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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 17. April 2021 11:12 Uhr
Stadt Einbeck beteiligt sich am Corona-Gedenktag
Samstag, 17. April 2021 10:09 Uhr

Kreis Northeim (r). Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen das Angebot, sich einmal wöchentlich kostenlos auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Im Landkreis Northeim gibt es dafür jetzt Unterstützung von der Bundeswehr, um die Testkapazitäten weiter zu erhöhen. Zehn Soldaten, die aus dem Fliegerstützpunkt Delmenhorst stammen, sind zunächst bis Ende April im Einsatz. Sie unterstützen in den Testzentren des ASB in Nörten-Hardenberg, der JUH in Einbeck und in den mobilen Teststationen in den Städten und Gemeinden. Dort werden sie vorrangig bei der Abnahme der Tests, aber teilweise auch als Verwaltungskräfte eingesetzt. 

„Ich bin dankbar, dass uns die Bundeswehr dabei unterstützt, unseren Bürgerinnen und Bürgern Testangebote unterbreiten zu können. Zusammenarbeit über Verwaltungsstrukturen ist in einer epidemischen Lage von diesem Ausmaß wichtig“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Dieser Einsatz ist nach einer Unterstützung in einer privaten Einrichtung der zweite Einsatz von Bundeswehrsoldaten während der Corona-Pandemie. 

Durch die Unterstützung der Soldaten erhöhen sich die Testkapazitäten deutlich. So sind im Testzentrum der Johanniter-Unfallhilfe in Einbeck nun täglich 320 statt bislang 160 Tests möglich. Beim Testzentrum des ASB in Nörten-Hardenberg erhöht sich die Kapazität um 120 auf 192 Tests täglich. Und auch in den mobilen Teststationen können durch den Einsatz der Bundeswehr täglich 240 bzw. 288 Tests durchgeführt werden. Damit werden die Kapazitäten in den Städten und Gemeinden verdoppelt. Die Testangebote des Landkreises Northeim werden verstärkt genutzt. „Die Bürgerinnen und Bürger zeigen ein großes Interesse an unseren Testangeboten“, erklärt Dr. Regina Pabst, Leiterin der Gesundheitsdienste. In ihren Augen ist die Teststrategie ein wesentlicher Baustein, um insbesondere mögliche Infektionsketten bei symptomlosen Infizierten frühzeitig unterbrechen zu können.

Foto: Kreis Northeim

Freitag, 16. April 2021 11:09 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.912 (+19) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.700 (+4) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 57,5 (76 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 169 (+15) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 15 (+2), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 18 (+2), 

Einbeck 35 (+2), 

Hardegsen 12 (+1), 

Kalefeld 3 (0), 

Katlenburg-Lindau 9 (+1), 

Moringen 4 (0), 

Nörten-Hardenberg 23 (+4), 

Northeim 41 (+2) und 

Uslar 7 (+1) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 18.478 Personen (Stand: 14.4.2021) im Impfzentrum geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.800 Personen (Stand: 14.4.2021) im Impfzentrum erhalten.

Donnerstag, 15. April 2021 12:11 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.893 (+25) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.696 (+2) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 60,5 (80 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 154 (+23) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 13 (+3), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 16 (+3), 

Einbeck 33 (+6), 

Hardegsen 11 (+1), 

Kalefeld 3 (0), 

Katlenburg-Lindau 8 (0), 

Moringen 4 (0), 

Nörten-Hardenberg 19 (+3), 

Northeim 39 (+6) und 

Uslar 6 (+1) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 17.262 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.796 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Mittwoch, 14. April 2021 11:55 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.868 (+15) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.694 (+14) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 59,7 (79 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 131 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 10 (-1), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 13 (+2), 

Einbeck 27 (-4), 

Hardegsen 10 (-3), 

Kalefeld 3 (+1), 

Katlenburg-Lindau 8 (+1), 

Moringen 4 (-1), 

Nörten-Hardenberg 16 (+1), 

Northeim 33 (+4) und 

Uslar 5 (+1) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 17.262 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.796 Personen (Stand: 12.4.2021) im Impfzentrum erhalten.

Region Aktiv
Samstag, 17. April 2021 11:22 Uhr
Einfahrt Papenstraße wird ab Mittwoch voll gesperrt
Freitag, 16. April 2021 15:56 Uhr

Bredenborn (red/TKu). Am 15. Mai 2020 sollte die Kölsche Rockband Brings eigentlich im Rahmen der Kölschen Nacht in der Schützenhalle Bredenborn gastieren. Darauf haben sich die Freunde der Kölschen Musik und des Kölschen Frohsinns aus den Kreisen Höxter und Holzminden sowie den umliegenden Kreisen bereits sehr gefreut. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde das Konzert jedoch zunächst auf den 17. April 2021 verschoben. Nun gibt es Gewissheit. Auch der Nachholtermin musste abgesagt werden. „Eine Konzertveranstaltung wie die Kölsche Nacht, die auf engstem Raum in der ausverkauften Schützenhalle stattfinden sollte, ist in diesem Frühjahr einfach nicht realistisch“ begründen die Veranstalter die frühzeitige Absage. Die bereits seit dem Jahr 2009 im Kreis Höxter stattfindenden Kölschen Nächte seien immer ein Garant für ausgelassene Party-Atmosphäre. „Wir haben uns sehr auf das Konzert mit Brings gefreut. Es wäre ein Highlight für Bredenborn und die Region gewesen“, so Mathias Hengsbach vom Heimatschutzverein Bredenborn. Aufgrund der aktuellen Ungewissheit im Bezug auf die Durchführung von Veranstaltungen habe man sich nun mit Brings dazu entschieden, dass Konzert nicht erneut zu verschieben sondern komplett abzusagen. 

