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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Mittwoch, 15. August 2018 10:02 Uhr
19. Einbecker MusicNight steht in den Startlöchern
Mittwoch, 15. August 2018 09:31 Uhr

Einbeck (r). Das Bürgerbüro in Kreiensen wurde an die Telefonanlage der Stadtverwaltung in Einbeck angeschlossen. Ab sofort ist das Bürgerbüro in Kreiensen unter der Rufnummer 05561/916-566 zu erreichen.

Mittwoch, 15. August 2018 06:00 Uhr

Northeim (r). Joachim Slawik aus Northeim hat sein 25-jähriges Dienstjubiläum beim Landkreis Northeim begangen. Nach seiner Schulzeit in Northeim leistete Joachim Slawik zunächst den Grundwehrdienst ab. Anschließend arbeitete er als Hausmeister bei der Deutschen Bundespost in Northeim. Von 1987 bis 1989 absolvierte Joachim Slawik eine Ausbildung zum Informationselektroniker. Im Anschluss daran war er als Elektroniker und Servicetechniker in Nörten-Hardenberg und Einbeck tätig.

Im Februar 1998 wurde Joachim Slawik als Schulhausmeister am Gymnasium Corvinianum in Northeim eingestellt. Nach dem Wechsel der Schulträgerschaft von der Stadt Northeim auf den Landkreis Northeim im Jahr 2009 wurde Joachim Slawik Beschäftigter des Landkreises Northeim. Joachim Slawik ist bis heute am Gymnasium Corvinianum tätig.

Foto: Redaktion

Dienstag, 14. August 2018 11:17 Uhr

Kirchbrak (r). Der Ebersnackenturm ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Wanderern. Wer den Aufstieg auf den waldreichen Ebersnacken – mit 460 Metern die höchste Erhebung des Voglers – erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann zusätzlich den rund 26 Meter hohen Aussichtsturm erklimmen. Oben angekommen, belohnt ein sagenhafter Ausblick für die Mühen. Denn über Wälder, Täler und Berge eröffnet sich eine tolle Rundum-Sicht über die Solling-Vogler-Region im Weserbergland – und sogar noch darüber hinaus.

Am Sonntag, 19. August, werden besonders viele Menschen die Wanderstiefel schnüren und sich auf Schusters Rappen hinauf zum Ebersnackenturm begeben. Denn dann lädt der Verein der Freunde des Voglers e. V. zur alljährlichen Sternwanderung zum Ebersnackenturm ein. In den Orten rund um den Vogler treffen sich wieder zahlreiche Wandergruppen, um gemeinsam den Aufstieg zu wagen und einen schönen Tag zu verleben. Auch Einzelwanderer und Hobby-Wandergruppen sind herzlich willkommen.

Das Eintreffen der Gruppen wird bis 12 Uhr erwartet, um 13 Uhr steht die Ehrung der stärksten Wandergruppe auf dem Programm. Selbstverständlich ist auch gewährleistet, dass sich kein Wanderer wieder hungrig oder durstig auf den Heimweg machen muss.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: privat

Dienstag, 14. August 2018 10:33 Uhr

Wenzen (r). Am 28. Und 29. September dieses Jahres stehen die Zeichen im Einbecker Ortsteil Wenzen wieder auf Party. Wie in den vergangenen Jahren finden ein Oktoberfest am Freitag, dem 28. September und die mittlerweile weit über die Grenzen Einbecks hinaus bekannte MALLOmania am Samstag, dem 29. September statt.

Das Oktoberfest wartet in diesem Jahr erstmals mit einem zusätzlichen LIVE-Act auf. Die Besucher werden ihren Augen und Ohren nicht trauen, denn auf der Bühne steht nicht wie zu meinen DJ Ötzi, sondern sein Double - DJ Anton, welcher optisch und akustisch überaus nah an das Original heranreicht. Mit bekannten Hits wie Anton aus Tirol, Sweet Caroline und Hey Baby wird er mit seiner DJ Anton Live-Show für eine Stunde das Festzelt zum Kochen bringen. Für die restliche Zeit übernehmen die sechs jungen Musiker der Band Hashtag#Music das musikalische Zepter und werden mit zünftigen und partylastigen Melodien die Besucher in Stimmung bringen. Für kalte Getränke in Maßkrügen sorgt das altbewährte Team und das ortsansässige Gasthaus Liersch bietet bayrische Spezialitäten wie Leberkäse im Brötchen für den Hunger zwischendurch an.

