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Samstag, 17. Januar 2026 Mediadaten wsr.tv
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Einbeck (zir). Mit einem umfangreichen Programm, viel Wortwitz und spürbarer Wertschätzung ist in der Multifunktionshalle von der Gesellschaft der Karnevalsfreunde e. V. Einbeck (GdKE) und der Einbecker Brauerei der Bierorden 2026 verliehen worden. Rund 270 Gäste erlebten einen Abend, der ganz im Zeichen des Ehrenamts, der Städtepartnerschaften und der karnevalistischen Tradition stand. Begleitet wurde der Abend durch Präsident der GdKE Jan Störmer und auch Geschäftsführer Marc Kerger von der Einbecker Brauerei war zugegen.

Bereits zu Beginn sorgten musikalische und tänzerische Beiträge für eine festliche Atmosphäre. Im Laufe des Abends traten unter anderem Garden, Solokünstlerinnen und -künstler sowie die Prosecco-Schwalben auf. Auch das Einbecker Prinzenpaar der Session 2025/2026, Prinzessin Lisa I. und Prinz Kai I., war an diesem Abend präsent. Kulinarisch wurde den Gästen die Einbecker Vesper serviert, begleitet vom Prinzen- und Prinzessinnentrunk.

Ein zentraler Programmpunkt war die Laudatio von Till Markus Henze, der im Narrenkostüm auftrat und seine Rede in Reimform hielt. Er machte deutlich, dass ihm eine Lobesrede auf Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek nicht schwerfalle. Henze erinnerte an ihren Amtsantritt im Jahr 2013 und an die erste Stadtschlüsselübergabe. Schon damals habe er erkannt, dass Michalek voller Wortwitz und Redegewandtheit sei. Besonders erfreulich sei für ihn zu sehen, dass sie sich ihre Freude an der fünften Jahreszeit bis heute bewahrt habe.
In seiner Laudatio beschrieb Henze Michalek als kommunikativ, charmant und freundlich. Er ging auf ihre Biografie ein und betonte, dass sie in der Kommune viel bewege. Ihr Einsatz für die Einbecker Partnerstädte und die dortigen Freundeskreise sei außergewöhnlich. Sie setze sich mit großem Engagement dafür ein, Begegnungen zu ermöglichen und Verbindungen zu stärken, was er anhand mehrerer Beispiele verdeutlichte.

Auch Richard Dell’Agnola wurde an diesem Abend gewürdigt. Marc Rudloff hob hervor, dass Dell’Agnola sich seit mehreren Jahren intensiv für Bürgerinnen und Bürger engagiere. Er fördere die Freundschaft zwischen Einbeck und der französischen Partnerstadt Thiais sowie weitere europäische Verbindungen. Dell’Agnola konnte aus beruflichen Gründen nicht persönlich anwesend sein. Dennoch war eine Delegation aus Thiais vor Ort, darunter der stellvertretende Bürgermeister Dany Beucher. Rudloff betonte, Dell’Agnola genieße für sein Wirken ein hohes Ansehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Abends war die Spendensammlung. Für die Unterstützung der Ausbildung Ehrenamtlicher beim Ambulanten Hospizdienst Leine-Solling sowie der Notfallseelsorge des Kirchenkreises kamen 1.805,30 Euro zusammen. Zusätzlich wurden Löwentaler gespendet.

Für zahlreiche Lacher sorgte anschließend Bierkutscher Albert Eggers vom Einbecker Brauhaus. Immer wieder rief er „Prost Einbecker“, was das Publikum regelmäßig mit „Prost Kutscher“ erwiderte. In seiner humorvollen Rede erklärte er, dass Bier guttue – besser als Wasser und Kaffee – und forderte dazu auf, den Kummer zu vergessen. Mit satirischem Blick nahm er zudem verschiedene örtliche Themen ins Visier, darunter Bauprojekte, den städtischen Haushalt und aktuelle Sparmaßnahmen.

Sichtlich gerührt zeigte sich Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek bei ihren Dankesworten. Es sei einfacher, die Verdienste anderer zu loben, als selbst im Mittelpunkt zu stehen, sagte sie. Sie dankte für die wertschätzenden Worte und zeigte sich bewegt darüber, dass so viele Menschen gekommen waren. Dabei war sie nach eigenen Angaben den Tränen nahe und ergänzte, sie könne sich vorstellen, dass ihre Mutter nun sage: „jetzt hat sie zu was gebracht“.

Michalek dankte dem Einbecker Brauhaus sowie der Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck und betonte, wie stolz sie sei, diesen Orden tragen zu dürfen. Besonders sei es für sie, ihn gemeinsam mit ihrem Freund Richard zu erhalten. Ihr Dank galt zudem allen, die sich für die deutsch-französische Freundschaft einsetzen. Das Engagement der GdKE und der Vereine in der Region bezeichnete sie als beachtlich und hob den großen Einsatz von Ehrenamt und Herzblut hervor. Als Zeichen ihres Respekts verneigte sie sich tief vor der GdKE.

Mit einem persönlichen und humorvollen Rückblick auf die Bierhistorie spannte Michalek den Bogen von ihrer Geburt in München nach Einbeck. Dabei erzählte sie von ihren ersten Erfahrungen mit Einbecker Bier, sprach über alkoholfreie Varianten und griff das Thema Bierfassanstich mit Selbstironie auf. Beim Anstich selbst unterstützte sie Bierkutscher Albert Eggers.

Zum Abschluss richtete Dany Beucher Grüße aus Thiais aus. Richard Dell’Agnola bedauere es sehr, nicht persönlich anwesend sein zu können. Beucher kündigte an, Urkunde, Orden und die übersetzte Laudatio mit Freude nach Frankreich mitzunehmen, bevor er gemeinsam mit den Gästen „Ein Prosit“ anstimmte. Musikalisch verabschiedeten sich schließlich die Prosecco-Schwalben – der stimmungsvolle Schlusspunkt eines Abends, der Humor, Anerkennung und Gemeinschaft vereinte.

Fotos: zir

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