„Dieser Schritt ist uns aufgrund der großen Resonanz und dem überregionalen Interesse an dem Konzert nicht leicht gefallen“, führt Markus Finger von DJ Marcus & Markus aus. „Mit der Band wurde aber vereinbart, das Konzert in besseren Zeiten in Bredenborn nachzuholen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ergänzt Marcus Stiera und freut sich zusammen mit Markus Finger auf die Fortführung der Kölschen Nächte nach der Pandemie. Die bereits erworbenen Karten können nun von den Ticketinhabern noch bis zum 30. April 2021 zurückgegeben werden. Auf der Internetseite www.bredenborn.de ist hierfür ein Rückgabeformular hinterlegt. Dieses muss ausgefüllt und zusammen mit der Eintrittskarte eingesendet werden. Der Kartenpreis werde dann zurücküberwiesen. Das Formular könne auch direkt bei Ford-Heine in Bredenborn eingereicht werden. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass die Rückgabe gekaufter Online-Tickets, und Tickets die in einer EVENTIM-Vorverkaufsstelle (z.B. Westfalen-Blatt Höxter) erworben wurden, nur direkt über www.eventim.de erfolgen kann.

Foto: Veranstalter

Freitag, 16. April 2021 11:15 Uhr

Kreis Northeim (r). Die Jugendarbeitet leidet unter der Corona-Pandemie. Veranstaltungen unterschiedlichster Art, Gruppentreffen, Freizeiten, Kulturangebote oder Bildungsmaßnahmen finden nicht oder seltener statt. Der Landkreis Northeim unterstützt entsprechende Projekte, jetzt mit insgesamt 100.000 Euro. Seit Beginn der Pandemie setzen sich die Jugendpflegen im Landkreis Northeim und der Kreisjugendring mit den Herausforderungen auseinander. Damit wertvolle Strukturen in der Kinder- und Jugendarbeit nicht zerbrechen, müssen neue, innovative Konzepte, Projekte und Ideen entwickelt werden. 

„Wir brauchen neue Freiräume, Bewegungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen, die unter Corona-Bedingungen möglich sind, aber auch unter normalen Bedingungen den Herausforderungen der Jugendarbeit gewachsen sind“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Seit März konnten Vereine, Verbände, Organisationen und Jugendringe ihre Ideen und Projekte beim Kreisjugendring einreichen, der dann eine Förderempfehlung ausgesprochen hat. Jetzt werden die ersten Förderbescheide versendet. Folgende Projekte dürfen sich auf eine finanzielle Unterstützung freuen: 

Das Jugendrotkreuz Einbeck erhält 13.382,39 Euro für seine Idee „Herzensretter 2.0 – die Rettung der Schulsanitätsdienste“. Die Kreisjugendfeuerwehr Northeim möchte einen Bus aufrüsten, um Jugendarbeit flexibel und digital dezentral im gesamten Kreisgebiet durchführen zu können. Dafür erhält sie 20.479 Euro. 

Um ihre Angebote der Kinder- und Jugendarbeit zu digitalisieren, erhält die Stadtjugendpflege Northeim 1.500 Euro. Auch die Stadtjugendpflege Moringen bekommt 3.410 Euro für ein Streaming- und Onlinevideostudio im Kinder- und Jugendtreff Nest. Die Jugendfeuerwehr Hohnstedt möchte ein Zelt beschaffen, um auch im Freien Veranstaltungen und Treffen durchführen zu können. Dafür erhält sie 1.350 Euro. Damit das Jugendcafé umgestaltet und digitalisiert werden kann, erhält der Stadtjugendring Bad Gandersheim 9.545,21 Euro. 

Das Kinder- und Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ in Northeim möchte Möbel anschaffen, die im Freien aufgestellt und entsprechend für Veranstaltungen oder Treffen genutzt werden können. Dafür erhält es 1.500 Euro. Beschlossen hat die Gesamtmaßnahme der Kreisausschuss, die aus einem Antrag der SPD-Kreistagsfraktion resultiert, bereits Anfang Februar. Die Haushaltsmittel wurden aus dem letzten Jahr übertragen. Sie stehen zur Verfügung, da sie pandemiebedingt nicht abgerufen wurden. 

„Weitere Anträge in Höhe von insgesamt rund 40.000 Euro sind bereits beim Kreisjugendring angekündigt. Diese Schnelligkeit zeigt uns, dass die finanzielle Unterstützung gebraucht wird“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die von der Qualität der eingereichten Konzepte überzeugt ist.

Mittwoch, 14. April 2021 10:17 Uhr

Dassel (red). Die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel trägt den Titel „Umweltschule in Europa“. Es war daher naheliegend, den Neubau der Sporthalle in Holzbauweise zu realisieren. Rubner Holzbau Augsburg zeichnet für die technische Umsetzung verantwortlich. Seit Ende 2020 bietet die Zweifeldsporthalle mit Tribünen und Nebenräumen ausreichend Platz für den Sportunterricht, Gottesdienste und außerschulische Veranstaltungen. 

