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Dienstag, 19. Mai 2026 Mediadaten wsr.tv
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Einbeck (red). Im Rahmen ihrer aktuellen Wirtschaftsdialoge hat Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter die Einbecker Brauhaus AG besucht, um sich mit Vorstand Marc Kerger über die aktuelle Situation des Traditionsunternehmens auszutauschen. Der Besuch unterstrich die Bedeutung der Brauerei als zentraler Wirtschaftsfaktor und identitätsstiftendes Unternehmen für Einbeck.

Schwierige Lage in der Braubranche

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die schwierige Branchenlage, der spürbar zurückgehende Bierumsatz und die damit verbundene Sorge um den Abbau von Arbeitsplätzen.

„Das Einbecker Brauhaus ist Teil unserer Einbecker DNA“, betont Antje Sölter. „Die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, wie sie auch in den jüngsten Berichten über die Entwicklung der Braubranche deutlich wurden, treffen uns in Einbeck direkt. Die getroffenen Strukturmaßnahmen sind ein ernstes Warnsignal.“

Während des Besuchs wurden auch zukunftsgerichtete Maßnahmen besprochen, etwa das Erschließen neuer Zielgruppen. Mit der Hansebrause in verschiedenen Sorten seien seit einigen Monaten neu vermarktete Softdrinks auf dem Markt. Zudem habe Einbecker das Portfolio alkoholfreier Biere erweitert und greife damit den Trend zu alkoholfreien Getränken auf.

Neues Festivalbier und optimistischer Ausblick

Marc Kerger blickt nach eigenen Angaben derzeit vorsichtig optimistisch auf die aktuelle Situation. Besonders positiv hob er das jüngste Produkt hervor: das „Headbanger Lager Beer“ – „für alle, die nicht leise können“. Das Festivalbier in der Dose richte sich nicht nur an Metal-Fans. Am 22. August soll zudem erstmals das Headbanger-Festival stattfinden.

„Ich freue mich sehr auf dieses Ereignis, das wird spektakulär!“, so Kerger.

Antje Sölter dankte für den Austausch und betonte gegenüber Marc Kerger, dass ihr die Bedeutung der Einbecker Brauhaus AG für den Wirtschaftsstandort Einbeck sehr bewusst sei. Persönlich wünsche sie sich, dass das rote Wappen nicht nur in den Herzen der Einbeckerinnen und Einbecker, sondern möglicherweise auch wieder auf den Traditionsflaschen der Brauerei zu finden sei.

Foto: Sölter

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