Der Samstag steht wie immer unter dem Motto „Wir holen Mallorca nach Wenzen“. Zur diesjährigen MALLOmania konnte neben Lokalmatador ALEX STARK (Mallorca is calling, Hey, Hey Helene) der Newcomer MAURICE HAASE, der mit seinem aktuellen Hit „Fetter Baß“ einen Senkrechtstart beim Opening im legendären Bierkönig auf Mallorca hingelegt hat, verpflichtet werden. Eingefleischten Bierkönig-Fans ist sicherlich auch MR. BLAUMANN (Deutschlands ärmster Autohändler) ein Begriff. Aber auch, wer ihn noch nicht kennt wird von ihm und seinem Ohrwurm „Freunde“ und seinem aktuellen Hit „Bier“ bereits nach kurzer Zeit begeistert sein. SABBOTAGE hat seiner Ankündigung vom letzten Jahr („Hier komme ich gerne auch die nächsten 40 Jahre noch hin“ Quelle: Facebook) Taten folgen lassen und ist auch 2018 mit seinen altbekannten Hits „Wir versaufen unser Geld“ sowie seiner aktuellen Single „Wer Mallorca liebt“ wieder mit am Start. Der Headliner in diesem Jahr ist kein geringerer als TOBEE. Dieser ist seit über zehn Jahren fester Bestandteil der wöchentlich im Bierkönig auf Mallorca vertretenen Künstler. Seine Hits (Lotusblume, Aua im Kopf, Jetzt ist der Teufel los u.vm.) sind von keiner Mallorca-Party mehr wegzudenken. Auch mit seinem aktuellen Titel „Helikopter 117 (Mach den Hub, Hub, Hub…)“ hat er im 4. Jahr in Folge einen Top 5 Hit des Jahres auf der Lieblingsinsel der deutschen Partyurlauber gelandet. Für die Moderation und die Party vor, nach und zwischen den Künstlern hat sich in den letzten Jahren DJ VOLKER als Garant für Mega-Stimmung bewährt und auch er ist somit wieder fest im Party-Team der MALLOmania 2018 integriert.

Als eine Neuerung wird in diesem Jahr erstmals eine Garderobe angeboten. Wie immer wird das Festzelt jeweils passend zum Motto dekoriert. Die Cocktail.bar liefert wieder Cocktails mit frischen Zutaten im Fünfsekundentakt. An beiden Tagen sorgen die Fotografen von ShaRow Arts sowohl zwischen den Gästen als auch in der von der Signal-Iduna Generalagentur André Ulbrich gesponserten Living-Fotobox für bleibende Erinnerungen. Das Team von Ooxy.tv bringen Live-Bilder auf drei Großleinwände damit auch von den hinteren Reihen jede Bühnenaktion gut zu sehen ist und fangen die Besten Momente der Mega-Sause ein. Technisch wird die Veranstaltung wieder einmal von der „Schwerdtfeger Veranstaltungstechnik“ aus Dassel und „BLM Media“ aus Holzminden betreut.

Ein Dank schon jetzt an die vielen Helfer aus Wenzen und Umgebung die in den Wochen vor und nach der Veranstaltung kostbare Freizeit opfern um jedes Jahr aufs Neue ein Festwochenende zu gestalten das selbst in weiterer Umgebung seinesgleichen sucht und ohne die ein solches Mega-Event unmöglich durchzuführen wäre. Ebenso freut man sich in Wenzen über die vielen kleinen und großen Sponsoren. Stellvertretend sind hier das Einbecker Brauhaus, McDonalds Neuenroth, die Signal-Iduna Generalagentur André Ulbrich und der Druck-Kurier-Service aus Wellersen zu nennen.

Aufgrund des wieder zu erwartenden Besucheransturms empfehlen wir den Online Vorverkauf der Eintrittskarten zu den günstigeren Vorverkaufspreisen unter mallomania.de zu nutzen. Stationäre Vorverkaufsstellen werden ab Mitte August bekanntgegeben. Für die MALLOmania gibt es auch wieder einen VIP-Bereich direkt am Backstage-Bereich der Künstler mit eigenem FRONT-OF-STAGE Platz. Die Karten sind auf 100 Stück limitiert und beinhalten neben dem Eintritt freie Getränke an der VIP-Theke (Fassbier, Softdrinks, Sekt und Sangria), VIP-Buffet, Garderobe sowie das offizielle MALLOmania 2018 Fan-T-Shirt! Die VIP-Tickets sind ausschließlich online bestellbar.

