Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 21. Februar 2020 11:12 Uhr
Lauenberger Prinzenpaar beim Empfang für Karneval-Verband Niedersachsen von Ministerpräsident Stephan Weil
Freitag, 21. Februar 2020 11:01 Uhr

Northeim (r). Die Kreisjugendpflege Northeim bietet am Samstag, 25. April 2020, von 10:00 bis 18:00 Uhr, einen Fachtag zum Thema „Kinder und Jugendarbeit klimafreundlich gestalten - Wie mach ich´s“, an. Der Fachtag findet auf dem Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen-Hevensen statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird für die JULEICA-Ausbildung anerkannt.

Der Klimawandel ist weltweit Thema. Politiker*innen streiten um globale Abkommen, Medien berichten täglich über Veränderungen der Erde und Umweltaktivist*innen machen mit Aktionen auf das Thema aufmerksam.

Für die Aktiven in der Jugendarbeit stellt sich die Frage, wie kann Kinder- und Jugendarbeit zum Schutz des Klimas beitragen?

Der Fachtag soll Anhand von praktischen Beispielen Antworten liefern, wie sich Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit verhalten und auf welche Veränderungen es sich einzustellen gilt.

Von der Planung bis hin zur Durchführung eines Angebots, werden gemeinsam konkrete Handlungsschritte bearbeitet und Anregungen gegeben, wie die Kinder- und Jugendarbeit nachhaltiger gestaltet werden kann. 

Ist die Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen? Worauf sollte ich beim Einkauf achten? Wie gestalte ich Veranstaltungen und die Verpflegung im Zeichen des Klimawandels? Alles Fragen, die bei der Planung von Angeboten der Jugendarbeit eine Rolle spielen sollten.

Neben dem Angebot, natur- und umweltbewusstes Handeln kennen zu lernen, wird auf dem Internationalen Schulbauernhof auch die Möglichkeit bestehen, Wege der Nahrungsmittelproduktion zu erleben und zu erfahren.

Anmeldungen sind bis zum 16. April 2020 möglich bei der Kreisjugendpflege Northeim (E-Mail: jugendpflege@landkreis-northeim.de, Telefon: 05551/708222). Wer Fragen zum Fachtag hat, kann sich unter den angegebenen Kontaktdaten ebenfalls an die Kreisjugendpflege wenden.

Freitag, 21. Februar 2020 10:53 Uhr

Höckelheim (hakö). "Höckeln Helau". Charmanter konnte der Auftakt zu den närrischen Tagen in der Karnevalshochburg Höckelheim nicht sein. Eine bunt kostümierte, bestens gelaunte, vor Heiterkeit und Frohsinn nur so sprühende Damenwelt eröffnete am Donnerstagabend das ganz große Programm im Northeimer Ortsteil. Es wurde gelacht, gesungen, getanzt zu den mit Applaus begleiteten Darbietungen. Musikalisch perfekt in Szene gesetzt. Ein ganz toller Abend mit Gästen aus der Nachbarschaft. Daniela Bast - Frohme war mit Freundinnen aus Hollenstedt angereist: "Wir sind total happy. Ein super Event. Hier wird, wie bei uns an der Bölle, der Karneval gelebt."

Die legendäre, stets für positiven, motivierenden Gesprächsstoff sorgende Weiberfastnacht in der Mehrzweckhalle war mal wieder ein echter Hingucker. Auch für News-Redakteur Hartmut Kölling, der seit Jahren diese Show gern begleitet und auch diesmal den grazilen Charme auf dem "Laufsteg" im Foyer der schmucken Mehrzweckhalle mit der Kamera einfangen konnte. Eine tolle Feier der Frauen.

Für junge und junggebliebene Musikfans startet am Freitag, 21. Februar um 20 Uhr die L. A. P. D. - Party an gleicher Stätte. Es folgt am Samstag, 22. Februar um 20 Uhr der Kostümball mit der Partyband "Groove It". Die Junggesellen holen am Sonntag, 23. Februar um 13 Uhr die Schützenkönige ab. Danach steht der Karnevalsumzug der Kinder an. Die traditionelle Wurstprobe startet um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle. Der jedes Jahr immer wieder Besucherscharen aus der Region anziehende große Rosenmontagsumzug beginnt um 10 Uhr. Anschließend ist ab 15 Uhr Big Party angesagt in der Höckelheimer Mehrzweckhalle. Was für ein spektakuläres Programm für jedes Alter. Dafür steht das sympathische Höckelheim. So kennt man den Freude und Spaß streuenden Ortsteil am Rhumeufer.

