Einbeck (red). Die DGB-Region SüdOstNiedersachsen ruft zum Tag der Arbeit am Donnerstag, 1. Mai, auf und lädt Beschäftigte, Auszubildende, Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an den Veranstaltungen ein. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite!“ soll der Aktionstag in diesem Jahr an 16 Orten in der Region begangen werden.
Kundgebungen in der gesamten Region
Zwischen Gifhorn und Göttingen sind Demonstrationen, Kundgebungen, Radtouren und gewerkschaftliche Maifeste geplant. In Salzgitter wird Ministerpräsident Olaf Lies zu einer Gewerkschaftskundgebung erwartet. In Braunschweig spricht DGB-Bezirksvorsitzender Dr. Ernesto Harder, während in Helmstedt die stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Elke Hannack zu den Teilnehmenden spricht.
Auch Bündnisse politischer Jugendorganisationen bringen ihre Anliegen ein. Unter den Motti „Hoffnung organisieren“ und „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ rufen sie unter anderem in Braunschweig und Göttingen zur Beteiligung auf. Eine Übersicht aller Veranstaltungen ist online unter https://niedersachsen.dgb.de/regionen/suedostniedersachsen zu finden.
Kundgebung in Einbeck
Auch in Einbeck findet eine Veranstaltung statt: Um 11 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Marktplatz. Die Begrüßung übernimmt Frank Marquard vom DGB-Kreisverband Northeim, als Mairedner ist Kai Schwabe von der IG BAU angekündigt.
Forderungen im Mittelpunkt
„Hier geht es um Brot und Butter, um den Sprit im Tank, um gesund bleiben bei der Arbeit. Es geht um Gerechtigkeit und Sicherheit! Der 1. Mai ist mehr als ein Feiertag – er ist unser gemeinsamer Moment, um Haltung zu zeigen. Der Druck auf Beschäftigte wächst. Gleichzeitig werden soziale Sicherheiten aufgekündigt. Das machen wir nicht mit! Gerade in bewegten Zeiten braucht es Mut, Zusammenhalt und klare Forderungen!“, erklärt Agnieszka Zimowska, Regionsgeschäftsführerin der DGB-Region SüdOstNiedersachsen.
Im Mittelpunkt stehen laut DGB Forderungen nach sicheren Arbeitsplätzen, verlässlichen Perspektiven und Investitionen in eine gerechte Zukunft. Beschäftigte müssten stärker in den Fokus politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen rücken. Auch der Acht-Stunden-Tag als historische Errungenschaft dürfe nicht aufgeweicht werden. Flexibilisierung dürfe nicht zulasten von Gesundheit, Familie und Planbarkeit gehen.
Aufruf zur Beteiligung
Die Mai-Kundgebungen bieten Raum für Redebeiträge, Begegnung und gemeinsames Engagement. Familien, Kolleginnen und Kollegen sowie alle Interessierten sind eingeladen, sich zu beteiligen und ein sichtbares Zeichen für Solidarität zu setzen.
Der 1. Mai sei und bleibe ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität und des Einsatzes für soziale Gerechtigkeit. Die DGB-Region SüdOstNiedersachsen ruft dazu auf, sich gemeinsam zu engagieren – für Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau und für eine starke Demokratie.