für die Impfung der Beschäftigten in Kindertagesstätten sowie Grund- und Förderschulen genutzt werden kann.“ Denkbar sei es, die mobilen Impfteams, die in den Landkreisen und kreisfreien Städten große Fortschritte bei der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime machen, auch im Bereich von Schule und Kita einzusetzen, so Gesundheitsstaatssekretär Heiger Scholz. ### Hintergrund: ### Mit Stand von Sonntagabend hatten die mobilen Teams 96 Prozent aller stationären Alten- und Pflegeheime in Niedersachsen mindestens einmal aufgesucht, in 71 Prozent der Einrichtungen fanden auch schon die Zweitimpfungen statt.## Von den rund 72.000 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca, die das Land bisher an die Impfzentren ausgeliefert hat, waren am Sonntagabend rund 20.000 Dosen verimpft. Damit liegt Niedersachsen auf Platz drei im Ländervergleich. Bis Mittwoch liefert das Land weitere rund 69.000 Dosen dieses Impfstoffs an die Impfzentren aus.

Montag, 22. Februar 2021 14:20 Uhr

Northeim (lpd). Seit Montagmorgen läuft im Northeimer Impfzentrum die nächste Impfrunde. Sah es bis Freitagmittag zunächst so aus, als könnten nicht alle Termine zugeteilt werden, waren noch im Laufe des Freitagnachmittags alle 500 Termine vergeben.

In Laufe der Woche werden jetzt von Montag bis Freitag täglich 100 Personen im Impfzentrum geimpft. Geimpft werden nach Kenntnisstand des Impfzentrums ausschließlich Personen aus dem Landkreis Northeim. Das Land hat offenbar auf die Kritik reagiert, nachdem in der ersten Impfrunde auch Personen aus anderen Landkreisen in Northeim geimpft wurden.

Nach dem Bekanntwerden der Irritationen über die Terminvergaben am vergangenen Freitag, standen die Telefone im Impfzentrum nicht mehr still. „Menschlich kann ich dies nachvollziehen“, bekräftig Frank Beckmann, Leiter des Impfzentrums. „Wir können vor Ort aber keine Abhilfe schaffen, denn Termine können ausschließlich über das Impfportal des Landes gebucht werden“, so Beckmann weiter. Anrufe im Impfzentrum, oder Beschimpfungen des Personals, führen also nicht zu einem Termin. „Wir können vor Ort keine Termine machen, das geht nur über das Landesportal“, bekräftigt Beckmann. Auch die Terminbestätigungen gibt es ausschließlich vom Land. Die Impfeinladungen werden den Impfberechtigten auf dem ausgewählten Kommunikationsweg (Brief oder Email) direkt übersandt.

Eine direkte Terminbuchung über die Terminhotline oder das Online-Portal wird erst möglich sein, wenn die Warteliste für das Impfzentrum in Northeim vollständig abgearbeitet wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt wird man dort immer die Aussage erhalten, dass keine Termine zur Verfügung stehen, weil eine Terminvergabe ausschließlich über die dortige Warteliste erfolgt. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, auf die Warteliste setzen lassen. Diese wird nach Impfstoff- und Terminverfügbarkeit abgearbeitet.

Neben den Impfungen im Impfzentrum sind auch die beiden mobilen Teams weiter in Alten- und Pflegeheimen unterwegs. Geplant ist, bis zum Ende dieser Woche die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen abzuschließen.

Die nächsten Impftermine im Impfzentrum wird es voraussichtlich in der 9. Kalenderwoche (ab 1. März) geben.

Region Aktiv
Mittwoch, 24. Februar 2021 12:00 Uhr
Erfolgreicher Impfstart im Seniorenzentrum Kamphof
Mittwoch, 24. Februar 2021 09:29 Uhr

Bad Gandersheim (red). „Von außen sieht das Jugendzentrum PHOENIX gerade ziemlich tot aus, aber innen passiert ganz viel. Wir bauen und basteln aus Leibeskräften und wenn wir wieder öffnen können, sind wir bestens vorbereitet", erklärt Thomas Ehgart, Pfarrer und Geschäftsführer des Jugendzentrums.

