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Montag, 16. Februar 2026 Mediadaten wsr.tv
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Landkreis Northeim (red). Nach der Schließung der ärztlichen Bereitschaftsdienstpraxis am Bürgerspital Einbeck zum 1. Februar 2026 durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen fordert die SPD-Kreistagsfraktion nach eigenen Angaben ein schnelles und entschlossenes Handeln des Landkreises Northeim.

„Die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung ist ein schwerer Schlag für die Gesundheitsversorgung im Raum Einbeck“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schwarz. „Wer Strukturen abbaut, darf die Menschen vor Ort nicht einfach mit den Folgen allein lassen.“

Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion drohen durch die Schließung längere Wege für Patientinnen und Patienten, eine stärkere Belastung des Rettungsdienstes sowie eine zusätzliche Überlastung der Notaufnahmen umliegender Krankenhäuser. Besonders betroffen seien ältere Menschen und in ihrer Mobilität eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum.

Die SPD-Kreistagsfraktion habe daher einen Antrag in den Kreistag eingebracht, mit dem die Einrichtung eines sogenannten Gemeindenotfallsanitäters für Einbeck geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt werden solle. Das Modell sieht speziell qualifizierte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mit erweiterten Kompetenzen vor, die Hausbesuche durchführen, medizinische Ersteinschätzungen vornehmen und telemedizinisch ärztliche Rücksprache halten können.

„Wir können die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung nicht zurückdrehen. Aber wir können und müssen als kommunale Ebene Verantwortung übernehmen“, so Peter Traupe, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Gesundheit. „Ein Gemeindenotfallsanitäter ist keine Konkurrenz zu Hausärzten, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Er sorgt für schnelle Hilfe, entlastet den Rettungsdienst und stärkt die Versorgungssicherheit.“

„Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum darf nicht weiter ausgedünnt werden“, betont die SPD-Kreistagsfraktion. „Wenn wir wollen, dass Menschen auch künftig gut und sicher in unserer Region leben können, dann müssen wir neue Wege gehen. Einbeck darf nicht abgehängt werden!“

Foto: SPD

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