Im evangelischen Gymnasium, der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) in Dassel, schwärmen nicht nur rund 800 Schülerinnen und Schüler über den großzügig angelegten Campus. Auch mehr als insgesamt 150.000 Bienen der drei am Schulgelände angesiedelten Bienenvölker sammeln fleißig Pollen für die Produktion des schuleigenen Honigs. Dieses und weitere Projekte sind die Grundlage dafür, dass die PGS wiederholt als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet wurde. Dazu passt (ebenfalls) ausgezeichnet, dass der Siegerentwurf von MOSAIK Architekten aus Hannover für die Errichtung der neuen Sport- und Veranstaltungshalle die Umsetzung in Holzbauweise vorgesehen hat. Der Bauherr, das Schulwerk der ev.-luth. Landeskirche Hannover, hat diesen Input gerne aufgegriffen und war von Anfang an sowohl von der hohen Energieeffizienz des Gebäudes als auch dem Konzept der Nachhaltigkeit überzeugt. 

Bewusstseinsbildung 

Andreas Fischer, Geschäftsführer Rubner Holzbau Augsburg, ist sichtlich stolz auf ein weiteres erfolgreich umgesetztes Projekt im Schulbereich: „Der konstruktive Holzbau ist nun auch bei institutionellen Entscheidungsträgern angekommen. Erfreulicherweise werden die Vorteile dieser Bauweise immer öfter erkannt – und anschließend realisiert. Mit dem Neubau dieser Sporthalle lernen auch die Schülerinnen und Schüler der Paul-Gerhardt-Schule die Möglichkeiten des nachhaltigen Werkstoffs Holz kennen. Indirekt erfüllt dieses Objekt also einen wertvollen Aufklärungs- und Bildungsauftrag.“  

Im Einklang mit dem Umfeld 

Der Neubau der Sporthalle versteht sich als konsequente Erweiterung des Bestandsgebäudes aus den 1950er-Jahren und einer bereits realisierten Schulhauserweiterung. Gleichzeitig vermittelt der zweigeschossige Zubau mit Geräteraum und Umkleidetrakt zwischen den beiden Ebenen des Hanggrundstücks. Die Fassade des in Holzbauweise errichteten Zubaus ist bewusst zurückhaltend gestaltet, sie orientiert sich an der bereits vorvergrauten Schalung des Schulgebäudes. Im Inneren der Halle herrschen hingegen helle, naturbelassene Farben, Holzoberfläche, hellgrünes Trapezblech als Deckenverkleidung und jede Menge natürliches Tageslicht vor – dafür wurden rund 230 m2 Holz-Glas-Fassade verbaut. 

Zahlen und Daten 

Die Kennzahlen der neuen Zweifeld-Halle können sich sehen lassen: Die Grundfläche misst rund 1.740 m2, davon entfallen ca. 1.000 m2 auf den Hallenraum mit seinen zwei nebeneinanderliegenden Spielfeldern. Mit einer lichten Höhe von sieben Metern ergibt sich eine Gesamtkubatur von 15.500 m3, ausreichend Raum für Sportarten, in denen nicht nur die Emotionen, sondern auch die Bälle hochgehen. Für die gesamte Gebäudehülle wurden 2.175 m2 Wand- und 1.757 m2 Dachfläche realisiert. Für die Fassadenbekleidung wurden 1.375 m2 Douglasie verarbeitet. Zu den wichtigsten Elementen im Inneren der Halle zählen die beiden ausziehbaren Tribünen, einmal mit rund 60 Plätzen für die Zuschauer der regelmäßig stattfindenden Handballspiele, einmal mit 300 Plätzen für die Besucher der Gottesdienste. Darüber hinaus verfügt die Sporthalle über eine Kletterwand, einen weiteren Unterrichtsraum sowie einen mit Küchenzeile ausgestatteten Seminarraum, der als Vereinsraum für außerschulische Aktivitäten dient. Mit der Installation eines Aufzugs wurde sichergestellt, dass der Zubau über alle Etagen barrierefrei erschlossen und zugänglich ist – ein Muss, gerade für eine Schule in kirchlicher Trägerschaft, die sich auch der Inklusion verschrieben hat. 

Beeindruckende Spannweiten 

Die technischen Herausforderungen liegen in der außergewöhnlichen Spannweite der Trägerelemente für das Hallendach. Die Leimbinder aus Brettschichtholz, die beide Sportflächen und Tribünen überspannen, messen 1,80 Meter Höhe und außergewöhnlicher 27 Meter Länge – durchaus eine Herausforderung für den Transport von der Fertigung aus dem Rubner-Werk in Ober-Grafendorf nach Niedersachsen. Gleiches gilt für die aus Brettsperrholz gefertigten Innen- und Außenwände, die wiederum aus der Produktion in Brixen nach Dassel transportiert werden mussten. 

(fast) ausgezeichnete Nachhaltigkeit 

Magnus Birkmeir, zuständiger Projektleiter Rubner Holzbau Augsburg, erklärt dazu: „Die Produktion und der Transport solcher Holzbauteile verursachen gesamtheitlich betrachtet deutlich geringere Treibhausgasemissionen als die Produktion und der Transport mineralischer Baustoffe.“ Diese Eigenschaft der Holzbauweise und die Tatsache, dass Holz als nachwachsender Baustoff über seine gesamte Nutzungsdauer auch CO2 speichert, war ausschlaggebend dafür, dass die neue PGS-Sporthalle auch in die engere Wahl für den Holzbaupreis des Bundeslands Niedersachsen 2020 kam. 