Fotos: Hartmut Kölling

Donnerstag, 20. Februar 2020 10:53 Uhr

Northeim (r). In diesen Tagen herrschte freudiger Hochbetrieb in den Kreißsälen der Helios Albert-Schweitzer Klinik Northeim. Innerhalb von nur neun Stunden kamen zwei Mädchen und fünf Jungen zur Welt. „Sieben auf einen Streich sind schon außergewöhnlich“, fasst Ford Cheikh Baker, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, den kinderreichen Tag zusammen. „Das Team hat den kleinen Babyboom großartig gemeistert. Am Ende des Tages waren alle glücklich und wohlauf – aber auch ein wenig groggy.“ Etwas ruhiger ließen es die neuen Erdenbürger dann an den kommenden zwei Tagen mit insgesamt drei Geburten, zwei Jungen und ein Mädchen, angehen. Zwischen ihnen liegen nur wenige Stunden, aber ein Gewichtsunterschied von 2100 Gramm – wussten Chefarzt und Oberärztin Dr. Dana Quentin zu berichten.

Foto: Helios Kliniken

Donnerstag, 20. Februar 2020 10:42 Uhr

Amelsen (gs) Am 21.03.2020 ab 14:00 Uhr veranstaltet der Spielmannszug Amelsen im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Amelsen ein Frühjahrskonzert mit bunten Rahmenprogramm. Kulinarische Vielfalt ist bereits ab 14:00 Uhr an der Kaffee- und Kuchentafel zu finden. Musikalische Highlights wird es mit dem Konzertbeginn um 16:00 Uhr geben.

Eine musikalische Zeitreise durch die Lieblingsstücke der Musikerinnen und Musiker aus 40 Jahren Spielmannszug Amelsen werden geboten, von traditionellen Märschen, über eine Darbietung der Musifanten bis hin zu anspruchsvollen Konzert- und Wertungsstücken wird für jeden Musikfreund etwas dabei sein.

In diesem Jahr feiert der Spielmannszug Amelsen bereits sein 40 jähriges Jubiläum, welches auf der traditionellen Ostsee-Tour über Pfingsten von den Spielmannszugmitgliedern natürlich gebührlich gefeiert wird. Der Spielmannszug Amelsen würde sich über viele Gäste und Musikfreunde aus nah und fern freuen.

Fotos: Archiv Ortsheimatpfleger Amelsen

Blaulicht
Freitag, 21. Februar 2020 11:05 Uhr
Ein Einbruch und ein versuchter Einbruch in Firmenfahrzeuge
Mittwoch, 19. Februar 2020 10:50 Uhr

Einbeck (r). Voller Erfolg für eine Suchaktion von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr: Ein vermisster 80-Jähriger aus dem Stadtgebiet Einbeck konnte am Dienstagnachmittag aufgefunden werden. Die Suche nach dem Senior hatte zunächst am Kiessee begonnen. Hier waren die Johanniter-Rettungshundestaffel Südniedersachsen mit ihrer Führungskomponente sowie später auch die Führungskomponente der Feuerwehrbereitschaft 1 samt Kradmelder im Einsatz. Auf den Zeugenaufruf der Polizei meldete sich ein Feuerwehrmitglied aus der Region und konnte eine Sichtung am Montag nahe des Steinbruchs bei Vogelbeck bestätigen.

Die Einsatzkräfte, versorgt durch die Verpflegungskomponente der Johanniter aus Bad Gandersheim, haben die Suche dann in diesem Bereich fortgesetzt und wurden am Dienstag gegen 14 Uhr auch fündig. Ein Hund der Rettungshundestaffel hatte den Mann aufgespürt.

Da sich die vermisste Person in einem schwer zugänglichen Bereich des Steinbruchs befand, wurde die Feuerwehr Northeim samt Brandmeister vom Dienst, Drehleiter und Rüstwagen der Kreisfeuerwehr hinzugezogen. Mittels einer Schleifkorbtrage konnte der 80-Jährige über mehrere hundert Meter zum Rettungswagen getragen werden. Für ihn kam die Rettung laut Polizei rechtzeitig.