„Der Vorstand ist zurzeit mit großem Engagement dabei zu renovieren und Räume neu zu gestalten, Corona-konform versteht sich. Zum Beispiel waren unsere Toiletten ziemlich abgerockt. Das ändert sich jetzt. Alles wird richtig edel, in Anthrazit und Weiß, neue Waschbecken, neue Toiletten –richtig chic! Wir hoffen einfach mal, dass sich die Gäste dann entsprechend benehmen“, schmunzelt Pfarrer Ehgart.

Auch im Bandraum im Keller wird gebaut. Dank Fördergeldern der Landeskirche Braunschweig kann der Probenraum jetzt gedämmt und schallisoliert werden. Außerdem wird bei den Umbaumaßnahmen auf eine gute Raumakustik Wert gelegt. Elektrik und Heizung werden gerade erneuert, zudem konnte eine Grundausstattung an Band-Equipment angeschafft werden.

„Wir haben gute Mikrofone, Verstärker und Boxen gekauft; die Bands müssen also nur noch ihre Instrumente mitbringen. Wir haben auch schon erste Anfragen zur Nutzung des Raums bekommen, an den Mietkonditionen basteln wir gerade. Wer Interesse hat, kann uns einfach eine E-Mail unter info@jugendzentrum-phoenix.de schreiben, wir melden uns gern zurück“, erklärt Sabine Dyrba, Vorstandsvorsitzende.

Auch Bands von Erwachsenen sind im Proberaum herzlich willkommen, solange noch Kapazitäten frei sind. Der Bandraum hat einen eigenen Eingang, sodass er unabhängig von den Räumen des PHOENIX betreten werden kann. Auch auf die Sicherheit des Equipments und neue Türen wird natürlich Wert gelegt. Im Redaktionsraum der Jugendredaktion hat sich viel verändert. Neue Möbel und Lampen sorgen für ein professionelles Arbeitsklima. Einer privaten Spende verdankt das PHOENIX neue Konferenzstühle, die hier gut genutzt werden können. Die größte Neuerung ist jedoch ein digitales „Whiteboard“.

Mit diesem technischen Equipment können u.a. Videokonferenzen abgehalten werden. „Das ist gerade jetzt natürlich eine gute Sache“, so Ehgart.

„Wir bleiben dadurch trotz Corona handlungsfähig und können z.B. mit der Jugendredaktion Themen besprechen und an Artikeln arbeiten. Die Technik zeichnet bei guter Akustik alle Personen im Raum auf und ermöglicht es uns zudem, eine ganze Reihe weiterer Teilnehmer von außen zuzuschalten. Auch der PHOENIX-Vorstand nutzt diese neue Technik und hat bereits eine Vorstandssitzung online durchgeführt. Wir halten uns natürlich an die Corona-Regeln, müssen aber auch Entscheidungen treffen –und das tun wir auf diesem Weg!“, betont Pfarrer Ehgart.

Foto: Jugendzentrum Phoenix

Mittwoch, 24. Februar 2021 09:23 Uhr

Northeim (red). Die Niedersächsischen Landesforsten ziehen eine positive Bilanz der 30. Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission. Bei der diesjährigen Wertholzversteigerung am 17. Februar 2021 in Braunschweig stiegen die Preise für Eichen– und Eschenholz im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Rund 2272 Kubikmeter Stammholz wurden auf drei zentralen Lagerplätzen in Liebenburg, Vogelbeck und Suterode angeboten. Um die wertvollsten Bäume aus den Wäldern Südniedersachsens hatten sich 30 Bieterinnen und Bieter aus Deutschland und Dänemark beworben. Die teuerste Eiche kam aus einem Privatwald und kostete 1499 Euro pro Kubikmeter. Sie wechselte für 5.306 Euro ihren Besitzer.

