Northeim (lpd). Auf Einladung des Landkreises Northeim haben sich Fachleute aus den Städten und Gemeinden des Landkreises sowie aus der Kreisverwaltung zum vierten jährlich stattfindenden „Runden Tisch der Radverkehrsförderung“ getroffen. Gastgeberin des Treffens war diesmal die Stadt Northeim, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.
Bürgermeister Simon Hartmann begrüßte die Teilnehmenden zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Radverkehrsförderung. Im Mittelpunkt standen strategische Fragen zur weiteren Förderung des Radverkehrs im Landkreis.
Austausch zu Infrastruktur und Projekten
Diskutiert wurden unter anderem die Einrichtung und Gestaltung von Fahrradstraßen, eine in der Stadt Uslar entwickelte Idee zum Bürokratieabbau unter dem Titel „Radpfad statt Radweg“ sowie Abläufe bei der Ausbesserung und Aktualisierung der vorhandenen Radwegbeschilderung.
Zudem informierten sich die Teilnehmenden über geplante Maßnahmen in den einzelnen Kommunen und tauschten Erfahrungen aus. Ziel des regelmäßigen Treffens ist es, die Zusammenarbeit im Landkreis weiter zu stärken und gemeinsame Ansätze für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur zu entwickeln.
Die Kreisverwaltung stellte außerdem weitere Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs im Landkreis Northeim vor.
STADTRADELN und Fahrradtag 2026
Ein besonderer Fokus liegt auch in diesem Jahr auf der Kampagne STADTRADELN. Traditionell startet die Aktion mit dem Fahrradtag des Landkreises. Dieser findet am Sonntag, 23. August 2026, im Bereich der Gemeinde Katlenburg-Lindau statt.
Die Kampagne STADTRADELN läuft vom 23. August bis zum 12. September 2026. Ziel ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dafür zu gewinnen, im Alltag häufiger das Fahrrad zu nutzen und damit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz zu setzen.
Foto: lpd