Fertigstellung: 2020 
Bauherr: Ev.-luth. Landeskirche Hannovers (DE) 
Architekten: MOSAIK architekten, Hannover (DE) 
Tragwerksplanung: Sellmann Ingenieure, Hannover (DE) 
Holz-Glas-Fassade: 224 m2 
Fassadenbekleidung: 1.375 m2 aus Douglasie 
Brettschichtholz: 91 m3 in Fichte für bis zu 27 m lange Leimbinder 
Brettsperrholz: 163 m3 für Decken, 189 m3 für Wände 
Wandfläche: 2.175 m2 
Dachfläche: 1.757 m2

Foto: Frank Aussieker

Montag, 12. April 2021 17:50 Uhr

Einbeck (kp/r). Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Stadt Einbeck als eine von zwölf Kommunen vom Land Niedersachsen zur Modellregion ausgewählt wurde. Damit sollte eine testbasierte Öffnung von Geschäften, Gastronomie und Kulturbetrieben für einen Zeitraum von drei Wochen ermöglicht werden. Bereits am kommenden Samstag, den 17. April, sollte im Innenstadtgebiet von Einbeck mit der Testphase gestartet werden. Doch nun muss das Projekt kurzfristig verschoben werden. Der Grund sind die geplanten bundeseinheitlichen Regelungen im neuen Infektionsschutzgesetz. Diese sollen eine einheitliche „Notbremsenregelung“ vorsehen, wenn eine Inzidenz von 100 Neuinfizierten je 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist. Demzufolge müssten unter anderem Restaurants, Cafes und Freizeiteinrichtungen geschlossen bleiben.

„Vom Sozialministerium war vorgesehen, das Modellprojekt bis zu einer Inzidenz von 200 durchzuführen“, sagt Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. Die geplanten Neuregelungen des Infektionsschutzgesetzes würden für viele Kommunen nun ein Hindernis darstellen. „Wir hätten uns gefreut, unseren Händlern, Gastronomen und Kultureinrichtungen die Perspektive auf Öffnung schon ab nächsten Samstag geben zu können, allerdings müssen wir jetzt abwarten, was auf Bundesebene entschieden wird“, so Michalek. Die Voraussetzungen für Einbeck seien gut gewesen. Viel Vorbereitung auf Seiten der Stadtverwaltung und des Stadtmarketings - "Einbeck Marketing" - sei investiert worden. Aber auch die teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen, insgesamt 23, hätten viel Unterstützungsarbeit geleistet. Zudem habe man einen Betreiber für eine private Teststation gewinnen können. Und mit einem derzeitigen Inzidenzwert von 54,4 sei man noch ein ganzes Stück von der kritischen 100er-Grenze entfernt.

„Gemeinsam machen oder gar nicht“

Doch auch wenn die Voraussetzungen für Einbeck im Gegensatz zu anderen teilnehmenden Kommunen gut seien, plädiert die Bürgermeisterin für einheitliche Lösungen. „Wir wollen es entweder alle gemeinsam machen oder gar nicht“, sagt sie. Doch aufgeschoben sei nicht aufgehoben. Es sei wichtig, den einzelnen Berufszweigen eine Perspektive zu bieten und in enger wissenschaftlicher Begleitung Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie eine sichere Öffnung und Rückkehr zur Normalität trotz Corona möglich sein kann.

Trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse gelte es jedoch, die Gesundheit der Bevölkerung nicht aufs Spiel zu setzen. „Wenn wir während der Testphase das Gefühl haben, wir steuern auf eine unkontrollierte Ausbreitung zu, wird alles sofort abgebrochen“, fügt die Bürgermeisterin hinzu. Jetzt hoffe man jedoch, dass es gelingt, die Regelung für Modellkommunen in den Gesetzgebungsprozess einzuarbeiten.  

Zur geplanten Umsetzung des Projekts Modellkommune

Besucher der Modellzone müssen einen negativen, personalisierten Schnelltest vorlegen, dessen Ergebnis nicht älter als 12 Stunden sein darf. Im Stadtgebiet werden dafür mehrere Teststationen eingerichtet. Die Tests sind für die Besucher kostenlos. Darüber hinaus verpflichten sich die teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen zur Einhaltung besonders hoher Schutzstandards. Dazu gehören strenge Hygienekonzepte, die Einhaltung der AHA+L-Regelungen sowie die digitale Kontaktnachverfolgung mit Hilfe der luca-App.

Die aktuellen Planungen sehen - sobald dies möglich ist - eine Öffnung in zwei Stufen vor: In der ersten Woche dürfen nur Personen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Northeim haben oder gemeldete Gäste im Landkreis Northeim sind, an dem Modellversuch teilnehmen. Ab der zweiten Woche auch Personen, die ihren Wohnsitz in den angrenzenden Landkreisen Holzminden, Göttingen, Hildesheim und Goslar haben - wenn deren Inzidenzen nicht höher sind als die Inzidenz im Landkreis Northeim. Als digitales System zur datenschutzrechtlich zulässigen Verarbeitung von personenbezogenen Daten und deren Übermittlung an das Gesundheitsamt des Landkreises Northeim kommt die luca-App zum Einsatz. Das Land Niedersachsen stattet die Gesundheitsämter entsprechend aus.

Foto: Einbeck Marketing/ Mehle Hundertmark

Blaulicht
Samstag, 17. April 2021 09:54 Uhr
Opfer einer Körperverletzung greift Polizei bei Hilfeleistug an
Freitag, 16. April 2021 10:51 Uhr

Northeim (r). Unbekannte Täter entsorgten erneut illegal ca. 50 Altreifen in einem Graben an der K 406 zwischen Höckelheim und Hollenstedt. Ein Verkehrsteilnehmer hatte die Altreifen in der Nacht zu Freitag im Vorbeifahren entdeckt und die Polizei verständigt. Aufgrund der Auffindesituation der Reifen geht die Northeimer Polizei davon aus, dass die Reifen aus einem fahrenden Fahrzeug heraus entsorgt wurden. Am Mittwoch, 14.04.21, kam es ebenfalls zu einer widerrechtlichen Altreifenentsorgung im Waldgebiet zwischen Sievershausen und Silberborn/ Neuhaus im Solling. Zeugenhinweise zu der erneuten illegalen Altreifenentsorgung nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.