Im Durchschnitt erzielten die Eichenhölzer auf den beiden Lagerplätzen der Landesforsten ein Gebot von 735 Euro pro Kubikmeter (Vorjahr 649 €). „Das ist beim Preis für Eichenwertholz ein Allzeithoch, weder in Suterode noch in Liebenburg haben wir bisher einen solchen Durchschnittspreis erzielt“, freut sich Henning Tote. Der Forstmann arbeitet in der Betriebsleitung der Niedersächsischen Landesforsten und koordiniert von Braunschweig aus die Submission. Henning Tote ist mit dem Ergebnis der Versteigerung sehr zufrieden. Am Markt seien weiterhin gute Eichen und Eschen gefragt. „Wir bieten qualitativ hochwertige und gut sortierte Edelhölzer an. Auf den zentralen Verkaufsplätzen finden fast alle Kunden einen passenden Stamm, um daraus langlebige, anspruchsvolle Produkte wie Möbel, Musikinstrumente oder Weinfässer herzustellen“, begründet Henning Tote den Aufwand für die alljährlichen Baum-Ausstellungen.

„Die hohe Kunst der Wertholzproduktion ist das richtige Erntejahr zu finden“, sagt Forstamtsleiter Axel Pampe

Einen besonders starken Baum erntete das Niedersächsische Forstamt Reinhausen nahe Göttingen. Die Esche stammt aus der Revierförsterei Sattenhausen und wurde von einem deutschen Furnierwerk ersteigert. Der Stamm aus rundherum gesundem Holz misst ein Volumen von 6,5 Kubikmeter. „Die hohe Kunst der Wertholzproduktion besteht gerade in den letzten Jahren darin, den richtigen Zeitpunkt für die Ernte zu finden“, betont Axel Pampe, Leiter des Forstamtes Reinhausen. Auch die naturnahen Laubmischwälder Südniedersachsens seien in den letzten Jahren stark von Dürreschäden, Insekten- und Pilzbefall betroffen gewesen. „Unsere wertvollsten Stämme sollen unbedingt auf den Submissionsplatz kommen, bevor das Holz irreparabel geschädigt und die Arbeit von Förstergenerationen zunichtegemacht wird“, erläutert Forstamtsleiter Pampe.

Vorsorge zahlt sich aus im Wald

Die Strategie der Landesforsten gegen Klimawandel mit Dürreschäden und Insektenbefall, gegen Marktschwankungen oder Preisverfall bei Holzarten, die aus der Mode kommen, lautet: Risikostreuung mit Baumartenvielfalt. Henning Tote beschreibt, mit welchem Konzept die Landesforsten Vorsorge im Wald betreiben, damit auch in Zukunft noch genügend alte Werthölzer für den heimischen Markt heranwachsen: „Wir setzen niemals auf eine Karte und pflanzen möglichst vielfältig gemischte Wälder. Fallen im erntefähigen Alter bestimmte Baumarten im Mischwald aus, oder sind Eichen oder Eschen nicht mehr im Trend, können wir andere Holzarten liefern wie Ahorn, Kirschen, Linden oder seltene Sorten wie Speierling oder Elsbeere“, so Tote. Besonders in den letzten Jahren seien die durch Stürme und Borkenkäfer entstandenen Kahlflächen mit Eichen und besagten Edellaubhölzern aufgeforstet worden. „Daraus können unsere Nachfahren in 150 bis 200 Jahren ebenfalls Qualitätsholz ernten“, ergänzt Axel Pampe das Vorsorgeprinzip nachhaltiger Forstwirtschaft.

