Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Sonntag, 14. Juli 2024 Mediadaten wsr.tv
Anzeige
Anzeige

Berlin/ Northeim. Die Äußerungen von Friedrich Merz im Rahmen des Sommerinterviews haben auch im CDU-Kreisverband Northeim Irritationen hervorgerufen. Man sei über die Undeutlichkeit des Ausschlusses einer Kooperation der CDU mit der AfD negativ überrascht worden. „Selbstverständlich gibt es keinerlei Kooperation mit der AfD! Weder hier vor Ort, noch sonst!“ macht CDU-Kreischef David Artschwager deutlich. Die Aussagen von Friedrich Merz im Sommerinterview seien diesbezüglich nicht nur mehr als unglücklich gewesen, sondern mehr als irritierend. Es gäbe nach wie vor eine klare Abgrenzung der CDU gegenüber der AfD. Entsprechende Beschlüsse der CDU-Gremien hätten nach wie vor Gültigkeit und würden jederzeit Anwendung finden. Dies haben Merz und die CDU in den letzten Tagen auch immer wieder klargestellt und betont. Allerdings könne man den momentanen Höhenflug der AfD nicht einfach ignorieren. Es sei wichtig, genauer zu wissen, weshalb derzeit so viele Menschen ernsthaft in Erwägung zögen, der AfD ihre Stimme zu geben. Diese alle als „rechts“ zu bezeichnen, würde den Blick für die wirklichen Hintergründe verschleiern.

Seitens des CDU-Kreisverbandes Northeim sehe man die Antwort darauf vorrangig darin, dass die AfD viele Themen besetze, welche die Bevölkerung derzeit umtrieben, bspw. Verlustängste bei Wohlstand und Sicherheit, eine ineffiziente Migrationspolitik und eine katastrophale Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. „Unsere Aufgabe als Volkspartei ist es nicht nur, diese Themen und Probleme klarer zu benennen, sondern darüberhinausgehend sachlich pragmatische Antworten und Lösungen für diese zu finden, die auf dem Wertefundament des Grundgesetzes stehen.“ meint David Artschwager. Dass gerade letzteres, nämlich die Erarbeitung von tragfähigen Lösungsvorschlägen, noch ausbaufähig wäre, sei unbestritten. Die AfD liefere keinerlei Lösungen, sondern nur Spaltung und Populismus. Dies sei zuletzt bei der Debatte um eines der Hauptthemen der AfD, nämlich den Austritt aus der Europäischen Union, klargeworden, als man diesen einfach als ein „redaktionelles Versehen“ abtat. Dies sei nicht nur peinlich, sondern zeige klar die fehlende inhaltlich und sachlich fundierte Ausrichtung dieser Partei. Die CDU werde nicht mit destruktiven extremistischen Kräften des linken oder rechten Randes, kooperieren, die den Zusammenhalt der Gesellschaft nur um ihrer Wahlergebnisse wegen aufspalten und Freiheit und Wohlstand riskieren würden. Seitens des CDU-Kreisverbandes Northeim wolle man nach wie vor alles daransetzen, das verloren gegangene Vertrauen in die CDU hier vor Ort wiederzugewinnen.

Foto: CDU

Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/WIN_Premium_Eckfeld.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/WIN_Premium_Eckfeld.gif?width=295&height=255