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Montag, 16. März 2026 Mediadaten wsr.tv
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Northeim (awin). Der Kreistag des Landkreises Northeim hat am 13. März über einen Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zur Sammlung von Altkleidern und Alttextilien beraten. 

SPD greift Probleme an Sammelstellen auf

Die SPD-Kreistagsfraktion hatte den Antrag am 27. Februar 2026 eingereicht. Hintergrund sind zunehmende Probleme rund um Altkleidercontainer in mehreren Städten und Gemeinden des Landkreises. Nach Darstellung der SPD beeinträchtigen Falschnutzung und steigende Abgabemengen zunehmend das Stadtbild.

Adrian Kühn, Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion, betonte, dass das Thema bereits länger diskutiert werde. „Das Thema Altkleider ist für uns kein neues. Zumindest im Fachausschuss haben wir es in dieser Periode schon diskutiert“, erklärte Kühn. Auch öffentlich werde die Entwicklung regelmäßig thematisiert. „Auch medial begleitet uns das Thema im Landkreis Northeim immer wieder – zuletzt mit einem Artikel aus dem Bereich Uslar.“

EU-Regelung sorgt für Verunsicherung

Nach Angaben der SPD habe sich die Situation insbesondere seit Einführung der verpflichtenden Getrenntsammlung von Textilabfällen zum 1. Januar 2025 verschärft. Diese habe bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Unsicherheit ausgelöst.

„Denn defekte Kleidung und verschmutzte Kleidung gehört nach wie vor in den Restmüll und eben nicht in Sammelstellen“, erklärte Kühn. Gleichzeitig zeigten sich an manchen Containerstandorten problematische Zustände. „Bei Betrachtung dieser Bilder ist man nicht mehr weit davon entfernt von wilden Müllkippen zu sprechen.“

Beratung im Fachausschuss geplant

Mit dem Antrag soll sich nun der Abfallwirtschaftsausschuss erneut mit der Situation befassen. Vorgesehen sind unter anderem Gespräche mit dem beauftragten Entsorgungsunternehmen über häufigere Leerungen, eine Prüfung der Containerstandorte sowie eine bessere Information der Bevölkerung über die richtige Entsorgung von Alttextilien.

„Wir möchten die Rücknahmestellen für die Bürgerinnen und Bürger erhalten“, betonte Kühn.

Das Gremium beschloss einstimmig, den Antrag zur weiteren Vorbereitung an den Abfallwirtschaftsausschuss zu überweisen.

 

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