Aufforstungen sichern Massivholz-Möbel und handgefertigte Musikinstrumente für Urenkel

Ziel der Landesforsten sei es, hochwertiges Holz nicht nur für den aktuellen Bedarf zu produzieren. Auch für Enkel und Urenkel sollen massive Möbel, edele Holzfußböden oder handgefertigte Musikinstrumente verfügbar sein. Nur ein geringer Teil der alten Laubbäume wird für die Submission entnommen, genügend alte Bäume bleiben aus ökologischen Gründen im Wald stehen und werden nicht genutzt. So will es das langfristige, ökologische Waldprogramm - kurz LÖWE - genannt, das seit dreißig Jahren für alle Forstleute im Landeswald gilt. „Die Niedersächsischen Landesforsten versorgen ebenso wie Privat- , Genossenschafts- und Kommunalwälder langfristig Kunden aus der holzverarbeitenden Industrie und Verbraucher mit dem hochwertigen, nachwachsenden Rohstoff Holz aus heimischen Wäldern, selbst in schwierigen Krisenzeiten wie in den letzten drei Jahren“, fasst Förster Henning Tote die 30. Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission Northeim zusammen.

Während die Landesforsten die Wertholzlagerplätzen Suterode und Liebenburg betreuten, war die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Holzlagerplatz Vogelbeck GbR für den Wertholzlagerplatz Vogelbeck verantwortlich. Neben Eiche und Eschen lagen in diesem Jahr noch Berg- und Spitzahorne, Roteichen, Kirschen, Elsbeeren, Birken, Robinien und Hainbuchen zum Verkauf aus.

Foto: NLF

Mittwoch, 24. Februar 2021 08:51 Uhr

Dassel (red). „Wir wünschen uns für 2022 einen Kunstkalender voller positiver Energie. In 12 Monatsbildern wollen wir einfach pure Freude und Glück verbreiten. Das diesjährige Thema unseres Malwettbewerbs heißt „Freude & Glück“ oder „Joy & Happiness“ – für die globalen Fans“, sagt Barbara Knipper, die Organisatorin des alljährlichen Kalenderwettbewerbs bei Hahnemühle. 

Das Thema und der Aufruf der Künstlerpapiermanufaktur zum Malen, Zeichnen, Collagieren oder traditionellen Drucken wird von der internationalen Künstler-Gemeinschaft jedes Jahr mit Spannung erwartet. Seit mehr als 10 Jahren sind beim Wettbewerb regelmäßig mehrere tausend Bilder aus aller Welt dabei.

Von Februar bis Juni jeden Jahres läuft die Einreichungsphase. Über ein Online-Portal kann jeder Teilnehmer bis zu fünf Bilder hochladen. Zwei Kriterien müssen die Kunstwerke erfüllen: Sie sind auf einem Papier von Hahnemühle oder Lana und im Landschaftsformat gemalt. Über die Sommermonate erfolgt die Jurierung aller online eingereichten Bilder bevor im Herbst zunächst die 36 Bilder der Shortlist veröffentlicht werden. Ein Video auf der Homepage und auf den Social Media Kanälen der Hahnemühle stellt die Finalisten vor.

„In diesem Jahr versprechen ein paar Neuerungen noch mehr Aufmerksamkeit in Künstlerkreisen und der Öffentlichkeit: Die limitierte Edition der Kalender wird im Digitaldruck on demand gedruckt und der Kalender kann käuflich erworben werden“, erläutert Stefan Neumann, Leiter des Digitalen Anwendungszentrums bei Hahnemühle.

Doch bevor es soweit ist, werden Ende des Jahres die 12 Sieger-Bilder gekürt und bekannt gegeben. Den Gewinnern ist das Renommee, im Kunstkalender der weltweit bekannten Marke Hahnemühle vertreten zu sein, sicher. Außerdem erhalten sie neben 10 gedruckten Kalendern ein exklusives Kreativ-Paket der drei Creative Art Alliance Partner mit wertvollen Künstlerpapieren von Hahnemühle, Farben von Schmincke und Pinseln von da Vinci. Natürlich werden alle Künstler auch am Verkauf der Kalender beteiligt. Die Ausschreibung und Teilnahmebedingungen im Detail finden Sie hier.

