Bad Gandersheim (red). Politik lebe von Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Heimat aktiv mitgestalten wollen. Mit David Artschwager, Torsten Meyer und Benjamin Steinmetzger hat die CDU Bad Gandersheim nun drei weitere Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2026 vorgestellt. Alle drei wollen nach Angaben der Partei eigene Schwerpunkte setzen und die Stadt aktiv weiterentwickeln.
David Artschwager sieht seine Themen insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Ehrenamt und der Entwicklung der Dörfer. Er wolle nicht nur über Probleme sprechen, sondern selbst mit anpacken. Aus seiner Sicht gebe es großes Potenzial, die Rahmenbedingungen für Unternehmen vor Ort zu verbessern. Dazu zählten etwa der Ausbau der Infrastruktur, die bessere Vermarktung von Gewerbeflächen sowie verlässliche Ansprechpartner in der Verwaltung. Gleichzeitig sei ihm wichtig, die ehrenamtlich Engagierten stärker zu unterstützen. Als Seboldshäuser beschäftige ihn zudem die Entwicklung der Ortsteile besonders. „Politisch darf man hart in der Sache sein, sollte aber menschlich bleiben“, wird Artschwager zitiert.
Fokus auf Ehrenamt und junge Menschen
Auch Torsten Meyer wolle Verantwortung übernehmen und die Entwicklung seiner Heimat aktiv mitgestalten. Seine Schwerpunkte lägen insbesondere in der Stärkung des Ehrenamtes, der Unterstützung der heimischen Wirtschaft sowie besseren Perspektiven für junge Menschen. Vereine, lokale Betriebe und engagierte Bürgerinnen und Bürger seien wichtige Bausteine für ein lebendiges Bad Gandersheim. Kommunalpolitik dürfe nicht an den Menschen vorbeigehen, sondern müsse konkrete Verbesserungen im Alltag erreichen. Meyer beschreibt sich laut CDU als bodenständig, engagiert und lösungsorientiert.
Benjamin Steinmetzger beschäftigt nach Angaben der Partei vor allem die wirtschaftliche Zukunft der Stadt. Kleine und mittelständische Betriebe seien ein entscheidender Faktor für eine lebendige Innenstadt und eine starke Region. Deshalb wolle er sich für bezahlbare Gewerbeflächen und bessere Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen einsetzen. Zudem lägen ihm Zukunftsfragen wie tragfähige Konzepte für das Hallenbad oder die künftige Nutzung des Kurhauses am Herzen. Ziel seien langfristige und nachhaltige Lösungen für die Stadt.
CDU richtet digitalen Ideenbriefkasten ein
Mit der Vorstellung weiterer Kandidaten wolle die CDU Bad Gandersheim nach eigenen Angaben nicht nur Personen sichtbar machen, sondern auch den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern stärken. Dafür habe die Partei inzwischen einen digitalen Ideenbriefkasten eingerichtet. Ideen, Anregungen oder Kritik können per E-Mail an
Fotos: Ulrike Rasch