Einbeck (zir). Die angekündigten Anpassungen im Filialnetz des Textildiscounters "KiK" sorgen auch in Einbeck für Aufmerksamkeit. Auf Anfrage erklärte die "KiK Textilien und Non-Food GmbH", dass die tatsächliche Zahl der geplanten Schließungen deutlich niedriger ausfalle als noch im Herbst 2025 in verschiedenen Medien berichtet worden sei.
Weniger Schließungen als zunächst angenommen
Nach Angaben des Unternehmens verfüge KiK weiterhin über ein starkes Filialnetz in Deutschland. Ziel sei es, dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und Kundinnen und Kunden zuverlässig zu erreichen. In diesem Zusammenhang werde das Filialportfolio regelmäßig überprüft. Dabei handele es sich um einen fortlaufenden Prozess, der bereits seit Jahren Bestandteil der Unternehmensstrategie sei.
Für 2026 kündigt KiK an, bundesweit rund 150 Filialen nicht weiterzuführen. Gleichzeitig sollen etwa 15 neue Standorte entstehen. Deutschland bleibe der wichtigste Markt für das Unternehmen, das hier mit mehr als 2.200 Filialen vertreten ist.
Keine konkreten Angaben zu Einbeck
Ob auch Filialen im Gebiet Einbeck von den Maßnahmen betroffen sind, bleibt jedoch offen. Das Unternehmen teilte mit, grundsätzlich keine Auskünfte zu einzelnen Standorten zu geben und keine Übersicht über mögliche Schließungen zu veröffentlichen.
Perspektiven für Beschäftigte
Für die Mitarbeitenden stellt KiK nach eigenen Angaben weiterhin Planungssicherheit in Aussicht. Im Falle von Standortschließungen sollen Beschäftigte in andere Filialen versetzt oder alternative Lösungen gefunden werden. Kündigungen seien nicht vorgesehen.
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