Foto: Polizei

Freitag, 16. April 2021 10:45 Uhr

Wangelnstedt/Lüthorst (rus). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L546 zwischen Wangelnstedt und Lüthorst wurde am Donnerstagabend ein 36 Jahre alter Mann aus Stadtoldendorf schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen nach Hannover geflogen werden. Zuvor kam er in einer langgezogenen Rechtskurve zuerst nach links von der Fahrbahn ab, verlor dort die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich schließlich im Graben am rechten Straßenrand. 

Mit letzter Kraft konnte sich der unter Alkoholeinfluss stehende Mann noch selbst aus dem völlig beschädigten Fahrzeug befreien, ehe Ersthelfer anhielten und zur Hilfe eilten. Das Fahrzeug hatte er nach Polizeiangaben zuvor aus einer unverschlossenen Garage in Holzminden gestohlen, kurz nachdem er sich selbst aus dem Holzmindener Krankenhaus entlassen hatte. Anrücken mussten neben Polizei, Rettungsdienst und Notarzt auch die Feuerwehren aus Stadtoldendorf, Denkiehausen, Emmerborn, Linnenkamp und Wangelnstedt, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen, die Einsatzstelle auszuleuchten und die Straße zeitweise für den Verkehr voll zu sperren. Entgegen erster Meldungen war der Fahrer nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. 

Die Polizei stellte vor Ort fest, dass der Fahrer das Fahrzeug nicht nur gestohlen hatte, sondern auch unter Alkoholeinfluss stand und nicht einmal eine Fahrerlaubnis besaß. Die weiteren Ermittlungen dauern an, an dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte.

Fotos: Feuerwehr Stadtoldendorf

Donnerstag, 15. April 2021 12:26 Uhr

Kreiensen/ Bad Gandersheim (r). Am Mittwoch, 14.04.21, gegen 10.25 Uhr meldete sich eine 53-jährige Geschädigte aus Bad Gandersheim bei der Polizei und teilt mit, dass sie kurz zuvor eine männliche Person bei einem versuchten Fahrraddiebstahl in Kreiensen am Bahnhof beobachtet habe. Des Weiteren sei ihr eigenes Fahrrad, welches sie zwei Stunden zuvor am Bahnhof abgestellt habe, verschwunden. Eine Beschreibung des Tatverdächtigen führte zum Auffinden einer 52-jährigen männlichen Person aus Bad Gandersheim in einem im Bahnhof Kreiensen wartenden Zug. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung des 52-Jährigen von über 2,5 Promille, wurde die Person nach Feststellung der Personalien nach Hause verbracht. An der Wohnanschrift des Tatverdächtigen konnte denn das Fahrrad der 53-jährigen Geschädigten aufgefunden werden, womit sich auch der angezeigte Diebstahl des Fahrrades der 53-Jährigen durch den Tatverdächtigen erhärtete. Gegen den Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen weiterer Ermittlungen wurde der Bahnhof in Kreiensen gegen 15.45 Uhr erneut durch die Beamten der Polizei Bad Gandersheim angefahren. Auf der Anfahrt fiel den Beamten der Tatverdächtige ein weiteres Mal auf. Diesmal konnte er fahrend auf einem schwarzen, neuwertigen Herrenrad angetroffen werden. Eine erneute Kontrolle des Tatverdächtigen ergab, dass er wiederum ein Fahrrad vom Bahnhof in Kreiensen entwendet hat. Weiterhin war die Alkoholisierung des 52-Jährigen so erheblich, dass in dem Zustand auch das Führen eines Fahrrades nicht erlaubt ist. Es wurden Strafanzeigen wegen besonders schweren Fall des Diebstahls und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Donnerstag, 15. April 2021 10:39 Uhr

Kreis Northeim (r). Im Brandfall kann jede Sekunde zählen, insbesondere dann, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Die jüngsten Brände in der Kreisstadt Northeim haben aber auch die Feuerwehr immer wieder vor eine Herausforderung gestellt: zugeparkte Hydranten. Wer denkt, die Feuerwehr bringt immer selbst Wasser mit zum Einsatzort, hat damit grundsätzlich nicht unrecht. "Im Falle eines Feuers haben wir zwar Fahrzeuge, die Löschwasser mit sich führen, das sind meist 2000 bis 5000 Liter. Bei einem ausgedehnten Zimmerbrand ist diese Menge an Wasser aber schnell, innerhalb von Minuten aufgebraucht und wir müssen auf Wasserentnahmestellen wie dem Hydranten zurückgreifen“, erklärt Rouven Goldberg, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Northeim. Deshalb sind die Brandschützer auf das Hydrantennetz angewiesen. Hier gibt es zwei verschiedene Arten. „Die Überflurhydranten kennen viele als die klassischen, roten Hydranten, die sich an vielen Orten unserer Stadt wiederfinden. Die in hundertfacher Zahl vorhandenen Unterflurhydranten sind aber unter der Erde und deshalb für die Bürgerinnen und Bürger meist unsichtbar“, so Goldberg.