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr

Montag, 17. Februar 2020 11:26 Uhr

Moringen/ Fredelsloh (r). Am Sonntag, den 16. Februar, befuhr eine 33-jährige Einbeckerin mit ihrem Pkw die Landesstraße 547 von 37186 Moringen kommend in Fahrtrichtung Fredelsloh. Im Ortsteil Lutterbeck kam sie gegen 11.50 Uhr auf der Hauptstraße in einer Rechtskurve auf feuchter Fahrbahn aus ungeklärter Ursache ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte der Pkw mit einem Obstbaum. Bei dem Verkehrsunfall wurde die 33 - Jährige schwer verletzt und in ein Göttinger Krankenhaus verbracht. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Schadenshöhe ca 8000.-EUR.

Montag, 17. Februar 2020 10:07 Uhr

Kalefeld (r). Während der närrischen Tage an diesem Wochenende kam es insbesonders in der Nacht zum Sonntag zu diversen Vorkommnissen, die einen massiven Polizeieinsatz erforderlich machten. Während der "Lumpenball" im Festzelt in der Alten Bahnhofstraße feucht fröhlich und friedlich verlief, wurde am Samstag nachmittag bei frühlingshaften Temperaturen zunächst der Karnevalsumzug durchgeführt. Mehrere tausend Besucher verfolgten das Spektakel.

Nach Beendigung des Umzugs kam es zum ersten tragischen Zwichenfall. Auf dem Weg zurück nach Echte verunfallte ein 22-jähriger Kalefelder tragisch. Er stand beim Passieren der Autobahnbrücke auf dem Anhänger eines Festwagens und übersah die Mindesthöhe der Autobahnunterführung. Der junge Mann prallte ungeschützt mit dem Kopf gegen die Betonträger der Brücke und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber der Uni-Klinik Göttingen zugeführt. Im weiteren Verlauf kam es zu Verkehrsbehinderungen durch die Vollsperrung der A 7 an diesem Wochenende und den dadurch bedingten Verkehrsströmen auf den Umleitungsstrecken. Wiederholt musste die Polizei Menschen von den Straßen begleiten, die sich alkoholisiert dort aufhielten.

Ab den frühen Abendstunden musste die Polizei diverse Streitigkeiten schlichten, mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzungen wurden gefertigt, dreimal wurden sexuelle Belästigungen angezeigt. Ein 20-jähriger Kalefelder musste die Nacht im Northeimer Polizeigewahrsam verbringen. Unrühmlicher "Höhepunkt" dann gegen 23.00 Uhr. Unvermittelt schlug ein 23-jähriger unter Alkohol- und BTM-Einfluß stehender Mann aus Rosdorf einem Partygast ins Gesicht. Dieser brach zusammen und musste ärztlich versorgt werden. Die in unmittelbarer Nähe anwesende Polizei beobachtete die Tat und musste den Täter mit 4 Beamten bändigen. Der 23-jährige setzte sich mit Leibeskräften zur Wehr, schlug und trat um sich und verletzte dabei vier eingesetzte Beamtinnen und Beamte leicht. Sie erlitten Prellungen und Hautabschürfungen. Der 23-jährieg wurde überwältigt und ebenfalls dem Polizeigewahrsm in Northeim zugeführt. Auch dort randalierte er weiter und demolierte seine Gewahrsamszelle. In der Spitze waren bis zu 20 Polizebeamte in Kalefeld ikm Einsatz - darunter auch Diensthundeführer. Gemeinsam gelang es, die Feierlichkeiten der Närrinen und Narren wieder in vernünftige Bahnen zu lenken.

Freitag, 14. Februar 2020 10:16 Uhr

Einbeck (r). Donnerstagmittag, 12:50 Uhr, wurde der Polizei Einbeck im Ortsteil Hullersen ein Kellerbrand gemeldet. In einem Kellerraum war nach ersten Erkenntnissen wohl eine Batterie explodiert und hatte den Kellerraum dadurch in Brand gesetzt. Versuche des Wohnungseigentümers und eines Nachbarn den Brand selber zu löschen misslangen. Durch den Versuch der Brandlöschung wurde der Wohnungseigentümer leicht verletzt und wurde dem Klinikum Göttingen zugeführt. Die Brandlöschung führte dann die hiesige Feuerwehr durch, die mit 63 Einsatzkräften vor Ort war, ebenso wie drei vorsorglich zugezogene RTW. Da der Brandraum im Anschluss noch nicht betreten werden konnte, können noch keine weiteren Angaben zu der auslösenden Batterie gemacht werden. Der Brandraum selber wurde polizeilich versiegelt. Die polizeilichen Ermittlungen zu der Brandursache werden heute fortgeführt.

