Northeimn/Greene (red). Der Landkreis Northeim und der Förderverein Hallenbad Greene e. V. haben am 30. März 2026 im Kreishaus einen konstruktiven Austausch zur Zukunft des Hallenbades geführt. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Zielsetzung, das Bad nach der kurzfristigen Betriebseinstellung wieder zum Saisonstart am 3. Oktober zu öffnen und langfristig als wichtigen Bestandteil der sportlichen, schulischen und gesundheitlichen Infrastruktur zu erhalten.
Hintergrund der aktuellen Entwicklungen sind bauliche Mängel, die bei einer Begehung am 18. März festgestellt worden waren. Dabei sei die Tragfähigkeit von drei Stahlbetonstützen im Kellerbereich unterhalb des Schwimmbeckens nicht mehr gegeben gewesen. Aus Sicherheitsgründen habe der Landkreis den Badebetrieb noch am selben Tag eingestellt.
Maßnahmen und Perspektiven für die Wiedereröffnung
Um dennoch das geplante „12-Stunden-Schwimmen“ durchführen zu können, seien kurzfristig statische Sicherungsmaßnahmen umgesetzt worden. Dadurch habe der Betrieb noch bis zum regulären Saisonende am 22. März fortgeführt werden können. Laufende Schwimmkurse seien teilweise beendet worden, weitere Angebote hingegen entfallen. Schulen seien umgehend informiert worden.
Nach Angaben der Kreisverwaltung laufen derzeit fachliche Prüfungen, auf deren Grundlage die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung und Sanierung des Hallenbades festgelegt werden sollen. Ziel bleibe die Wiedereröffnung im Oktober, wenngleich die konkrete Umsetzung von den Ergebnissen der Untersuchungen abhänge. Es gebe jedoch Hinweise, dass die erforderlichen Arbeiten bis dahin realisiert werden könnten.
Parallel dazu setzt der Landkreis auf eine umfassende Sanierung des Gebäudes. Entsprechende Förderanträge im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ seien bereits gestellt worden. Eine Entscheidung über mögliche Fördermittel durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages werde voraussichtlich nach Ostern erwartet.
Gemeinsam mit dem Förderverein werde nun intensiv an Lösungen gearbeitet, um den Fortbestand des Hallenbades Greene nachhaltig zu sichern.