Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Dienstag, 24. Februar 2026 Mediadaten wsr.tv
Anzeige
Anzeige

Dassel (zir). Einen besonders lebendigen Eindruck vom Schulalltag vermittelte der Kennenlerntag durch zahlreiche praxisnahe Stationen, an denen die Kinder selbst aktiv werden konnten. In kleinen Gruppen wechselten sie zwischen Fachräumen, Laborbereichen und Sporthalle und erhielten so unmittelbare Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen.

Aktionen und Einblicke am Kennenlerntag

Im naturwissenschaftlichen Bereich standen mehrere Experimentierstationen bereit. Unter Anleitung durften die Kinder Proben unter dem Mikroskop betrachten und Details erkennen, die mit bloßem Auge verborgen bleiben. Daneben wurden Versuche rund um physikalische und chemische Phänomene angeboten. Besonders anschaulich zeigte sich ein Experiment, bei dem sich Farbspiele in einem Wasserglas entfalteten und Reaktionen sichtbar machten. Die Stationen waren so aufgebaut, dass die Kinder nicht nur zuschauten, sondern eigenständig ausprobierten, beobachteten und Fragen stellten.

Ein weiterer Raum war der Technik gewidmet. Hier konnten Lego-Roboter in Aktion erlebt werden. Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge sowie Lehrer erklärten, wie die Modelle aufgebaut sind und welche Befehle sie ausführen. An einzelnen Tischen bestand die Möglichkeit, selbst einfache Abläufe zu testen oder bei einer spielerischen Aufgabe – etwa einem technikgestützten Fußballspiel – die Funktionsweise kennenzulernen. Ergänzend wurden Stationen angeboten, an denen die eigenen Sinne geprüft wurden, um den Bezug zwischen Technik und Wahrnehmung greifbar zu machen.

Im Profil „Reporter*innen und Medien“ wartete ein nachgestelltes Szenario auf die Kinder: Ein inszenierter Tatort bildete den Ausgangspunkt für journalistische Spurensuche. In der Rolle von Nachwuchsreporterinnen und -reportern befragten die Gäste beteiligte Personen, notierten Hinweise und setzten einzelne Informationen zu einem Gesamtbild zusammen. Abschließend wurde ein Foto des Szenarios auf dem eigenen Arbeitsblatt ergänzt, das als Erinnerung mitgenommen werden konnte.

Parallel dazu entstand in einem weiteren Raum ein kleines Medienlabor. Mit Tablets sowie Figuren und Bausteinen wurden kurze Filmsequenzen produziert. Schülerinnen und Schüler erklärten, wie Einstellungen geplant und Szenen aufgebaut werden. Zudem hatten die Viertklässler Gelegenheit, erste Interviews zu führen und sich in der Rolle von Fragestellenden auszuprobieren. Dabei ging es nicht nur um Technik, sondern auch um präzises Zuhören und verständliches Formulieren.

Bewegung prägte das Bild in der großen Sporthalle. Dort war eine Sprungschanze aus Bänken aufgebaut, auf der ein Skisprung nachempfunden werden konnte. An der schuleigenen Kletterwand wagten sich viele Kinder an erste Boulderübungen. Weitere Stationen luden dazu ein, die eigene Wurf- oder Schussgeschwindigkeit zu messen und mit anderen zu vergleichen. Digitale Quizformate sorgten zusätzlich für Abwechslung, etwa mit Fragen zu Sportarten oder zur Zusammensetzung von Lebensmitteln. Bei einem Ernährungsquiz mussten Zuckerwürfel den passenden Produkten zugeordnet werden, um ein Gefühl für versteckte Zuckermengen zu entwickeln.

Während die Kinder aktiv unterwegs waren, standen im Palmengarten die Schulleitung sowie Vertreterinnen und Vertreter des Kollegiums, des Fördervereins und des Lernfonds für Gespräche bereit. Dort wurden auch die pädagogischen Konzepte, die digitale Ausstattung und das Beratungsangebot erläutert.

Für eine Stärkung zwischendurch sorgte der 13. Jahrgang. Angeboten wurden unter anderem Crepes, Waffeln, Kuchen, belegte Brötchen sowie Kakao, Kaffee, Tee und weitere Getränke. Mit dem Verkauf sammelte der Jahrgang Geld für die eigene Abikasse.

Das schulische Angebot über den Kennenlerntag hinaus

Über die punktuellen Einblicke hinaus wurde deutlich, wie das Konzept der Paul-Gerhardt-Schule im Alltag strukturiert ist. In den Jahrgängen 5 bis 7 durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler eines der drei Profile „Natur und Technik“, „Reporter*innen und Medien“ sowie „Sport und Gesundheit“.

