Einbeck (red). Auch in Einbeck engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, Rettungsdiensten oder sozialen Einrichtungen und leisten damit freiwillig und unentgeltlich einen Beitrag für die Gesellschaft. Um den Ist-Zustand, die Herausforderungen sowie notwendige Maßnahmen und Hilfestellungen für die Zukunft des Ehrenamts zu beleuchten, hatte Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter Ehrenamtliche aus verschiedenen Bereichen zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen.
Unter dem Titel „Zusammen für das Miteinander“ wurde im Rahmen einer Denkwerkstatt mit und durch in Einbeck ehrenamtlich Tätige intensiv diskutiert, Ideen entwickelt und gemeinsam an Lösungsansätzen gearbeitet. Nach einer Einführung und unter Begleitung des Abends durch Prof. Dr. Oliver Junk standen insbesondere die Themen Digitalisierung, Bürokratie, Wertschätzung und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung im Mittelpunkt.
Herausforderungen und Lösungsansätze
Ziel des Workshops war es, aktuelle und zukünftige Herausforderungen für Vereine und Institutionen zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Die Beteiligten konnten sich dabei direkt in die Diskussion einbringen.
Eine anschließende Einordnung aus wissenschaftlicher Sicht lieferte Oliver Junk, der an der Hochschule Harz lehrt und sich seit Jahren mit dem Thema Ehrenamt beschäftigt. Zudem verfügt er als Präsident des Harzclubs e.V. über Erfahrungen aus der Vereinspraxis.
Die Ergebnisse des Workshops sollen nach Angaben von Antje Sölter weiter aufgearbeitet werden. Konkrete Ansätze könnten sich unter anderem mit der möglichen Etablierung eines sogenannten Ehrenamtslotsen für Einbeck sowie mit der Weiterentwicklung der Einbeck-Go-App befassen.
Kommunikation im Mittelpunkt
Die Veranstaltung war von der Bürgermeisterkandidatin als Kommunikationsplattform angekündigt worden und stellte diesen Ansatz bereits im Titel „Zusammen für das Miteinander“ in den Mittelpunkt.
„Mehr miteinander reden und manchmal einfach nur machen ist mein Credo seit Jahren und soll auch Leitschnur für die Zukunft sein“, fasste Antje Sölter die Ideen und Initiativen des Abends zusammen.

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