Northeim/Göttingen (red). Am vergangenen Wochenende wurde der neue Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Hildesheim gewählt. Dieser Bezirk umfasst die Kreisverbände Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim und den Alt-Kreis Osterode (jetzt Gö) und somit ganz Südniedersachsen. Als „alter, neuer“ Vorsitzender wurde der frühere Innenminister Uwe Schünemann mit großer Mehrheit bestätigt.

Als Stellvertreter für Schünemann wurde erstmalig der 23-jährige Bad Gandersheimer David Artschwager gewählt. Artschwager, der bereits Ratsherr der Stadt Bad Gandersheim und Kreistagsabgeordneter des Landkreises Northeim ist, setzte sich diesen Mai bereits in seiner Kandidatur um den Vorsitz des CDU-Kreisverbandes Northeim deutlich durch und wurde so mit 22 Jahren zum jüngsten Kreisvorsitzenden der CDU-Deutschlands. Nun ist er zusätzlich Stv. Bezirksvorsitzender. Er übernimmt dieses Amt von dem früheren Northeimer Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne.
Weitere Stv. Vorsitzende sind der Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, die Hildesheimer Landtagsabgeordnete Laura Hopmann sowie Monika Grammel aus Osterode.

Der CDU-Kreisverband stellt darüber hinaus noch weitere Mitglieder im neuen Bezirksvorstand: So wurden Torsten Bauer, Anskar Lürig und Dr. Andreas Kroll als neue Beisitzer gewählt. Torsten Bauer ist bekanntlich Bürgermeister der Stadt Uslar uns Stv. Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Northeim. Anskar Lürig ist derzeit Stv. Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Northeim, sowie des CDU-Kreisverbandes Northeim. Dr. Andreas Kroll ist Ratsherr der Stadt Einbeck, Mitglied des CDU-Kreisvorstandes Northeim und war für die Landtagswahl diesen Oktober Kandidat der CDU für den Wahlkreis 18 Einbeck.

„Wir freuen uns sehr, unseren Kreisverband und die Interessen des Landkreises im Bezirksvorstand mit einem starken Team einbringen und vertreten zu können und durch einen Wert basierte, bürgerliche Politik unsere Region voranzubringen“ erklärt David Artschwager

Der Bezirksverband ist in der CDU die Schnittstelle zwischen dem Landesverband Niedersachsen und den Kreisverbänden. Als besonderer Gast sprach auf dem Parteitag der neue Oppositionsführer im Nds. Landtag und Bewerber um den Landesvorsitz der CDU-Niedersachsen, Sebastian Lechner. Seine Rede, die unter dem Motto „Kraftvolle Opposition für ein besseres Niedersachsen“ stand, drehte sich vor allem um die künftige Ausrichtung der CDU-Landtagsfraktion, aber auch um seine Ideen für den CDU-Landesverband Niedersachsen. So wolle man im Landtag eine konstruktive, kritische, bürgerliche Oppositionspolitik betreiben. Von der AfD grenzte sich Lechner deutlich ab.

Das Ziel der CDU müsse sein, nach einer erfolgreichen Europawahl 2024, im Jahr 2027 wieder die größte Fraktion im nds. Landtag und den Ministerpräsidenten zu stellen. Lechner ging bei seinen Ausführungen zu seiner Kandidatur für den Landesvorsitz auch auf eigene Fehler im Wahlkampf ein, die er als Generalsekretär gemacht habe und zeigte sich ungewöhnlich selbstkritisch. Diese Fehler werde er kein zweites Mal machen.

Foto: CDU-Kreisverband Northeim