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Montag, 11. Mai 2026 Mediadaten wsr.tv
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Goslar (red). Mit eindrucksvollen Szenarien und realitätsnahen Darstellungen hat der Präventionstag „Stay alive“ auf dem Gelände der Asklepios Harzklinik Goslar erneut rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Goslar und der Region für die Gefahren von Alkohol, Drogen und Ablenkung im Straßenverkehr sensibilisiert.

Unfallfolgen hautnah erlebt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein nachgestellter schwerer Verkehrsunfall mit zerstörtem Fahrzeug, geschminkten Unfallopfern und Rettungskräften im Einsatz. Die Jugendlichen erlebten dabei hautnah, welche Folgen Alkohol, Drogen oder die Nutzung des Handys am Steuer haben können.

Die Feuerwehr schnitt die vermeintlich Verletzten aus einem präparierten Unfallwagen. Unterstützt wurde der Präventionstag unter anderem von Klinik, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Kriseninterventionsteam des Landkreises Goslar sowie dem Deutschen Roten Kreuz.

Zusätzlich erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den „Schockraum“ der Zentralen Notaufnahme sowie in die Leichenhalle, wo Angehörige Abschied von Verstorbenen nehmen müssen.

Unterstützung aus Berlin

Auch bundesweit findet das Projekt Beachtung. Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. med. Hendrik Streeck, unterstützte die Veranstaltung mit einer Grußbotschaft per Video.

„Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sind kein abstraktes Thema, sie zerstören Leben, das der Betroffenen und oft auch das ihrer Familien“, erklärte Streeck in seiner Botschaft.

Hier geht es zur Video-Botschaft: https://www.youtube.com/watch?v=G66hIAj8uEo

Unfallbeteiligter berichtet von eigener Geschichte

Besonders eindrücklich war für viele Teilnehmende der Bericht eines jungen Mannes, der selbst unter Alkoholeinfluss einen schweren Unfall verursacht hatte.

Philipp schilderte, wie er nach einer Feier mit 1,8 Promille Alkohol im Blut ein Fahrzeug gesteuert und bereits nach wenigen Hundert Metern einen Totalschaden verursacht hatte. Er und sein Beifahrer blieben zwar unverletzt, doch die Folgen beschäftigen ihn bis heute.

„Das war eine Riesendummheit“, sagte er rückblickend. Seine Botschaft an die Jugendlichen: „Finger weg von Alkohol, Drogen oder Handy am Steuer.“

Jugendliche emotional erreichen

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Alexander Saipa. Gemeinsam mit der Ärztlichen Direktorin der Asklepios Harzkliniken, Dr. med. Larissa Henze, eröffnete er den Aktionstag.

Projektleiter Stefan Kruse von den Asklepios Harzkliniken erklärte, Ziel sei es, junge Menschen emotional zu erreichen und ihnen die Konsequenzen riskanten Verhaltens im Straßenverkehr eindringlich vor Augen zu führen.

„Wenn wir dadurch nur ein einziges Leben retten, dann hat sich der Präventionstag schon gelohnt“, betonte Kruse.

Die Zielgruppe des Projektes sind Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse beziehungsweise junge Menschen kurz vor dem Führerschein. Viele Teilnehmende zeigten sich nach Angaben der Veranstalter emotional bewegt und nahmen die Botschaft des Präventionstages deutlich wahr.

Fotos: Asklepios

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