Politik
Donnerstag, 20. Februar 2020 10:20 Uhr
Ratssitzung am 20. Februar: "Schicksalstag" für den Northeimer Vereins- und Schulsport? Kommentar von Hartmut Kölling
Donnerstag, 06. Februar 2020 10:31 Uhr

Kreis Northeim (r). Die gestrige Ministerpräsidentenwahl in Thüringen hat für ein politisches Beben in Deutschland gesorgt. Nachfolgend hat sich die Northeimer SPD zu den Ereignissen in Thüringen geäußert. „Wir sind schockiert von den Ereignissen in Thüringen. Dass sich mit Thomas Kemmerich (FDP) ein Vertreter einer demokratischen Partei mithilfe der Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen lässt, ist für uns völlig unverständlich. Dieser Tabubruch stellt eine Zäsur im bisherigen Konsens aller demokratischen Parteien dar, sich nicht mit Stimmen der AfD in Ämter und Funktionen wählen zu lassen. Dass es sich um ein im Vorhinein besprochenes, abgekartetes Spiel handelt, ist im Verlaufe der Ministerpräsidentenwahl deutlich geworden. Im Übrigen spiegelt das gestrige Ergebnis auch nicht die sowohl vor als auch nach der Landtagswahl im Oktober 2019 getätigten Aussagen von CDU und FDP wider, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bedauern wir, dass CDU und FDP scheinbar nicht mehr davor zurückschrecken, sich mithilfe von AfD-Stimmen wählen zu lassen und mit Vertreterinnen und Vertretern der AfD zusammenzuarbeiten. Wir werden auch ganz genau beobachten, ob der Konsens, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten, von allen demokratischen Parteien hier vor Ort weiterhin ernst genommen wird und ob man sich im Sinne der demokratischen Verbundenheit noch auf CDU und FDP verlassen kann.“

Mittwoch, 29. Januar 2020 11:11 Uhr

Northeim (hakö). Northeims Bürgermeister Simon Hartmann hatte einen "Rundumschlag" angekündigt. Auf der Jahresauftakt-Pressekonferenz am Montag im Rathaus am Scharnhorstplatz zeigte sich der Verwaltungschef zielstrebig, souverän und selbstbewußt, beleuchtete offen die aktuellen, kommunalen Top-Themen, zog eine Klammer um diese und sprach von einer bedeutenden Weichenstellung für Northeim und seine Ortsteile für die nächsten zehn bis 15 Jahre.

Verwaltung fit machen für die Zukunft

Vorausschauend ging es insbesondere um die Schuhwallhalle, Innenstadtsanierung, Gewerbegebiet West, Wohnbauland-Entwicklung, Klimaschutz und Mobilität, Renaissance der Dörfer, Stärkung des Ehrenamtes und die Verwaltung fit machen für die Zukunft. Simon Hartmann: "Es wird ein tolles Jahrzehnt. Diese Themen bedeuten für mich Antrieb. Es gilt auch, die Einwohnerhürde zu überspringen. Wir wollen wieder eine "3" vorne haben. Bedeutet, über 30.000 Einwohner. Das ist unser ehrgeiziges Ziel".

Klare politische Bekenntnisse

Der Bürgermeister erwartet klare politische Bekenntnisse, unter anderem zum Münsterplatz und für das Rahmenkonzept. Ebenso eine Vielzahl privater Investitionen. Hartmann: "Wir brauchen dringend neues Stadtmobiliar, Bänke, Mülleimer. Das alles hat auch mit Ästhetik, Schönheit, Harmonie und Kunst zu tun. Die Standortgemeinschaft hat Ideen, bringt Bewegung in die Debatte Innenstadtsanierung. Bleibt abzuwarten, inwieweit es gelingt, Gewerbeflächen in Wohnbereiche umzuwandeln, zum Beispiel am östlichen Innenstadtring".