Die oftmals auf der Straße oder im Bürgersteig eingelassenen Unterflurhydranten werden durch ein rot umrandetes Schild in der näheren Umgebung, meist an Straßenlampen, kenntlich gemacht. Geht man die angegebene Strecke ab, erkennt man auf dem Boden einen ovalen schwarz-braunen Deckel. "Es ist wichtig, dass diese Unterflurhydranten nicht durch parkende Fahrzeuge zugestellt sind, sonst verlieren wir wertvolle Zeit. Daher unsere Bitte: Überprüfen Sie beim Abstellen des Fahrzeuges, ob Sie auf einem solchen ovalen Deckel stehen. Hinweise liefern die besagten Schilder.“ Nicht zuletzt bei einem Zimmerbrand in der Northeimer Altstadt vor wenigen Wochen, bestand ein derartiges Problem, sodass die Northeimer Einsatzkräfte erst freie Hydranten suchen mussten. "Es ging dabei wertvolle Zeit verloren und eine längere Wasserförderstrecke musste mit personellem Aufwand aufgebaut werden“, so der Ortsbrandmeister. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es dabei ein leichtes, den Brandschützern zu helfen. „Mit dem einfachen Blick um und unter das Auto können Sie im Ernstfall mithelfen, Leben zu retten. Vielen Dank dafür!“

Foto: Mennecke/ Kreisfeuerwehr Northeim

Politik
Samstag, 10. April 2021 12:28 Uhr
CDU will Glasfaser bis in jedes Haus
Samstag, 20. März 2021 10:54 Uhr

Bad Gandersheim (red). Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen des Lebens Einschränkungen zur Folge; für die von Einzelhandel und Kleinunternehmern abhängigen Innenstädte, erst recht in kleineren Städten, bedeutet sie zusätzliche Unternehmensaufgaben, Leerstand und zunehmenden Verfall.

„Die Corona-Pandemie fördert wie ein Brennglas länger schwelende Probleme zutage“, meint Günter Ahrens, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim dazu. Die CDU-Bad Gandersheim unterstütze daher die Forderungen des Deutschen Städtetages nach einem bundeseinheitlichen Innenstadt-Förderprogramm.

Eine erörterte Möglichkeit für die Finanzierung eines Innenstadtfonds wäre nach Vorschlag der CDU-Bundestagsfraktion eine Paketsteuer für den Online-Handel. Diese würde als Bestandteil eines Innenstadtfonds auch die auf den Online-Handel ausgewichenen Einzelhandelsunternehmen in der Innenstadt betreffen, zu deren Förderung sie ja gerade eingeführt würde. Auch die rechtliche Durchsetzbarkeit sei umstritten und mögliche Wettbewerbsverzerrungen statt Wettbewerbsfairness nicht absehbar.

Man sehe daher vor Ort die Einführung einer Paketsteuer als Teil einer Innenstadtförderung kritisch: „Man hätte andere Möglichkeiten erwägen können, wie bspw. den Soli, und die so generierten Steuereinnahmen einfach auf alle Innenstädte bundesweit umlegen können, anstatt jetzt eine neue Steuerbelastung für die Bürgerinnen und Bürger in der Krise anzustreben.“ gibt David Artschwager, Mitglied des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim, zu bedenken.

Hingegen sei es die logische Konsequenz, dass die Einrichtung und die Auszahlungen eines derartigen Rettungsschirmes zentral organisiert seien müssten. „Ein Innenstadt-Rettungsprogramm mit einem solchen finanziellen Volumen muss für einen möglichst unbürokratischen und effektiven Nutzen zentral durch den Bund organisiert sein“, kommentiert Ahrens.

Feststehe aber, dass gerade im Bereich der Innenstadtentwicklung dringender Handlungsbedarf bestehe. Darüber hinaus könne eine solche Hilfsmaßnahme, sofern sie gut organisiert und vollständig transparent sei, das Vertrauen in die Politik wieder stärken. „Dafür muss Berlin aber endlich aufhören sich ständig mit sich selbst zu befassen, und endlich wieder zukunftsgerichtete und bürgernahe Politik betreiben. Nur so kann verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden!“, erklärt Artschwager.

Foto: CDU

Mittwoch, 17. März 2021 09:15 Uhr

Einbeck (red). Viele Betriebe sind von der Pandemie und den Folgen betroffen. Besonders bei Handel und Dienstleistungen, vor allem in den Innenstädten, sind schon massive Folgen festzustellen. Kommen die Wirtschaftshilfen an? Wie kann den Antragstellern geholfen werden? Was soll – was muss die Politik tun. Wie ist die Situation in Südniedersachsen, insbesondere die aktuelle während der Coronapandemie?

Guido Langemann, Finanzexperte der IHK Hannover, stellte in der Online Veranstaltung von Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter aus Einbeck, einige Schlaglichter vor. Grundsätzlich gehe der Anteil des stationären Einzelhandels in den Innenstädten zurück. Dies sei eine Entwicklung, die es vor Corona schon gegeben habe.

Die Corona-Pandemie allerdings sei ein Brandbeschleuniger für diesen Strukturwandel. Bemerkenswert sei allerdings, dass die Einzelhandelsflächen gesamt zunehmen. Die erwartete Geschäftslage sei für viele Branchen eher schlecht. Die umsatzstarken Tage am Ende des Jahres fehlten. Der Onlinehandel sei vor allem für den Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik eine Herausforderung, da es eine starke Konkurrenzsituation gäbe. Die Innenstadt müsse sich zu einem multifunktionalen Raum wandeln. In der Innenstadt müsse es mehr Wohnraum geben, Raum zum Einkaufen und Raum zum Erleben. Nur so ließen sich zunehmende Leerstände vermeiden.