Die Preise im Detail:
Oktoberfest: VVK 12,- / AK 14,-
MALLOmania: VVK 15,- /AK 18,-
Kombi-Ticket: VVK 25,- / AK (nur Freitag) 30,-
MALLOmania VIP-Ticket: nur im Online-VVK 79,-

Veranstalter Alexander Siebold freut sich auch in diesem Jahr wieder auf zwei tolle Tage mit tollen Künstlern, tollen Gästen und hoffentlich besserem Wetter als im vergangenen Jahr.

Foto: Siebold

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Blaulicht
Dienstag, 14. August 2018 15:25 Uhr
Frau (64) kracht frontal in Lkw und erleidet schwere Verletzungen
Montag, 13. August 2018 20:01 Uhr

Kreiensen (r). Ein 75-jähriger Porsche-Fahrer geriet heute gegen 15.20 Uhr mit seinem Fahrzeug zwischen der Ortschaft Orxhausen und der Abfahrt Bad Gandersheim in Höhe der Kläranlage aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr frontal gegen einen Straßenbaum. Der Porsche Carrera wurde dabei total beschädigt. Der 75-Jährige aus dem Raum Sindelfingen wurde dabei schwer verletzt und wurde mit dem angeforderten Rettungshubschrauber dem Uniklinikum Göttingen zugeführt.

Außerdem vor Ort waren ein RTW und ein NEF. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die B 64 mehrmals voll gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer wurden umgeleitet und über Rundfunk gewarnt. Der Sachschaden beträgt ca. 50.000 Euro.

Foto: Polizei

Montag, 13. August 2018 13:20 Uhr

Einbeck (aks). Ein unglaublicher Unfall ereignete sich am vergangenen Freitag um 17:50 Uhr auf der B3 an der Abfahrt Hansestraße. Ein Bielefelder Lastwagen, der aus Richtung Northeim kam, kollidierte mit der Leitplanke, durchriss sie und kam erst nach 110 Metern zum Stehen. Nach aktuellen Angaben sei bekannt, dass der Fahrer einen Schwächeanfall erlitten habe und daher die Kontrolle über den Lastwagen verlor. Dies war am Unfalltag noch nicht bekannt. Die erste Vermutung, dass das Fahrzeug einen Reifendefekt erlitten habe, wurde damit ausgeschlossen. Der Fahrer wurde durch den Unfall nicht verletzt.

Die Straßenmeisterei Einbeck hat die Absicherung der Unfallstelle mit einer temporären Lichtzeichenanlage übernommen. Vor Ort war außerdem die Polizei Einbeck und ein Abschleppdienst aus Seesen. Es entstand ein Sachschaden von 40.000 Euro.

Foto: Redaktion

Sonntag, 12. August 2018 11:51 Uhr

Dassel (r). In einem Dasseler Ortsteil kam es am Sonnabend, gegen 20 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung. Nach Angaben des 62-jährigen Opfers sei es von einem 49-Jährigen gestoßen worden. Hierdurch kam das Opfer zu Fall. Ein hinzugekommender 36-Jähriger habe ihm dann noch gegen den Körper getreten. Der 62-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Gegen die Beschuldigten wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Redaktion

Samstag, 11. August 2018 12:14 Uhr

Amelsen (gs) Ein Blitzeinschlag, viele umgestürzte Bäume und ein umgeknickter Baum auf einem Auto war die Bilanz von "Nadine" in dem kleinen Örtchen Amelsen. Am Tag nachdem "Nadine" über Amelsen zog und binnen zehn Minuten für ein Chaos sorgte, begannen die Aufräumarbeiten im und um den gesamten Ort Amelsen.

Auf Höhe des Friedhofes musste sogar zwischenzeitlich eine Ampel aufgebaut werden, damit die Straßenmeisterei Bad Gandersheim die Rückstände der umgestürzten Bäume in Ruhe beseitigen konnte. Neben dem Sportplatz, der von vielen Geäst befreit werden musste, wurde auch die "Wanne" nicht von "Nadine" verschont. Umgestürzte Bäume blockierten die gesamte Zufahrt und die anliegenden Kleingärtner mussten ihre liebevoll gepflegten Gärten ebenfalls von vielen Ästen befreien. Der Blitz schlug in eine Eiche "Auf dem Brinke" ein.