Mehr citynahe Stellplätze für Wohnmobile

Nach Auffassung des Verwaltungschefs gehören Busse in die Innenstadt. Sie sollte man nicht verbannen, wie zum Beispiel vom Kreishaus in der Medenheimer Straße. Sein Wunsch wäre es, neue attraktive Stellplätze für Wohnmobile zu schaffen und zwar in unmittelbarer Citynähe. Platz gebe es unter anderem an der Alten Brauerei. Die Innenstadt-Gastronomie würde zweifellos davon profitieren. Hartmann: "Wir prüfen das". Zudem sollten die Wallanlagen touristisch mehr genutzt werden, das heißt, Wege verbessern. Die derzeitige Bushaltestelle am Alten Friedhof könnte sicherlich etwa 100 Meter weiter westlich verlegt werden, in Höhe Café Freundschaft.

Den ländlichen Raum stärken

Simon Hartmann unterstrich noch einmal die Notwendigkeit, neuen Wohnraum in den Ortschaften anbieten zu können, wie in Sudheim, Bühle, Hollenstedt, Stöckheim, Hillerse und Langenholtensen. Er erwarte von der Politik ein klares Bekenntnis zu den Dörfern, zum ländlichen Raum, um auch die Kerne zu erhalten. Das Dorferneuerungsprogramm, der Zusammenschluß von vier Dörfern, biete die Basis für Investitionsmaßnahmen. In der Kernstadt soll das Lokhallen-Projekt weiter vorangetrieben werden. Attraktiver Wohnraum auch für Studenten.

10.000 neue Bäume pflanzen

Northeims Bürgermeister möchte etwa 10.000 Bäume in den öffentlichen Anlagen pflanzen lassen. Es würde laut Simon Hartmann Bereiche geben, wo durchaus neuer Baumbestand erwartet werden kann, wie zum Beispiel an der westlichen Entlastungsstraße, Kreisel Berliner Allee, in der Fluth, Ecke Osttangente, um alles noch wesentlich grüner zu gestalten. Die Kreisstadt soll regelrecht aufblühen. So könnten in diesem Jahr beispielsweise Blumenzwiebeln in die Erde gebracht werden, die dann im Frühjahr 2021 blühen, vor allem an Kreuzungsbereichen. Die Bürger könnten sich daran beteiligen. In Kürze soll im Rathaus die Stelle "Klimaschutzmanagement" besetzt werden.

Radverkehr attraktiver gestalten

Der Stadtbusverkehr soll gestärkt werden. Man möchte, so Hartmann, die Zahl der Nutzer in den nächsten zehn Jahren deutlich erhöhen. Erwartet würden 700.000 Nutzer. Der Radverkehr soll attraktiver werden, unter anderem auch mit besseren Abstellmöglichkeiten am Bahnhof.

Firmen Partner der Feuerwehr

Desweiteren informierte der Bürgermeister in punkto Feuerwehrbedarfsplan: "Wir arbeiten das Fahrzeugprogramm jetzt schon ab. Unser Wunsch ist es, das Ehrenamt zu stärken. Firmen sollen Partner der Feuerwehren werden. Wir sind im Gespräch mit der Stadtfeuerwehr". Neue Sporthalle ein regionales Projekt In Sachen neue Sporthalle erwartet Hartmann ganz klare Aussagen aus Berlin: "Unsere Halle ist immerhin ein regionales Projekt". Ab 2021 soll es Sportlerehrungen geben. Der Disco-Golf-Parcours auf der Wilhelmswiese soll im Schulsport integriert werden.

Neue Gewerbegebiete

Seit Anfang September verstärkt Christiane Unger die Verwaltung im Bereich Wirtschaftsförderung und Fördermittelmanagement. Sie informierte die Medienvertreter über den Wunsch der Stadt, weitere Gewerbegebiete ausweisen zu wollen. Dazu gehören unter anderem die Flächen am Sollingtor. Es gebe zahlreiche Unternehmensanfragen in punkto Ansiedlung. Northeims neue Wirtschaftsförderin: "Wir sind eine attraktive Stadt. Da gibt es auch Flächen entlang der A7". Sie habe inzwischen Netzwerke aufgebaut mit Einbeck und Göttingen: "Wir profitieren von der Stadt Göttingen. Müssen es in Niedersachsen bekannt machen".