Sonntagsöffnungen seien zum Beispiel werbewirksam für die gesamte Innenstadt. „Der Vortrag zeigt eindeutig, wie ernst die Situation in den Innenstädten ist. Die Politik auf Landesebene muss klare Vorgaben für alle Branchen schaffen. Dabei muss es darum gehen, wie infektionssicher Öffnungen ermöglicht werden können. Das Verordnungschaos, das man zurzeit feststellen muss, kann kaum jemand nachvollziehen und kostet Vertrauen in der Krise. Öffnungen seien möglich, dies haben die Sommermonate gezeigt“, so Christian Grascha. Die Politik müsse alles leisten, um Kontakte sicherer zu gestalten und stärker auf die Eigenverantwortung der Bürger- und Bürgerinnen vertrauen.

Foto: FDP

Wirtschaft
Donnerstag, 18. März 2021 09:33 Uhr
Sprechstunde für Mitglieder: InitiativGemeinschaft und Einbeck Marketing laden ein
Mittwoch, 17. März 2021 08:58 Uhr

Einbeck (red). Die Johanniter und das Einbecker Bürgerspital haben sich entschieden in der Ausbildung von Notfallsanitätern des Ortsverbandes Einbeck eng zusammenzuarbeiten. In Zukunft werden die Azubis einen Teil ihrer praktischen Ausbildung im ortsansässigen Krankenhaus ableisten können. Sie werden in der Notaufnahme, der Anästhesie- und OP-Abteilung und der Intensivmedizinischen Abteilung praktische Erfahrung sammeln können.

Darüber freuen sich Marc Küchemann, Dienststellenleiter der Johanniter in Einbeck, Thorsten Lerch, Koordination der klinischen Ausbildung an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen in Hannover, Matthias Peters, Bereichsleitung ZNA und Dennis Olschewski, ärztlicher Leiter ZNA des Einbecker Bürgerspitals.

Marc Küchemann: „Als ortsansässige Hilfsorganisation ist es für uns wichtig, dass wir auch in der Ausbildung der zukünftigen Notfallsanitäter einen Kooperationspartner vor Ort haben.“

Dennis Olschewski: „Das EBS verfügt über langjährige Erfahrung in praktischer und theoretischer Ausbildung durch die ansässige Krankenpflegeschule. Schon aus diesem Grund wollen wir uns sehr gerne an der praktischen Ausbildung unserer in Ausbildung befindlichen Kollegen vor Ort beteiligen. Wir freuen uns auf die anstehende Zusammenarbeit und sehen in der Ausbildung und Vertiefung der ortsansässigen Standards und Strategien einen großen beiderseitigen Vorteil.“

Als höchste Qualifikation für das Rettungsfachpersonal ist der Notfallsanitäter mit einer umfassenden Handlungskompetenz und mit erweiterten medizinischen Befugnissen ausgestattet. So dürfen Notfallsanitäter in Fällen, wo der Notarzt nicht rechtzeitig zur Verfügung steht, auch heilkundliche Maßnahmen, wie das Anlegen einer Infusion und die Verabreichung von Notfallmedikamenten durchführen. 

Die staatlich anerkannte Ausbildung mit dreijähriger Lehrzeit umfasst einen schulischen Ausbildungsteil, der an Johanniter-Akademie in Hannover absolviert wird. Darüber hinaus sind die staatlich anerkannte Lehrrettungswache der Johanniter in Einbeck und jetzt auch das Bürgerhospital Einbeck als weitere Lernorte beteiligt. Die Notfallsanitäterausbildung umfasst insgesamt 4.600 Stunden, davon müssen 720 Stunden an einem Krankenhaus absolviert werden.

Foto:  Einbecker BürgerSpital GmbH/Julia Bettich-Heiligenstadt

Samstag, 13. März 2021 11:17 Uhr

Seesen (red). Die Asklepios Kliniken in der Region Harz (Asklepios Harzkliniken und Asklepios Klinik Schildautal, Seesen) haben den Service ihrer „Medizinischen Versorgungszentren“ (MVZ) erweitert und stärken so die ambulante Versorgung der Patienten und damit auch den Gesundheitsstandort noch weiter. Außerdem gibt es Veränderungen bei einigen der Ärzte*innen in den Fachbereichen und in der Leitung des MVZ. Die Details: - Das MVZ Harz am Standort Goslar wurde nunmehr um den Fachbereich „Neurochirurgie“ erweitert: Prof. Dr. med. Matthias Kirsch und Dr. med. Carlo Morgenroth aus dem MVZ Seesen sind abwechselnd jeden Mittwoch nun auch dort tätig.

  • Erik Hintze, Facharzt für Gefäßchirurgie und neuer ärztlicher Leiter des MVZ Seesen, betreut nun die Gefäßchirurgie am MVZ Seesen. Donnerstags ist Hintze im MVZ Harz am Standort Goslar vor Ort.
  • Dr. med. Jelena Toldi-Grozdanovic, Fachärztin für Allgemeinmedizin, hat ihre Weiterbildung zur Psychotherapie erfolgreich absolviert und bietet nun in Goslar Gesprächstherapien im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde an.
  • Am MVZ Standort in Goslar ist der Fachbereich Innere Medizin erweitert worden, die Fachrichtung Innere Medizin und Pneumologie wurde ganz neu etabliert. Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Sinnecker, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, und seine Frau, Dr. med. Dorothea Sinnecker, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, eröffneten bereits zum 1. Juli 2020 ein kardiologisch-pneumologisches Zentrum in den Räumen des MVZ Harz.
  • Die Leitung des MVZ haben als „Doppelspitze“ Priv.-Doz. Dr. med. Sinnecker, und seine Frau, Dr. med. Dorothea Sinnecker, übernommen. Der bisherige MVZ-Leiter, Helmut Voelcker wechselte in den Ruhestand, Dr. med. Thomas Peterson übernahm dort Anfang des Jahres die Funktion als Chirurg und D-Arzt. 

