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Freitag, 14. Februar 2020 11:49 Uhr

Messer, Schlagstöcke, Gewehre und Munition: 700 Kilogramm Munition und Waffen aus dem Landkreis Northeim vernichtet

Kreis Northeim (r). Vom Angebot des Landes Niedersachsen, Waffen und Munition kostenlos bei den örtlichen Waffenbehörden zur Entsorgung abzugeben, wird auch im Landkreis Northeim reichlich Gebrauch gemacht. So wurden kürzlich 700 Kilogramm Munition aus dem Kreishaus abgeholt und zusätzlich 200 Waffen vernichtet.

Diese mitunter sehr gefährlichen Gegenstände werden von der Polizei angeliefert oder von Privatpersonen direkt beim zuständigen Fachbereich für Ordnungsangelegenheiten abgegeben. Die Beweggründe dafür sind ganz unterschiedlich: Mal ist der Grund die Aufgabe des Schießsports bzw. der Jagd oder Erben haben kein Interesse an den Waffen. Häufig sind die Waffen auch defekt oder wurden beim Renovieren oder Aufräumen gefunden. Ein Teil wird auch in Bußgeldverfahren eingezogen; der Anteil an Waffen aus illegaler Herkunft ist allerdings gering.

Pro Jahr gehen etwa 200 Waffen beim Landkreis ein. Das Angebot reicht dabei von Messern über Schlagstöcke und Luftdruck- und Softairwaffen bis hin zu „klassischen“ scharfen Waffen wie Gewehre aller Art, Pistolen und Revolver. In den letzten sechs Jahren wurden etwa 1500 Waffen aus dem Landkreis Northeim gesammelt und vernichtet.

Bei der freiwilligen Abgabe von Munition (Patronen für Gewehre, Pistolen, Revolver, Seenotsignal) sowie Pyrotechnik (normale Böller, „Polenböller“) lässt sich ein Aufwärtstrend feststellen: Brauchte es bei der letzten Abholung 2018 noch fünf bis sechs Jahre, um etwa 400 Kilogramm zu sammeln, so wurden jetzt innerhalb von etwa zwei Jahren 700 Kilogramm alte Munition sowie 22 Kilogramm Pyrotechnik und Schießpulver gesammelt.

Die Abholung übernimmt die Firma GEKA - die Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten mbH. Sie ist als bundeseigene Gesellschaft dem Verteidigungsministerium zugeordnet, deutschlandweit tätig und kümmert sich um die Entsorgung von Rüstungsaltlasten. Dort wird die Munition in Sicherheitsbehältern durch Hitze unschädlich gemacht und der Metallschrott wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt.

Die Entsorgung von Waffen und Munition ist für den Abgebenden und den Landkreis kostenlos, lediglich der Transport muss der Landkreis übernehmen. Die Kosten hierfür liegen bei rund 500 Euro im Jahr.

Wer nicht mehr benötigte Waffen und Munition sicher entsorgen lassen will, kann sich an den Landkreis Northeim, die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet Northeim auch an die Stadt Northeim wenden. Die Gegenstände werden ohne Kosten abgeholt.

Foto: Landkreis Nortehim

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