Gute Leute als Botschafter

Bürgermeister Simon Hartmann möchte gute Leute als Botschafter gewinnen, um Northeim voran zu bringen. Wie zum Beispiel Michael Polle(40). Der Film- und Fernseh-Produzent ist in Northeim geboren. Bedeute, Perspektiven annehmen von Leuten, die in Northeim ihre Wurzeln haben. Das würde, so Hartmann, auch für die politisch Aktiven in den Parlamenten gelten. Man freue sich, daß die Waldbühne wieder bespielt wird mit dem Konzert von Johannes Oerding im Frühsommer. Das dürfte ausverkauft sein. Anschließend wolle man bei der Stadt die Infrastruktur kritisch unter die Lupe nehmen, um diese herrliche Bühne wiederzubeleben. Sie habe Zukunft weit über die Harz-Weser-Region hinaus. Nach Meinung des Verwaltungschefs müßten Spielplätze erneuert werden. Spielgeräte würden auch in die Innenstadt gehören. Am Herzen würden Hartmann auch die Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen liegen.

Partnerschaftlich zusammenarbeiten

Rat und Verwaltung sollten, so Hartmann, partnerschaftlich zusammenarbeiten. Informationsaustausch sei keine Einbahnstraße. Die Verwaltung hat aktuell 15 Auszubildende. Simon Hartmann betont: "Es ist viel in Bewegung mit einem hoch motivierten Team. Ich habe eine Menge vor mit dieser, unserer schönen Stadt Northeim. Noch der Hinweis: Unser Internetauftritt wird ständig verbessert. Einfach mal schauen".

www.northeim.de

Foto: Hartmut Kölling

Wirtschaft
Dienstag, 18. Februar 2020 10:21 Uhr
Neuer Standort: „KWS Kontor“ in Berlin eröffnet
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Dienstag, 04. Februar 2020 14:27 Uhr

Neuhaus. Vor einem Jahr waren die Schritte noch klein, vieles noch Vision. Nach einem Jahr Frühförderstelle „Teddybär“ können Frau Sisinni-Dörr und ihr Team auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Engagiert, mit viel Kreativität und Herzblut ist es ihr gelungen, ihre Frühförderstelle im Landkreis Holzminden zu etablieren.

Die Wahl, ihre Frühförderstelle in Neuhaus zu platzieren, erwies sich als goldrichtig. Bedingt durch die Nähe zum Landkreis Northeim, können auch Kinder aus diesem Bereich durch die Frühförderstelle „Teddybär“ betreut werden. Die Zahl der Kinder stieg schnell an und so konnte sie ihr Team auf vier Mitarbeiterinnen erweitern. Frau Lauenroth – Verwaltung und Organisation, Frau Willmann, Frau Deppe und Frau Heidenreich machen das Team vorerst komplett. Alle Mitarbeiterinnen haben langjährige Erfahrungen im Umgang mit Kindern sowie Zusatzqualifikationen.

Nachdem im vergangenen Jahr der Fokus auf die Gestaltung der vorhandenen Förderräume lag, hat Frau Sisinni-Dörr für das laufende Jahr bereits Pläne zur Vergrößerung der Frühförderstelle. Geplant sind zusätzliche Förderräume sowie Räumlichkeiten zur Materialunterbringung und natürlich ein neuer Mitarbeiterraum, da es langsam etwas eng wird. Auch eine eigene Hompage ist in Arbeit und wird in den nächsten Wochen online gestellt. Auf Facebook kann man schon seit einigen Monaten immer mal wieder Neues von der Frühförderstelle lesen.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen aber immer die Kinder und ihre Eltern. Frau Sisinni-Dörr wird nicht müde stetig neue Fördermaterialien zu entwerfen und anzufertigen. Kinder sollen Spaß haben und spielerisch gefördert werden. Ein Zitat von Astrid Lindgren: "...wenn man genügend spielt, so lange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann..." - hat sie zum Leitspruch ihrer Frühförderstelle gemacht. Und wer die Frühförderstelle bereits einmal besucht hat konnte feststellen, dass dieses Zitat zurecht gewählt wurde.

Im Frühsommer 2020 ist ein großes Sommerfest geplant. An diesem Tag haben Besucher die Möglichkeit die Frühförderstelle „Teddybär“ und das Team drumherum, kennenzulernen. Es sind einige Events für Kinder geplant und auch für Essen und Trinken wird gesorgt sein. Der genaue Termin wird zeitnah in den Medien bekanntgegeben.

Man kann der Frühförderstelle „Teddybär“ nur zu ihrem Erfolg gratulieren! Darauf aufbauen, Neues anschieben und umsetzen, dass bleibt das erklärte Ziel von Frau Sisinni-Dörr.