„Wir freuen uns, dass wir im Asklepios MVZ Harz und im MVZ Seesen in der Region nun unsere umfangreichere ambulante Versorgung weiter ausbauen können“, sagt Peggy Jakob, kaufmännische Leitung und Prokuristin der Asklepios MVZ Niedersachsen GmbH. Medizinische Versorgungszentren Medizinische Versorgungszentren sind Einrichtungen, in denen Ärzte verschiedener Fachrichtungen Patienten gemeinsam versorgen. Die Idee hinter dem MVZ: Patienten erhalten so eine umfassende Versorgung aus „Erster Hand“, wie in einer Gemeinschaftspraxis gibt es alles „unter einem Dach“.

Dieser gemeinsame Standort hat den Vorteil, dass sich Disziplinen wie beispielsweise Unfallchirurgie, Arbeitsunfälle, Orthopädie, Gefäßchirurgie, und Sportmedizin noch besser miteinander vernetzen können. Die Wege für Patienten sind kürzer. Sollte eine Krankenhausbehandlung notwendig sein, ist eine direkte Terminkoordination über die Praxen möglich.

Foto: Asklepios Kliniken

Sport
Mittwoch, 14. April 2021 10:38 Uhr
Herren-Fußballmannschaften der SG Elfas erhalten neue Regenjacken
Montag, 15. März 2021 08:59 Uhr

Northeim (red). Der Mannschaftskapitän des FC Eintracht Northeim, Marc-Yannik Grunert, bleibt auch über die Saison hinaus seinem Verein treu. "Dieses Jahr hat irgendwie gar nicht richtig stattgefunden, deswegen möchte ich mich in der nächsten Saison als Kapitän weiterhin beweisen und die jüngeren Spieler weiter an den Herrenfußball heranführen. "Wir haben mit Jan einen super Trainer und nach wie vor eine supergeile Truppe. Viele der Jungs konnten jetzt reinschnuppern und ich bin gespannt was mit der Mannschaft möglich ist. Ich möchte über eine ganze Saison Verantwortung übernehmen und mich weiter entwickeln", so Grunert.

Pressesprecher Moritz Braukmüller: "Marc hat seine Führungsrolle in der Mannschaft von der ersten Minute an angenommen und gelebt. Wir freuen uns, dass er weiterhin unser Trikot trägt!"

Zur weiteren Kaderplanung ergänzt er: "Wir sind beeindruckt und hocherfreut über den Verlauf der Vertragsgespräche bislang und können in den nächsten Tagen weitere Personalien bekannt geben! Die Mannschaft wird im Kern zusammen bleiben und ihre positive Entwicklung gemeinsam fortsetzen!" Als möglichen Abgang bestätigt der Verein darüber hinaus den Wechselwunsch von Luis Riedel zur SVG Göttingen

Foto: Eintracht Northeim

Montag, 15. März 2021 08:51 Uhr

Northeim (red). In der Person von Raffael Pogadl schließt sich ein talentierter 20-jähriger Rückraumspieler dem NHC an. Pogadl kommt von der HSG Plesse-Hardenberg aus der Oberliga und möchte sich in der 3. Liga in Northeim beweisen. Er soll künftig mit Tim Gerstmann das Spielmacher-Duo in der ersten Mannschaft bilden. Der 1,85 m große Pogadl kam 2019 aus der A-Jugend Bundesliga der HSG Hanau nach Göttingen und nahm ein BWL-Studium auf. In der Oberliga Niedersachsen fand er sich schnell zurecht und wurde so zu einem der Haupttorschützen bei der HSG. Bereits mit vier Jahren hatte es ihm der Handballsport angetan. Seit der D-Jugend lief er bei der HSG Hanau in der Nähe von Frankfurt auf und schaffte es in der B-Jugend bis ins Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft. Nun möchte Raffael mit seinem Wechsel nach Northeim den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen und sich in der 3. Liga beweisen.

"Wir freuen uns auf einen jungen, hungrigen und gut ausgebildeten Handballer der noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Wir heißen Raffael Pogadl herzlich willkommen in der NHC-Familie!", so die Northeimer.

Mit Malte Sültmann kommt ein weiterer Spieler vom Nachbarn aus Plesse zum NHC. Der erfahrene 28-Jährige soll in der kommenden Saison gemeinsam mit Christian Stöpler das Duo auf der linken Außenbahn bilden. Malte freut sich insbesondere auf die Herausforderung 3. Liga und möchte sich persönlich weiterentwickeln. Mit seiner Körpergröße von 1,92 m gehört er nicht nur im Angriff zu den größeren Außenspielern, sondern kann auch in der Abwehr gut auf der Halbposition decken und erhöht so die Optionen für das Trainerteam.

Sültmann begann bereits mit vier Jahren bei seinem Heimatverein dem VFL Wittingen mit dem Handballspielen und konnte gar nicht anders, da nicht weniger als 7 spätere Mitspieler und auch der Jugendtrainer in der gleichen Straße wohnten. Da war für ihn früh klar, dass auch nur der Handball als Sportart infrage kam. 2016 ging er dann zum Studieren nach Göttingen und wechselte 2017 zur HSG. Nun freut sich Malte auf den NHC, auf volle Hallen in der 3. Liga und hofft, dass es bald wieder mit dem Training losgeht. "Wir heißen Malte Sültmann kann herzlich im NHC willkommen!", heißt es abschließend vom NHC.

Foto: NHC

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