Fotos: Gerd Stahnke

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Politik
Montag, 13. August 2018 11:30 Uhr
Willkommen auf dem neuen Weg - Generalsekretär der FDP Niedersachsen und MdB aus Göttingen zu Gast in Einbeck
Donnerstag, 26. Juli 2018 09:24 Uhr

Salzderhelden (red). Es schützt die Leine-Anrainer bis Hannover vor Hochwasser und ist zugleich wertvoller Lebensraum für seltene Vogelarten wie den Wachtelkönig: Im Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden greifen die Belange von Naturschutz und Hochwasserschutz seit Jahrzehnten Hand in Hand. Am Mittwoch informierte sich Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, vor Ort über den Stand der Dinge und aktuelle Projekte auf der Vorzeigefläche im Landkreis Northeim.

„Die fachübergreifende ‚blau-grüne' Zusammenarbeit von Wasserwirtschaft und Naturschutz im Poldergebiet Salzderhelden ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die gelungene Kombination unterschiedlicher Anforderungen von Wasserwirtschaft und Naturschutz auf ein und derselben Fläche", stellte der Umwelt-Staatssekretär bei seinem Besuch in der Steuerzentrale des 1986 in Betrieb genommenen Hochwasserschutzbauwerks fest. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) ist Betreiber der wasserwirtschaftlichen Anlage und neben den unteren Naturschutzbehörden auch für den Naturschutz im Land zuständig. 

Dass es dabei durchaus auch auf eher unscheinbare Bewohner in dem größten zusammenhängenden Grünland- und Feuchtwiesenkomplex Südniedersachsens ankommt, zeigt das Beispiel Wachtelkönig: „Ihn bekommt man aufgrund seiner heimlichen und versteckten Lebensweise so gut wie nie zu Gesicht - dennoch ist er die Leitart für unsere naturschutzfachlichen Bemühungen hier im Europäischen Vogelschutzgebiet Leinetal bei Salderhelden", erläuterte Thorsten Haußknecht, zuständiger Naturschutzmitarbeiter des Landesbetriebs, im Rahmen der Begehung. Der Wachtelkönig bevorzugt extensiv genutztes, nicht zu feuchtes Grünland, das spät im Jahr gemäht wird - Bedingungen, die für weite Teile des rund 1.000 Hektar großen Rückhaltebeckens typisch sind. 

Und nicht nur die nach ihren charakteristischen Lauten benannte Rallenart fühlt sich hier wohl: Rund 300 verschiedene Vogelarten zieht es inzwischen regelmäßig nach Salzderhelden. Die Bedeutung des Bauwerks als wertvolles Rückzugsgebiet seltener Arten harmoniert dabei erstaunlich gut mit seiner wichtigsten Aufgabe: dem Zurückhalten jener Wassermassen, welche Leine und Rhume bei starken Niederschlagsereignissen aus ihrem Einzugsgebiet mitbringen. Über die Steuerzentrale des Rückhaltebeckens können im Ernstfall bis zu 37 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden. „Gemeinsames Ziel der NLWKN-Geschäftsbereiche „Betrieb und Unterhaltung" und „Naturschutz" ist es dabei, sowohl die Sicherung des Hochwasserschutzes als auch einen guten Erhaltungszustand im Vogelschutzgebiet in bestmöglicher Weise zu realisieren", betonte die Direktorin des Landesbetriebs, Anne Rickmeyer, die Doods bei seinem Besuch des NLWKN-Betriebshofs und bei einer anschließenden Begehung der Anlagen und Flächen über aktuelle Aufgaben und Projekte am Standort informierte.

Um den Hochwasserschutz zu gewährleisten, sind auf dem Betriebshof in Salzderhelden ständig sieben Mitarbeiter im Einsatz, denn: „Wartung und Instandsetzung der Anlagen sowie Unterhaltung und Pflege der nicht verpachteten Flächen sind ein aufwändiges Geschäft", erläutert Detlef Kirstein, zuständiger Dezernent des NLWKN-Geschäftsbereichs I. Mehr als Dreiviertel der Polderfläche sind in Landesbesitz und werden direkt vom Landesbetrieb verwaltet.

„Mit konkreten wasserbaulichen Maßnahmen konnten die Mitarbeiter des Betriebshofes auch eine Verbesserung des Grundwasserspiegels in den landwirtschaftlich nicht oder nur extensiv bewirtschafteten Bereichen erreichen, sodass auch hier optimale Lebensraumbedingungen für die maßgeblichen Vogelarten herrschen", so Kirstein. Unterstützt werden die Betriebshofmitarbeiter bei ihren Bemühungen um den Wachtelkönig und andere seltene Arten von einem Naturschutzfachmann. „Auf diese Weise wurde etwa in enger Abstimmung mit der zuständigen unteren Naturschutzbehörde die Pflege der Grünland- und Röhrichtflächen optimiert und durch Einbindung interessierter Landwirte nachhaltig gesichert", erläutert Thorsten Haußknecht.