Dienstag, 23. Februar 2021 12:42 Uhr

Göttingen (red). Niedersachsens Kinder- und Familienministerin Carola Reimann ist überzeugt davon, dass der Kinderschutz in Südniedersachsen, einer überwiegend sehr ländlich ge­prägten Region, damit noch weiter gestärkt werden wird. „Ich freue mich sehr, dass das Netz von Kinderschutz-Zentren in Niedersachsen noch enger geknüpft wird und die Strahlkraft dieser spezialisierten Einrichtung insbesondere dem südlichen Teil Niedersachsens zugutekommen wird", so Carola Reimann. „Kinderschutz-Zen­tren sind für das Land unverzichtbare Rat- und Impulsgeber. Sie sind wertvolle Partnerin­nen und Partner an der Seite des Landes, um den Schutz von Kindern noch konse­quenter und verlässlicher zu gestalten."

Kreisrat Marcel Riethig vom Landkreis Göttingen schließt sich an. „Die Einrichtung eines Kinderschutzzentrums für Südniedersachsen ist ein wichtiges Signal für den Kinderschutz. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Beschränkungen ist es wichtiger denn je, dass alle gut hinschauen und reibungsfrei zum Schutz von Kindern zusammenarbeiten."

Aktuell haben Landkreis und Stadt Göttingen ein Begleitteam gebildet, das den Weg für ein neues Kinderschutz-Zentrum in Südniedersachsen ebnet. Den Ver­antwortlichen ist sehr an einer Anknüpfung an das bestehende und sehr gut funktio­nierende Netzwerk der Akteurinnen und Akteure vor Ort gelegen. Nach Einschätzung von Stadt und Landkreis Göttingen kann auf tragfähige Kooperationsstrukturen zu­rückgegriffen werden. Die Suche nach einer geeigneten Trägerschaft wird in Kürze in einem transparenten Verfahren im Netzwerk der regionalen Jugendhilfelandschaft beginnen. Die Eröffnung dieses fünften mit Landesmitteln geförderten Kinderschutz-Zentrums in Nie­dersachsen ist für Mitte 2021 vorgesehen.

Das Land stellt für das Kinderschutz-Zentrum Göttingen Mittel in Höhe von 220.000 Euro für 2021 zur Verfügung. Insgesamt fördert das Land die fünf niedersächsischen Kinderschutz-Zentren in 2021 mit 980.000 Euro. 

„Wir freuen wir uns sehr, dass die von uns entwickelte Konzeption eines Kinderschutz-Zentrums in Südniedersachsen auf positive Resonanz des Landes gestoßen ist und wir mit der von dort erhaltenen Förderung das gemeinsam von Stadt und Landkreis Göttingen geplante Vorhaben umsetzen können. Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf die Weiterentwicklung einer gut entwickelten Netzwerkstruktur im Bereich Früher Hilfen und Kinderschutz", sagte Maria Schmidt, Stadträtin der Stadt Göttingen.

Blaulicht
Dienstag, 23. Februar 2021 08:55 Uhr
30.000 Euro Sachschaden durch Zimmerbrand in Mehrfamilienhau
Dienstag, 23. Februar 2021 08:51 Uhr

Holtensen (red). Ein 18 Jahre alter Pkw-Fahrer aus einem Dasseler Ortsteil wurde am Montag, gegen 20.30 Uhr in der Einbecker Ortschaft Holtensen von einer Polizeistreife angehalten und kontrolliert. Der junge Mann zeigte bei der Überprüfung von körperlichen Merkmalen diverse Auffälligkeiten, die darauf hindeuteten, dass er unter dem Einfluss von Drogen mit dem Pkw unterwegs war. Ein durchgeführter Drogentest verlief dann auch positiv auf den Wirkstoff THC. Der Fahrer musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Dienstag, 23. Februar 2021 08:49 Uhr

Einbeck (red). Am Montag, 22. Februar wurde auf dem Parkplatz Walter-Poser-Park in Einbeck ein Transporter aus Hildesheim kontrolliert. Der 49 Jahre alter Fahrer des Fahrzeugs sammelte offensichtlich Schrott, wofür es einer Genehmigung bedarf. Bei der Kontrolle konnte er den kontrollierenden Polizeibeamten jedoch keine vorgeschriebenen Genehmigungen, insbesondere für den Umgang und das Sammeln von gefährlichen Abfällen, wie Elektroschrott, aushändigen.