    

Dienstag, 04. Februar 2020 14:05 Uhr

Einbeck (r). In einer Feierstunde am 23. Januar im Blockhaus Wetze würdigten Vorstand und Betriebsrat von KWS die Leistung und die Loyalität langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf über 2.000 Dienstjahre brachten es die Jubilare aus dem Jahr 2019. Die Feierstunde zeigte, dass KWS für viele nicht einfach nur ein Arbeitgeber ist.

Für den Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Bolduan ist es jedes Jahr aufs Neue etwas ganz Besonderes, so viele KWS Kolleginnen und Kollegen im Blockhaus begrüßen zu dürfen. 56 Kolleginnen und Kollegen feierten im vergangenen Jahr ihr zehnjähriges Dienstjubiläum. 25 Mitarbeiter sind seit 25 Jahren bei KWS beschäftigt. 13 Jubilare sind seit 35 Jahren dabei, drei seit 40 Jahren und sechs Mitarbeiter seit 45 Jahren.

„KWS hat viele erfolgreiche Gesichter und jeder von Ihnen ist eines davon. Ihre erfolgreiche Arbeit macht KWS zu dem Unternehmen, was es ist. Im Namen des Betriebsrats möchte ich Ihnen unsere allergrößte Wertschätzung entgegenbringen und mich bei Ihnen für Ihr Engagement und Ihrer Leidenschaft, mit der Sie sich täglich Ihren Aufgaben im Unternehmen widmen, bedanken“, sagte Bolduan. Um die Jubilare an die Zeit ihres Arbeitsbeginns zu erinnern, rief er noch einmal die wesentlichen Ereignisse bei KWS aus den Jahren 2009, 1994, 1984, 1979 und 1974 ins Gedächtnis. Aus jedem Jahrgang kamen auch die Jubilare Christof Bolduan, Christina Zöllner, Annette Bönig, Petra Wollenweber und Wolfgang Joachim zu Wort. Dabei betonten sie den nach wie vor starken Zusammenhalt untereinander, der das Arbeiten bei KWS auch in Zeiten der Veränderung so besonders macht.

Léon Broers, KWS Vorstand für Forschung und Entwicklung sowie die Business Unit Gemüse, bedankte sich ebenfalls bei den Jubilaren für ihre geleistete Arbeit: „KWS ist auf Sie angewiesen und freut sich, so viele motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben, die den erfolgreichen Weg des Unternehmens nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in Zukunft weiter mit gestalten werden. Im Namen des gesamten Vorstands möchte ich Ihnen Dank und Anerkennung aussprechen, für die vielen Jahre der Verbundenheit und der Loyalität zur KWS.“ Nach den Redebeiträgen von Betriebsrat, Jubilaren und Vorstand wurde die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen über die gemeinsame Zeit bei KWS genutzt.

Foto: KWS

Sport
Mittwoch, 05. Februar 2020 10:19 Uhr
NHC: Volles Haus - "Schuhwallhölle" bebt - Jetzt kommt TV Großwallstadt. Von Hartmut Kölling
Donnerstag, 09. Januar 2020 12:20 Uhr

Lauenberg (r). Wie in jedem Jahr, zum Jahresbeginn, trafen sich die Lauenberger Tischtennisherren am ersten Samstag, um sich bei den Vereinsmeisterschaften zu messen.
11 Herrenspieler traten an, um den Vereinsmeister zu ermitteln. In drei Gruppen wurde mit der Vorrunde gestartet. Die zwei jeweils Besten qualifizierten sich für die Gruppe der Plätze 1-6.

Für die Gruppe der besten Sechs qualifizierten sich sowohl die Favoriten aus der ersten Herrenmannschaft, die in diesem Jahr erstmals in der Bezirksoberliga spielten als auch die Spieler der zweiten Herrenmannschaft.  Auch hier gab es erstmal keine großen Überraschungen. Nach nur wenigen Satzverlusten gegenüber den Spielern aus den anderen Mannschaften konnten die drei angetretenen Bezirksoberligaspieler die Vereinsmeisterschaft unter sich ausmachen. Rene‘ Gillmann unterlag dabei Björn Selmikeit mit 1:3 Sätzen, konnte danach aber in einem spannenden 5-Satz Spiel Frank Wolter mit 3:2 Sätzen schlagen. So musste die Entscheidung im letzten Spiel zwischen Frank Wolter und Björn Selmikeit fallen. Nachdem Frank den ersten Satz klar für sich entscheiden konnte, den zweiten Satz aber ebenso klar verlor, wurde es in den letzten drei Sätzen spannender. Erst im fünften Satz konnte Frank das Spiel in der Verlängerung (14:12) gewinnen. Alle drei Spieler erreichten damit 4:1 Spiele in der Endrunde.