Quelle: NLWKN

Dienstag, 17. Juli 2018 11:35 Uhr

Silberborn/Northeim (r). Mit Unverständnis reagiert die SPD-Kreistagsfraktion auf das Bürgerbegehren zum Jugendfreizeitheim Silberborn.

Es ist demokratisch legitim und das gute Recht, sich durch ein Bürgerbegehren gegen Beschlüsse des Kreistages zu wenden, betonen für die Sozialdemokraten der kommissarische Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz, MdL und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe. Beim laufenden Bürgerbegehen zum Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn sollten sich die Bürgerinnen und Bürger vor Abgabe ihrer möglichen Unterschrift zur Unterstützung des Bürgerbegehrens auch über die Auswirkungen informieren, die eintreten würden, wenn das Jugendfreizeitheim in der Trägerschaft des Landkreises Northeim verbleibt, wünscht sich die Fraktionsführung der SPD.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens haben mehrere Punkte für den Erhalt aufgeführt, die einer dringenden Klarstellung bedürfen:

1. Das Jugendfreizeitheim verfügt über Rücklagen von mehr als 1,1 Mio. Euro. Diese könnten das Betriebsdefizit noch einige Jahre decken.

Richtig ist: Der Kreistag hat mit Beschluss vom 8. Juni 2018 der Jugendstiftung den im Jugendfreizeitheim eingelegten Geschäftsanteil an der EAM als Zustiftung angeboten. Der Vorstand der Jugendstiftung hat die Zustiftung am 19. Juni 2018, also noch vor der Anzeige des Bürgerbegehrens, angenommen. Damit kommen über 125.000 Euro mehr pro Jahr über die Jugendstiftung direkt Projekten für Kinder und Jugendlichen im Landkreis zugute.

2. In den letzten 20 Jahren wurden ca. 1,4 Mio. Euro in das Jugendfreizeitheim investiert.

Richtig ist: Das ist zwar korrekt, aber das Jugendfreizeitheim Silberborn hat derzeit einem Investitionsstau von rund 2 Mio. Euro, insbesondere für den barrierefreien Ausbau des Jugendfreizeitheims, um auch Kindern und Jugendlichen mit einem Handicap die uneingeschränkte Nutzung zu ermöglichen. Dass der Inklusionsgedanke bei den Initiatoren des Bürgerbegehrens offenbar überhaupt keine Rolle spielt, ist für die beiden Verantwortlichen der SPD-Kreistagsfraktion besonders enttäuschend.

3. Es gab bislang keine Diskussion über Einsparmöglichkeiten und andere Alternativen, um das Defizit zu begrenzen.

Richtig ist: Das Jugendfreizeitheim befindet sich bereits seit vielen Jahren in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Alle Versuche, die Einrichtung durch veränderte Angebote oder auch durch bauliche Maßnahmen voranzubringen, blieben in Wirklichkeit ohne erkennbaren Erfolg. Vollkommen unzutreffend ist die Behauptung, es habe bislang keine Diskussion über Einspar- bzw. Optimiermöglichkeiten gegeben. Insbesondere 2017 hat die Kreisverwaltung hierüber auch die Mitglieder des Kreistages umfassend unterrichtet. Die jetzt von den Initiatoren des Bürgerbegehrens aufgeführten Aspekte zur Kostenoptimierung sind nicht neu und wurden soweit wie möglich bereits in den vergangenen Jahren ergriffen. Wer dieses negiert, hat nach der Auffassung von Uwe Schwarz und Peter Traupe bewusst das ausschließliche Interesse, gegen eine unumgängliche Entscheidung Stimmung im populistischen Sinne zu machen. 

Der größte Kostenblock sind die Personalkosten. Natürlich könnte man zur Kostenreduzierung die Einrichtung in der belegungsschwachen Zeit im Dezember/Januar schließen. Dann müsste das Personal in dieser Zeit komplett den gesamten Jahresurlaub nehmen. Alternativ müsste mit Zeitverträgen gearbeitet werden und das Personal in dieser Zeit entlassen werden.