Des Weiteren konnte er keine Kontrollblätter für den aktuellen und die zurückliegenden Tage vorweisen. Zuguterletzt wurde von den Beramten bemängelt, dass der Transporter nicht mit der in solchen Fällen vorgeschriebenen Warntafel ausgestattet war, die anzeigt, dass das Fahrzeug Abfälle sammelt. Gegen den Mann wurden drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Das Einsammeln von Schrott wurde ihm zunächst untersagt.

Montag, 22. Februar 2021 17:03 Uhr

Kreiensen (red). Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Kreiensen hat am Montagnachmittag den Einsatz von rund 60 Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW gefordert. „Zimmerbrand in der Heinrichstraße, starke Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus“ lautete die Meldung um 15.09 Uhr. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte einen Brandgeruch im Treppenhaus sowie eine heiße Wohnungstür feststellen. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung stellte sich heraus, dass ein Feuer in einer Küche des Fünf-Parteien-Hauses ausgebrochen war. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen löschen. Das Gebäude wurde anschließend belüftet.

Die anfängliche Befürchtung, die Flammen könnten auf den Dachstuhl überschlagen, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Verletzt wurde bei dem Feuer nach ersten Informationen niemand. Die Polizei ermittelt die Brandursache. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kreiensen, Greene, Erzhausen, Leineturm, Naensen, Bad Gandersheim und Einbeck, die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Einbeck sowie der Fachberater des Technischen Hilfswerks aus Einbeck.

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

Montag, 22. Februar 2021 11:54 Uhr

Northeim (red). Ein 55-jähriger Northeimer war am Sonntagabend in Begriff, den Scheibenwischerarm des Opels zu verbiegen und wurde dabei von dem Fahrzeughalter erwischt. Der 54-jährige Fahrzeughalter aus Northeim konnte den Beschuldigten noch an seiner Handlung hindern. Jedoch bekam er bei einer anschließenden Rangelei einen Faustschlag des Beschuldigten in sein Gesicht. Durch die Hilferufe ihres Vaters wurde die 19-jährige Tochter des Opfers auf die Situation aufmerksam und bat in der naheliegenden Polizeidienststelle um Hilfe. Der 55-Jährige hatte eine Atemalkoholkonzentration von 2,9 Promille und verbrachte aufgrund seiner andauernden Drohungen gegen das Opfer die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizei Northeim. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Politik
Montag, 22. Februar 2021 08:35 Uhr
CDU-Ratsfraktion sieht in der Digitalisierung Innovationshebel für Zukunftsthemen
Montag, 22. Februar 2021 08:30 Uhr

Einbeck/Northeim (red). „Vor einem Jahr wurde Hanau vom Rechtsextremismus erschüttert. Neun Menschen wurden lediglich aus Rassismus und Fremdenhass aus dem Leben gerissen. Wir gedenken der Opfer und ihren Angehörigen. Es ging ein Schuss durch die Politik, man wolle sich nun auf die Bekämpfung des seit Jahren aufflammenden Rechtsextremismus fokussieren“, erklärt Hedi Mohammed, Vorsitzender Jusos Unterbezirk Northeim-Einbeck

„Doch nach genau einem Jahr fragt man sich, wo dieser Aktivismus bleibt. Im Landkreis sucht man lange nach Mahnwachen und Aktionen. Vor allem in der Kreisstadt, die in den letzten Jahren ein Problem mit Rechtsradikalen hatte, findet man nichts. Lediglich die von uns an einem Baumschutzrost in der Innenstadt angeklemmte kleine Papptafel, umgeben von Rosen und neun Kerzen, erinnert an den Terror vor einem Jahr. Genau hier, lokal, muss aber gezeigt werden, dass wir uns nicht von Nazis runterkriegen lassen. Die Demokrat*innen in diesem Land müssen im Kampf gegen Undemokrat*innen Flagge zeigen“, führt Hedi Mohammed an.

