Einbeck (awin). Am 27. Februar öffnete die Integrierte Gesamtschule Einbeck ihre Türen für zahlreiche Gäste. Um 15 Uhr eröffnete Schuldirektorin Sandra Friedrich mit einer kurzen Ansprache den Tag der offenen Tür. Zu den Klängen des Liedes „Wir sind United“ präsentierten Schülerinnen und Schüler eine Tanzaufführung und stimmten die Besucher auf einen abwechslungsreichen Nachmittag ein. Bis 17.30 Uhr konnten nahezu alle Bereiche des Schulgeländes erkundet werden.
Schule als Reiseziel gestaltet
Der gesamte Tag stand unter dem Motto einer Flugreise. Bereits am Eingang erhielten die Gäste symbolische Boardingpässe. Ältere Jahrgänge übernahmen als Fluglotsen die Führungen durch das Schulgebäude. Die Mensa verwandelte sich in ein Bordbistro mit vielfältigem Angebot, während über die Lautsprecheranlage regelmäßig Durchsagen von Direktorin Friedrich erklangen, die weitere Programmpunkte ankündigte und die Gäste im Namen der „Crew“ an Bord der IGS Einbeck willkommen hieß.
Im Foyer, in der Pausenhalle, in der Mensa, im Innenhof, in der Sporthalle, in der Eishalle sowie in Klassenräumen im Erd- und Obergeschoss präsentierte die Schule ihre Arbeit. Insgesamt 41 Programmpunkte listete das Programmheft auf. Bastelaktionen, Glitzertattoos für Kinder, Einblicke in den MINT-Campus, Vorstellungen des Schulsanitätsdienstes und der Schach-Gruppe sowie Fremdsprachenangebote und Sportspiele boten für jede Altersgruppe passende Einblicke.
„Ich habe selbst schon ein bisschen den Überblick verloren, aber es ist großartig zu sehen, wie viel die Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt haben“, so Direktorin Friedich über das Engagement ihrer Schüler. „Das Wetter spielt auch mit, es ist alles angerichtet für einen tollen Tag.“
Engagement und Erinnerungskultur
Ein besonderes Beispiel für Eigeninitiative zeigte Schülerin Klara-Louisa Gebel. Sie richtete kurzfristig einen Raum der Gedenkkultur ein, in dem an die Verbrechen des NS-Regimes erinnert wurde. Besucherinnen und Besucher konnten sich dort über Einbecker Juden und politisch Verfolgte informieren, die Opfer der Nationalsozialisten wurden. Zudem bestand die Möglichkeit, vorgefertigte Podcasts zu produzieren.
Auch kulinarisch blieb der Nachmittag vielfältig. In der Eishalle lag der Duft von frischem Popcorn in der Luft, in der Mensa lud ein großes Kuchenbuffet zum Verweilen ein, zudem wurde Bratwurst vom Grill angeboten. Die angesetzten zweieinhalb Stunden wurden von vielen Gästen vollständig genutzt, um möglichst viele Stationen zu entdecken.
Zum Abschluss der symbolischen Rundreise erhielten die Gästeschüler bei der Abgabe ihrer Boardingpässe kleine Präsente. Der Tag der offenen Tür bot damit einen umfassenden Einblick in das schulische Leben und das Engagement der gesamten Schulgemeinschaft.





Fotos: awin