Das wäre erstens sehr unsozial und zweitens lässt sich unter diesen Voraussetzungen kein geeignetes Personal finden. Personal für das Jugendfreizeitheim zu finden, stellt schon jetzt ein erhebliches Problem dar. Auf ausgeschriebene Stellen in diesem Bereich gab es schon jetzt kaum bis keine Bewerbungen. 

4. Das Jugendfreizeitheim verfügt über gut ausgestattete Zimmer und moderne sanitäre Anlagen. 

Richtig ist: Das Jugendfreizeitheim wurde in den 60er Jahren errichtet, die Zimmer als auch die sanitären Anlagen wurden Anfang der 90er Jahre, also vor rund 30 Jahren letztmalig saniert und verfügt noch nicht einmal über Waschbecken auf den Zimmern. Dieses mag zwar romantisch sein, aber die Auslastung zeigt, dass dieser Standard nur bedingt Begeisterung auslöst.

5. Das Haus bietet ausgezeichnete Sport- und Freizeitanlagen, die in der Region ihresgleichen suchen. Hier erfahren Kinder und Erwachsene zusammen Spaß an Bewegung.

Richtig ist: Das ist sicher richtig, nur diese Angebote werden überwiegend nicht von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unserem Landkreis Northeim genutzt. Nur noch 17% der Gäste kommen aus unserem Landkreis. Der Landkreis Northeim muss aber alleine aus den Steuermitteln unserer Einwohnerinnen und Einwohner die Defizite bezahlen. Auch Landkreise, aus denen mehr Jugendliche das Freizeitheim besuchen, sind nicht bereit, sich an den Defiziten zu beteiligen.

6. Die Schließung würde eine weitere Schwächung des ländlichen Raumes bedeuten.

Richtig ist: Nach dem Willen des Kreistages soll ausdrücklich für die Einrichtung eine Nachnutzung für Zwecke der Jugendhilfe gefunden werden.

Darüber hinaus können durch die Zuführung der jährlich freien Mittel in Höhe von 125.000 Euro an die Jugendstiftung des Landkreises Northeim viele zusätzliche Jugendprojekte für Kinder und Jugendliche im Landkreis Northeim (z. B. für Ferienfreizeiten) gefördert werden. Dadurch stehen auch im Haushalt des Landkreises wieder ausreichend Mittel zur Verfügung, um in unseren Städten und Gemeinden die dortigen JugendpflegerInnen mit 50 % der Kosten zu finanzieren.

Die tatsächliche Nachfrage nach Übernachtungen zeigt leider, dass das Jugendfreiheitheim offensichtlich den heutigen Anforderungen der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen nicht mehr entspricht. Es hat einen Investitionsstau von 2 Millionen Euro und benötigt jährlich einen Betriebskostenzuschuss von 150.000 Euro, die ausschließlich von unserem Landkreis aufgebracht werden müssen. Da nur 17% der Nutzer aus unserem Landkreis kommen, ist es verantwortungsbewusst und gerechter, wenn diese 150.000 Euro jährlich anderen Maßnahmen für Jugendliche zugutekommen, z.B. zur Unterstützung für Ferienfreizeiten und für die Finanzierung der Jugendpfleger und Jugendpflegerinnen in unseren Städten und Gemeinden.

Uwe Schwarz und Peter Traupe betonen abschließend, dass das Vorhaben aus ihrer Sicht keinesfalls unparteiisch organisiert ist, denn als Rücksendeanschrift für die Unterschriftenlisten ist die Anschrift eines Kreistagsabgeordneten einer kleineren Gruppierung im Kreistag angegeben.

Beide stellen abschließend fest, dass das Vorhaben Unfug sei und bei erfolgreichem Ausgang die Öffentliche Hand erheblich weiter finanziell belasten werde.

Verfasser: SPD-Kreistagsfraktion Northeim

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Einbeck News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Einbeck News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

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Wirtschaft
Mittwoch, 15. August 2018 06:00 Uhr
Ein-Mann-Betriebe gefährden Handwerk im Kreis Northeim
Mittwoch, 08. August 2018 05:54 Uhr

Höxter/Northeim (red). Beim Autohaus Hermann haben am 1. August eine Reihe von Mitarbeitern Jubiläen begangen und das Autohaus hatte zu einer Feierstunde geladen. Während dieser wurden nicht nur die Jubilare geehrt sondern auch die neuen Auszubildenden durch die Geschäftsführer Wolfgang Hermann, Margret Ulma und Michael Zimbal begrüßt.