„In der Kreisstadt hat man nicht viel Aktivismus aus der Politik und der Bevölkerung gespürt. Ist es erstrebenswert, dass wir Jusos als Jugendorganisation (mit) der SPD heute anscheinend die einzigen Aktivist*innen waren? Wenn es nach mir geht, dann sollte solcher Aktivismus viel mehr aus der Breite der Bevölkerung kommen, was in Northeim in den letzten Jahren leider abgenommen hat. Es geht aber auch anders, was Kommunen wie z.B. Einbeck zeigen. Dort gibt es schon lange ein starkes und vitales Bündnis gegen Rechts, worauf wir sehr stolz sind, dass wir so engagierte Menschen in unserem Landkreis haben. Wir Jusos werden auf jeden Fall uns stark dafür einsetzen, dass unser Landkreis nicht dem Rechtspopulismus verfällt, was mittelbar zum Rechtsextremismus bzw. -terrorismus führt. Ich freue mich über jede einzelne Person, die sich unserem Kampf für den Erhalt einer toleranten Demokratie anschließt!“, so der Vorsitzende abschließend.

Foto: Jusos

Mittwoch, 17. Februar 2021 10:11 Uhr

Berlin (red). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne informiert ab sofort auch per Podcast über seine politische Arbeit. Mit „Kühne kompakt“ startet der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode einen neuen Weg der Kommunikation. „Im Podcast möchte ich aufzeigen, wie politische Entscheidungen getroffen werden, warum manches länger dauert und wie intensiv über so manches Thema bei uns im Deutschen Bundestag diskutiert wird“, betont Roy Kühne. „Politik kann die Akzeptanz für ihre Arbeit nur stärken, indem sie ihre Arbeit verständlich erklärt.

Und genau das möchte ich mit meinem neuen Podcast tun“, so der Bundestagsabgeordnete. Im neuen Format „Kühne kompakt“ sollen unter anderem die vielen Fragen geklärt werden, die Roy Kühnes Büros in Northeim, Goslar und Berlin erreichen. Ebenso Thema sind aktuelle politische Debatten. „Und ich möchte, wie auch schon in der Vergangenheit, mit lokalen Akteuren ins Gespräch kommen und so die Diskussion und die aktive Auseinandersetzung mit der Politik anregen“, so Kühne. Kühne kompakt kann auf allen klassischen Plattformen, darunter unter anderem Spotify, Deezer, Apple Podcast, Google Podcasts sowie über die Internetseite des Abgeordneten unter www.roy-kuehne.de gehört werden.

Foto: Kühne

Wirtschaft
Dienstag, 23. Februar 2021 12:54 Uhr
W. Schnitger GmbH investiert am Standort Northeim 8,5 Mio. Euro
Sonntag, 21. Februar 2021 10:40 Uhr

Einbeck (red). Wie ist die Situation des Handwerks im Landkreis Northeim, insbesondere die aktuelle während der Corona-Pandemie? Über viel wurde schon in den regelmäßigen Internetveranstaltungen des Landtagsabgeordneten Christian Grascha (FDP) gesprochen. Über die Innenstädte, die Kultur und den Einzelhandel. Aber was sagt das Handwerk? Auch Betriebe des Handwerks sind von den Schließungen betroffen. Viele konnten aber auch weiterarbeiten. Gab es Einschränkungen, die den Betriebsablauf behinderten? Friseure beispielsweise mussten schließen. Einzelhandelsgeschäfte der Handwerksbetriebe auch.

„Auch hier gibt es mit Sicherheit viele Fragen die zu klären sind und ich freue mich, dass Ulrich Schonlau mein nächster Gast im Webtalk ist“, so Christian Grascha. Termin ist Mittwoch, der 24. Februar um 19 Uhr. Das Handwerk ist für die Region Südniedersachsen ein zentraler wirtschaftlicher Bestandteil und Motor für Arbeits- und Ausbildungsplätze. Die Online Veranstaltung bietet die Möglichkeit Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern oder Anregungen an die Politik weiterzugeben.

Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Skype: Die Einwahl funktioniert über einen Gastzugang, bei dem immer nur von Skype eine Nummer vergeben wird, die 24 Stunden einen Zugang für diese Unterhaltung gewährleistet. Voraussetzung ist lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.

Foto: Kreishandwerkerschaft

Freitag, 19. Februar 2021 09:01 Uhr

Northeim/Bad Gandersheim/Kalefeld (lpd). Das römisch-germanische Schlachtfeld „Harzhorn“, die Tongrube in Willershausen und das Museum „Portal zur Geschichte“ im Kloster Brunshausen – diese drei kulturellen Leuchttürme im Norden des Landkreises Northeim befinden sich seit einiger Zeit unter dem gemeinsamen Dach der praeteritum gGmbH. Am vergangenen Mittwoch hat die Gesellschafterversammlung, bestehend aus Vertretern des Landkreises Northeim, der Gemeinde Kalefeld und der Stadt Bad Gandersheim, eine neue Geschäftsführung bestimmt. Um die Gesellschaft erfolgreich weiterzuführen, wird der Leiter des Geschäftsbereichs Kultur, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Bad Gandersheim, Manfred Kielhorn, die Geschäfte zum 1. März 2021 in Teilzeit übernehmen. „Herr Kielhorn verfügt über profunde Kenntnisse der Geschichte und Kultur in der Region sowie über langjährige Erfahrungen im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Er ist vielen haupt- und ehrenamtlichen Vertretern des Portal zur Geschichte, der Tongrube Willershausen und des Harzhorn seit langem durch sein berufliches wie ehrenamtliches Engagement bekannt“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz (Bad Gandersheim) und Bürgermeister Jens Meyer (Kalefeld) übereinstimmend.

Die Nachbesetzung war erforderlich geworden, nachdem der bisherige Amtsinhaber aus persönlichen Gründen ausgeschieden war.

„Die Erfahrung mit einem alleinigen Geschäftsführer hat gezeigt, dass sinnvollerweise eine zweite zeichnungsberechtigte Person die Gesellschaft vertreten können sollte“, ergänzt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Deshalb ist die Besetzung einer weiteren Geschäftsführer- oder Prokuristenstelle vorgesehen, die nach dem Willen der Gesellschafter schon bald ausgeschrieben werden soll.

Ein wichtiger Termin für die neue Geschäftsführung ist die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim, denn übereinstimmendes Ziel der Gesellschafter ist, die Besucherinnen und Besuchern auch für die kulturellen Highlights im Landkreis zu begeistern und den Tourismus zu stärken.

 

 

 

Sport
Mittwoch, 17. Februar 2021 10:50 Uhr
Punktspielbetrieb in niedersächsischen Spielklassen im Erwachsenenbereich mit sofortiger Wirkung abgebrochen
Montag, 15. Februar 2021 08:51 Uhr

Einbeck (red). Das Haus der Jugend Einbeck bietet in Zusammenarbeit mit dem Kampfsportcenter Battmer einen Kickboxkurs für Fortgeschrittene an (online). Alle ehemaligen Kursteilnehmer*innen können sich gern wieder beteiligen. Termine sind mittwochs 17 bis 18 Uhr und Zugangsdaten sowie weitere Informationen sind erhältlich über 05561/2155 -werktags 10 bis 16 Uhr oder Anrufbeantworter.

Freitag, 12. Februar 2021 06:43 Uhr

Einbeck (red). Jährlich werden Sportler und Sportlerinnen für ihre besonderen Leistungen im Sport im Rahmen einer Feierstunde von der Stadt Einbeck geehrt. Die Richtlinien der Stadt Einbeck sehen eine Ehrung von Sportlern/innen der Einbecker Sportvereine, Schüler/innen aus Schulen in Einbeck, Sportabzeichenabsolventen sowie sonstigen Sportlern/innen vor, die ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Einbeck haben.

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