Mit nur einem Satz Vorsprung sicherte sich Björn Selmikeit trotz der Niederlage im letzten Spiel zum dritten Mal in Folge den Vereinsmeistertitel beim TSV Lauenberg. Zweiter wurde Frank Wolter ebenfalls mit nur einem Satz vor Rene‘ Gillmann. Vierter und damit bester Kreisklassespieler wurde Christian Dehne vor Alexander Gehrke und Markus Michalak. Steven Dingenthal und Bernd Elwischger räumten die Preise für die besten Spieler der 3. u. 4. Kreisklasse ab.
Doppelvereinsmeister 2020 wurden Jens Ropeter und Rene‘ Gillmann, die sich ungeschlagen in einer Gruppe mit 6 Doppelpaarungen durchsetzen konnten.

Foto: TSV Lauenberg

Montag, 06. Januar 2020 11:02 Uhr

Katlenburg (hakö). Zwei Tage erstklassigen Handballsport erlebten die Zuschauer des 36. Harz Energie Silvestercups in der Burgberghalle der Gemeinde Katlenburg-Lindau. Das A-Turnier am Samstag gewann der GSV Eintracht Baunatal. Die Nordhessen behielten im Finale mit 18:16 die Oberhand gegen Cupverteidiger TuS Vinnhorst. Sieger des B-Turniers wurde am Sonntag die Eickener Spielvereinigung mit einem knappen 20:19-Erfolg gegen TV Eintracht Sehnde.

Die überaus rührigen Gastgeber, die Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Rhumetal und der Handball-Förderverein (HFV) Rhumetal zeigten sich am Ende zufrieden mit dem Verlauf des traditionellen Events. Zwei starke Teilnehmerfelder boten Hochspannung pur und teilweise wunderschön herausgespielte Treffer. Das war Werbung für den Handballsport in der Region. "Gute Stimmung, toll organisiertes Turnier, wir kommen gern wieder", resümierten unter anderem die Spieler aus Baunatal.

Lob und Anerkennung kamen von vielen Seiten, vor allem auch für das beeindruckende ehrenamtliche Engagement des Veranstalters. Turnierleiter Mathias Zänger und Uwe Ahrens, Katlenburgs Bürgermeister und Silvestercup-Schirmherr, waren angetan von den sportlichen Leistungen sowie dem erfreulichen Zuschauerzuspruch.

Eine Mannschaft, die am Samstag angereist war, um sich nach der Winterpause einzuspielen für die kommenden Punktspiele war der TV 1887 Stadtoldendorf, der in der Gruppe A den letzten Rang belegte. Trainer Dominik Niemeyer sprach im Interview mit News-Redakteur Hartmut Kölling das aus, was auch die Konkurrenz aus den unteren Klassen so sah: "Das Ergebnis steht für uns bei einem so starken Turnier natürlich nur an zweiter Stelle. Wir haben uns bewußt für den Silvestercup entschieden. Wollen uns mit stärkeren Mannschaften messen. Ballgefühl, Ballsicherheit nach der Winterpause checken. Prozesse stärken. Mir hat unser Team im Auftaktmatch gegen Baunatal trotz 13:18-Niederlage gut gefallen. Es hat lange Zeit mitgehalten, auch Spieler, die bisher noch nicht so oft zum Einsatz kamen. Unsere Teilnahme diente der Vorbereitung". Im Spiel um Platz 5 unterlagen die Gäste aus Stadtoldendorf erst im 7m-Werfen dem Gastgeber HSG Rhumetal mit 17:18.

Endstand A-Turnier: 1. GSV Eintracht Baunatal 2. TuS Vinnhorst 3. Dessau-Rosslauer HV 4. Füchse Berlin (A-Jugend Bundesliga) 5. HSG Rhumetal 6. TV 1887 Stadtoldendorf

Endstand B-Turnier: 1. Eickener SpVg 2. TV Eintracht Sehnde 3. SG Spanbeck/Billingshausen 4. HSG Rhumetal 2 5. HSG Wesertal 6. HSG Schoningen/Uslar/Wiensen

www.hsg-rhumetal.de

Fotos: Hartmut Kölling

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