In diesem Jahr wurden an fünf von sechs Standorten Jubiläen gefeiert. Für langjährige Mitarbeit und Treue geehrt wurden: 30 Jahre Olaf Hartmann (Northeim) und Michael Kaluza ( Einbeck), 25 Jahre Marcus Weyrich (Göttingen), 20 Jahre Holger Städtler (Göttingen), 15 Jahre Malte Nüsse (Höxter) und Frederic Lange (Northeim) sowie 10 Jahre Randolf Mertins (Göttingen) und Sascha Käding (Mühlhausen).

Die 13 neuen Auszubildenden wurden durch Geschäftsführer Michael Zimbal begrüßt und auch über den geplanten „Azubi-Workshop“ in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg informiert, an dem in der kommenden Woche alle 30 Auszubildenden er Hermann GmbH teilnehmen. 

Im Standort Göttingen wird Celina Sophie Fritz aus Göttingen zur Automobilkauffrau ausgebildet. Während Timo Rudolph aus Gladebeck hier Fahrzeuglackierer werden möchte.

Am Standort Einbeck lernen Lea Hohmann aus Bad Gandersheim und Nele Wolter aus Bentierode den Beruf der Automobilkauffrau. Dadius Schudack aus Bad Gandersheim und Joshua Rodler aus Eschershausen werden beide zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet.

Am Standort Höxter wird Sofie Kreiling aus Höxter zur Automobilkauffrau ausgebildet. Den gleichen Beruf hat sich auch Maren Arndt aus Nörten-Hardenberg am Standort Northeim ausgesucht. Zugleich werden in Northeim Manuel Ritter aus Katlenburg-Lindau zur Fachkraft für Lagerlogistik und Noah Behrens aus Duderstadt zum Kaufmann für Büromanagement ausgebildet.

Im Standort Goslar haben am 01. August Chriss-Martin Fricke aus Langelsheim und Henry Wulfken aus Liebenburg ihre Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker begonnen. Am Standort Mühlhausen wird Steven Otto aus Mühlhausen eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik absolvieren. 

Jede/r frischgebackene Auszubildende erhielt neben den Ausbildungsunterlagen ein kleines Geschenk und für alle Teilnehmer der Feierstunde gab es einem kleinen Imbiss.

Foto: Autohaus Hermann

Dienstag, 17. Juli 2018 06:00 Uhr

Northeim (lpd). Landrätin Astrid Klinkert-Kittel konnte jetzt den von der Telekom unterzeichneten Vertrag in Empfang nehmen und das Bonner Unternehmen abschließend mit dem Breitbandausbau beauftragen.

Rund 16.000 Haushalte, die derzeit mit weniger als 30Mbit/s versorgt werden, erhalten damit bis zum Sommer 2019 schnelleres Internet. 97 Prozent dieser Haushalte können mit einer Versorgungsleistung von 50 Mbit/s rechnen.

„Ich freue mich, dass nach dem Erhalt der Förderbescheide jetzt endlich der Vertrag mit der Deutschen Telekom unter Dach und Fach ist und der Ausbau beginnen kann. Wenngleich das nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die Vorbereitungszeit viel zu lange gedauert hat. Viele Landkreise haben ähnliche Probleme. Mit der Vertragsunterzeichnung ist uns ein wesentlicher Schritt gelungen, es bleibt aber viel zu tun“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. 

Die Deutsche Telekom informiert derzeit die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden über die Trassenführungen und die geplanten Bauverfahren. In Einbeck hat dazu am 12. Juli bereits ein Termin stattgefunden. Derzeit arbeitet der Bonner Konzern auch an einer Website, über die sämtliche Informationen zum Breitbandausbau abrufbar sein werden.

Mitte September wird die Feinplanung abgeschlossen sein, so dass ab diesem Zeitpunkt der Bau beginnen kann. Auch die Reihenfolge der Bauabschnitte wird dann bekannt gegeben. Aktuelle Informationen werden auch regelmäßig auf der Internetseite des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de veröffentlicht. 

Im aktuellen Breitbandausbau werden Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen gelegt, von dort werden die Haushalte mit Kupferleitungen versorgt. Bund, Land und EU arbeiten gemeinsam daran, eine flächendeckende Förderung der Glasfaserverkabelung auf den Weg zu bringen. In den kommenden Jahren können bedarfsorientiert dann auch im Landkreis Northeim die Kupferleitungen vom Verteilerkasten zu den Haushalten durch Glasfaserkabel ersetzt werden.

