Bad Gandersheim (red). Um im Falle einer Gefahren- oder Krisenlage gut vorbereitet zu sein, arbeitet die Stadt Bad Gandersheim eng mit verschiedenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zusammen. Vor diesem Hintergrund haben sich die örtlichen BOS-Organisationen kürzlich erstmals zu einem gemeinsamen Kennenlernen getroffen.
Das Treffen stand im Zeichen des sogenannten 3-K-Prinzips „… in Krisen Köpfe kennen!“ und diente dem persönlichen Austausch sowie dem Aufbau belastbarer Kontakte für den Ernstfall. Teilgenommen haben neben Mitgliedern des Gefahrenabwehrstabs der Stadtverwaltung und Fachberatern der Feuerwehr auch Vertreterinnen und Vertreter benachbarter Kommunen und übergeordneter Stellen.
Breite Beteiligung aus Verwaltung, Feuerwehr und Rettungsdienst
Zu den Teilnehmenden zählten unter anderem eine Vertreterin der Stadt Einbeck, ein ehemaliger Stadtbrandmeister aus Einbeck, ein Vertreter des Kreisverbindungskommandos Northeim sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Freiwilliger Feuerwehren für den Brandabschnitt Nord/Ost im Landkreis Northeim. Ebenfalls vertreten waren der Leiter der Führungsstelle der Stadt Bad Gandersheim, der Stadtbrandmeister mit seinem Stellvertreter, die Polizei Northeim, der Leiter des Polizeikommissariats Bad Gandersheim sowie Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Bereich Altes Amt und der Rettungswache Bad Gandersheim.
Bürgermeister Niklas Kielhorn begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung und bedankte sich für die zahlreiche Beteiligung der unterschiedlichen Organisationen.
Gefahrenabwehrstab und Zusammenarbeit im Fokus
Im weiteren Verlauf stellte Michael Brackel, tätig im Bereich Feuer- und Katastrophenschutz der Stadt Bad Gandersheim, den Gefahrenabwehrstab der Stadt, dessen Struktur sowie die jeweiligen Aufgaben vor. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass sich die beteiligten Akteure bereits im Vorfeld einer Gefahren- oder Katastrophensituation kennen, um im Einsatzfall reibungslos und effektiv zusammenarbeiten zu können.
Am Ende des Nachmittags zeigten sich alle Beteiligten zufrieden mit dem Verlauf des Treffens. Einhellig wurde betont, dass der Austausch fortgesetzt werden soll und weitere Treffen geplant sind, um die Zusammenarbeit der BOS-Organisationen in Bad Gandersheim weiter zu vertiefen.