Landkreis Northeim (red). Der Landkreis Northeim verstärkt sein Engagement in der Demokratieförderung und hat dafür einen Förderbescheid für ein neues Projekt erhalten. Ab dem Frühjahr 2026 wird ein sogenanntes Mobiles Demokratiezentrum im gesamten Kreisgebiet unterwegs sein. Ziel ist es, Angebote der politischen Bildung sowie Austausch- und Beteiligungsmöglichkeiten direkt zu den Menschen vor Ort zu bringen.
Grundlage für die Konzeption des Projekts ist unter anderem eine Befragung von mehr als 800 Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Northeim. Diese habe nach Angaben des Landkreises gezeigt, dass ein deutlicher Bedarf an niedrigschwelligen Angeboten zur Demokratieförderung sowie an Möglichkeiten zur Mitwirkung und zum Dialog bestehe.
Förderzusage für dreijährigen Projektzeitraum
Initiiert wurde das Projekt von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Sie erklärte: „Demokratie lebt vom Mitreden und Mitmachen. Das Mobile Demokratiezentrum macht politische Bildung und Beteiligung für alle zugänglich. Es schafft neue Wege, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Der Förderbescheid ist dafür ein wichtiger Schritt und gibt uns Rückenwind, die weiteren Vorbereitungen anzugehen.“
Das Mobile Demokratiezentrum wird im Rahmen eines dreijährigen Projektzeitraums bis zum 30. November 2028 durch die Zukunftsregion Südniedersachsen mit rund 107.700 Euro gefördert. Der Förderbescheid wurde von Dr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, übergeben.
Angebote im gesamten Kreisgebiet geplant
Nach der Ausschreibung und Ausstattung eines Kleinbusses sollen mit dem Mobilen Demokratiezentrum vielfältige Maßnahmen im Landkreis Northeim umgesetzt werden. Vorgesehen sind unter anderem Workshops, Demokratie-Dialoge, Planspiele sowie weitere Beteiligungsformate. Darüber hinaus ist geplant, bei Dorf- und Stadtfesten, Wochenmärkten sowie Veranstaltungen von Schulen, Vereinen und Gemeinden präsent zu sein.
Christian Ulmitz, Leiter des Referates Demokratieförderung, erklärte: „Wir freuen uns besonders darauf, dass die Menschen hier vor Ort das Mobile Demokratiezentrum mitgestalten können. Demokratie ist, wenn alle mitmachen.“
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, Ideen und Anregungen zur Gestaltung des Mobilen Demokratiezentrums an das Referat „Demokratieförderung“ zu richten. Ansprechpartnerinnen sind Dr. Katharina Trittel und Anna-Sophie Ohlwein. Kontakt ist per E-Mail unter
Foto: Landkreis Northeim