Foto: Landkreis Northeim

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Sport
Mittwoch, 15. August 2018 11:06 Uhr
Hohnstedt feiert: 49. "Spiel in Grenzen" und 10 Jahre "96-Fanclub" - Traditionspflege
Dienstag, 14. August 2018 11:45 Uhr

Northeim (r). Der Ausbildungsbereich Sportregion Südniedersachsen Kreissportbund Northeim-Einbeck bietet im Rahmen der Übungsleiterausbildung im August 2018 einen Spezialblock an, der auch von Übungsleitern besucht werden kann, die das Thema interessiert oder eine Fortbildung zur Lizenzverlängerung benötigen.

Am Samstag, dem 18. August 2018 von 9 bis 18 Uhr findet in Northeim in der Turnhalle der Astrid Lindgren Grundschule eine Fortbildung statt. Das Thema: Hier ist Musik im Spiel. Dieser Spezialblock richtet sich an Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die im Kinderbereich mit drei bis neun Jährigen Rhythmus und Bewegung vermitteln möchten. Außerdem sollen alte Tänze neu entdeckt und aufgepeppt werden. Der Lehrgang wird von der erfahrenen Tanzpädagogin Sandra Gebauer geleitet. Anmeldung bei Fendina Lau: Tel.: 0551/50469052 oder Mail: fendina.lau@ksb-goettingen-osterode.de.

Foto: Redaktion

Dienstag, 14. August 2018 10:14 Uhr

Einbeck (r). Die ersten Clubmeistermeister 2018 im Golfclub Einbeck stehen fest. Am ersten August Wochenende wurden auf der Anlage in Einbeck-Immensen die Vierer-Clubmeisterschaften ausgespielt. Die Clubmeisterschaften werden traditionell an zwei Tagen ausgetragen. Gespielt wurde am ersten Tag nach dem Modus Vierer mit Auswahldrive. Das bedeutet, dass beide Spieler des jeweiligen Teams abschlagen und danach gemeinsam entschieden, mit welchem Ball abwechselt weitergespielt wird und zwar solange, bis der Ball im Loch ist. Da jede Mannschaft in diesem Modus immer mit dem vermeintlich besseren Ball weiterspielen kann, sind die Ergebnisse im Auswahldrive erfahrungsgemäß gut.

Die Teams können sich am ersten Tag eine gute Ausgangsposition für den zweiten Tag erspielen. Am zweiten Tag starteten dann die Mannschaften im klassischen Vierer. Hierbei wird vorher von den Teams festgelegt, wer an den geraden und wer an den ungeraden Löchern abschlägt. Da in diesem Modus nicht ausgewählt werden kann, sondern mit dem Abschlag des Partners oder der Partnerin weitergespielt werden muss, benötigen die Mannschaften im klassischen Vierer in der Regel deutlich mehr Schläge. In der Kombination beider Modi bleibt es bis zum Schluss meistens sehr spannend und die Entscheidung fällt oftmals erst am letzten Loch.

Insgesamt gingen in diesem Jahr 19 Mannschaften an den Start. Nach der ersten Runde konnte sich das Duo Detlev Richter/Christian Andel (75 Schläge) mit einem Schlag Vorsprung vor Christine Meineke und Jörg Harwardt an die Spitze setzen. Das Verfolgerfeld wurde mit 80 Schlägen von Monika und Rainer Freienberg angeführt.

Obwohl das Duo Richter/Andel keinen guten zweiten Tag erwischte und mit 87 Schlägen eine eher durchschnittliche Runde spielte, konnte es die Führung trotzdem ins Clubhaus bringen und wurde mit insgesamt 162 Schlägen Vierer-Clubmeister 2018. Das Team Petra Böker und Frank Rinkewitz schob sich mit dem besten Tagesergebnis von 82 Schlägen und insgesamt 165 Schlägen etwas überraschend noch auf den zweiten Platz vor dem Duo Meineke/Harwardt. Damit konnten Petra Böker und Frank Rinkewitz auch den Nettosieg erringen.

Den Vogel abgeschossen hatte an diesem Tag aber Petra Böker, die den Schlag ihres Lebens machte. Am 12. Loch - ein Par 3 - konnte sie den Ball auf eine Entfernung von 142 Metern mit einem Schlag einlochen. Dass dies ein sehr seltenes Ereignis ist, zeigt die Statistik. Die Erfolgsquote bei insgesamt 4,8 Millionen Versuchen liegt bei 0,009% – oder anders ausgedrückt: Ungefähr jeder 10.150te Abschlag auf einem Par-3-Loch ist ein Hole-in-one.

 

Fotos: GuCC

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