Uslar (red). Das Jahr 2026 wird aus politischer Sicht erneut ein „Superwahljahr“: Neben den Kommunalwahlen in Niedersachsen finden parallel in mehreren Bundesländern Landtagswahlen statt, darunter in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Für den CDU-Kreisverband Northeim stehen dabei insbesondere die Kommunalwahlen im Mittelpunkt. Gleichzeitig würden die anstehenden Landtagswahlen als wichtiger Stimmungstest für die CDU insgesamt betrachtet.
Vor diesem Hintergrund traf sich der geschäftsführende Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Northeim am 10. Januar in Uslar zu einer Klausurtagung gemeinsam mit Landratskandidat Thorsten Kühn. Zentrale Themen seien sowohl die strategische Vorbereitung der Kommunalwahlen als auch die Planung der politischen Arbeit im laufenden Jahr gewesen. „Für uns steht in diesem Jahr ganz klar die Kommunalwahl im Fokus. Wir wollen die Menschen mit unseren Themen überzeugen und verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen“, erklärten Landratskandidat Thorsten Kühn und der CDU-Kreisvorsitzende David Artschwager übereinstimmend.
Strategische Planung für das Wahljahr
Die Jahresauftaktklausur fand im „Gasthaus Johanning“ in Uslar im Anschluss an den städtischen Neujahrsempfang statt. Neben der Abstimmung und Planung erster Termine für das neue Jahr habe ein intensiver Austausch über die inhaltliche Ausrichtung der CDU im Landkreis Northeim auf der Tagesordnung gestanden. „Wir wollen ein Programm auf den Weg bringen, das unseren Landkreis in seiner Entwicklung wieder voranbringt und eine gute wirtschaftliche Perspektive eröffnet. Dazu möchte ich als Landrat meinen Beitrag leisten“, betonte Thorsten Kühn.
Das über fünfstündige Arbeitstreffen in konstruktiver und zugleich offener Atmosphäre sei von den Teilnehmenden als gelungener politischer Jahresauftakt bewertet worden. In den kommenden Wochen und Monaten wolle der CDU-Kreisverband Northeim die erarbeiteten Planungen weiter konkretisieren und die eigenen Positionen Schritt für Schritt auch öffentlich vorstellen.
Foto: CDU-Kreisverband Northeim