Im Profil „Natur und Technik“ steht in Klasse 5 das Themenfeld „Luft und Wasser“ im Mittelpunkt. Naturwissenschaftliche Grundlagen werden dabei nicht isoliert vermittelt, sondern in konkrete Fragestellungen eingebettet. So wird unter anderem untersucht, warum bestimmte Materialien schwimmen, wie Auftrieb entsteht oder weshalb Vögel mit ihren Flügeln fliegen können. Beobachtungen in der Natur, etwa an der Ilme, ergänzen den Unterricht. In Klasse 6 folgt die intensive Auseinandersetzung mit Lego-Robotern. Neben dem Bau der Modelle erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Programmierstrukturen und entwickeln eigenständige Funktionen. Auch die Arbeitsweise von Sensoren und technischen „Sinnesorganen“ wird thematisiert. In Klasse 7 rücken mechanische Prinzipien in den Fokus. Fahrzeuge mit Elektro-, Solar- oder Dampfantrieb werden konstruiert und getestet. Zudem entstehen Brückenmodelle aus Papier, deren Tragfähigkeit überprüft wird. Eigene Forschungsfragen können vertieft werden, einzelne Projekte fanden bereits ihren Weg zu „Jugend forscht“.

Das Profil „Reporter*innen und Medien“ beginnt in Klasse 5 mit einer Einführung in den Zeitungsjournalismus. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie Interviews vorbereitet und geführt werden, wie Informationen recherchiert und strukturiert sowie Texte sprachlich überarbeitet werden. Auch Fotografie spielt eine Rolle: Bildaufbau, Wirkung und digitale Bearbeitung gehören zu den Grundlagen. In Klasse 6 stehen Hörspiele und Podcasts im Mittelpunkt. Hier werden Hör- und Sprechtraining ebenso gefördert wie das eigenständige Entwickeln von Geschichten und Geräuschen. In Klasse 7 folgt die Arbeit mit Filmtechnik. Beleuchtung, Kameraführung, Schnitt und Ton werden praktisch erprobt. Die Ergebnisse reichen von kurzen Beiträgen bis hin zu themengebundenen Reportagen oder Werbefilmen.

Im Profil „Sport und Gesundheit“ werden sportmotorische Fähigkeiten mit gesundheitlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft. Die Schülerinnen und Schüler planen unter anderem eigene Wettkampfformate wie „Pauls Olympische Spiele“, bei denen sie Ablauf und Disziplinen selbst festlegen. Trendsportarten finden ebenso Berücksichtigung wie nachhaltige Bewegungsformen, etwa Radfahren oder Orientierungslauf. Auch Parasport wird thematisiert, indem Sportarten unter veränderten Bedingungen ausprobiert werden. Ergänzend werden Grundlagen gesunder Ernährung vermittelt.

Ab Jahrgang 8 erweitert sich das Fächerangebot. Der bilinguale Unterricht wird in Englisch angeboten. Verschiedene Fächer werden bilingual unterrichtet. Zusätzlich wählen die Schülerinnen und Schüler Wahlpflichtkurse, darunter naturwissenschaftliche Vertiefungen, Chor und Orchester oder Programmieren. Fremdsprachen können weiter ausgebaut werden. Ein Cambridge-Zertifikat ist ebenfalls möglich.

Das Ganztagskonzept ist flexibel gestaltet: In Jahrgang 5 ist die Teilnahme freiwillig, in Jahrgang 6 wird mindestens ein Angebot gewählt. Neben Arbeitsgemeinschaften wie Band, Bogenschießen, Golf, Kochen, Schulgarten, Schulimkerei oder Zirkus gibt es sogenannte Schülerclubs, in denen Jugendliche eigene Angebote für Mitschülerinnen und Mitschüler organisieren. Viele Kurse entstehen in Kooperation mit Fachleuten und Vereinen.

International ist die Schule als zertifizierte Europaschule durch das Erasmus-Programm vernetzt. Austauschprojekte führen unter anderem nach Slowenien, in die Slowakei, in die Niederlande und nach Kenia. Alle zwei Jahre nimmt eine kleine Gruppe aus den Jahrgängen 10 und 11 am Austausch mit der Gobei Girls High School teil, wobei sich die Besuche abwechseln.

Begleitend steht ein breit angelegtes Beratungsangebot zur Verfügung. Fachkräfte aus Sozialpädagogik, Schulpsychologie und Schulseelsorge unterstützen die Schülerinnen und Schüler. Ergänzt wird das pädagogische Konzept durch die Programme „Pro“ für projektorientiertes Lernen in allen Klassenstufen sowie „Elle“ zur Förderung persönlicher Kompetenzen. Die digitale Ausstattung bildet dabei eine zentrale Arbeitsgrundlage im Schulalltag.

Weitere Informationen zum Schulkonzept, zu den Profilen sowie zu Anmeldemodalitäten sind auf der Internetseite der Paul-Gerhardt-Schule unter https://www.pgs-dassel.de/ abrufbar.

Fotos: zir

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255