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Freitag, 24. April 2026 Mediadaten wsr.tv
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Vom Seniorenrat Irene Strohmeyer, Paul Zaft, Rudolf Anders, Lothar Dolle, Jürgen Herbst, Hartmut Henne, es fehlt Jörg Bierbaum sowie Antje Sölter, Bürgermeisterkandidatin CDU Einbeck.

Einbeck (red). Kürzlich traf sich die Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter mit Mitgliedern des Seniorenrates im Bürgerhaus Rittierode. In konstruktiver und zugleich angenehmer Atmosphäre diskutierte die Runde unter anderem über veränderte Bestattungskulturen, steigende Friedhofsgebühren sowie über Bevölkerungsschutz, Sicherheit und Ordnung.

Veränderungen im gesellschaftlichen Miteinander

Ein zentrales Thema war die Veränderung des gesellschaftlichen Miteinanders. Aus dem Seniorenrat heraus wurde festgestellt und auch bedauert, dass es zunehmend schwieriger werde, Seniorinnen und Senioren, aber auch die Bevölkerung insgesamt für Veranstaltungen, Lesungen oder Feiern zu begeistern. Gemeinsam wurden mögliche Lösungsansätze diskutiert. Es habe Einigkeit darüber bestanden, diese Themen weiterhin gemeinsam im Blick zu behalten und anzugehen. „Wir brauchen mehr Miteinander“, unterstreicht der Vorsitzende des Seniorenrates, Lothar Dolle.

Wohnen und Pflege im Alter

Abschließend wurde das Thema „Wohnen und Sicherheit im Alter“ angesprochen. Der Seniorenrat äußerte die Befürchtung, dass perspektivisch nicht ausreichend stationäre Pflegeplätze für alle Einbeckerinnen und Einbecker zur Verfügung stehen könnten. Es entwickelte sich ein intensiver Austausch zu diesen Einschätzungen.

„Ich erlebe täglich durch meine berufliche Tätigkeit, was Seniorinnen und Senioren verunsichert, dass Pflege bezahlbar sein muss und was ältere Menschen bewegt. Hier liegt neben der medizinisch notwendigen Versorgung vor Ort mein persönlicher Fokus. Wir müssen im Auge behalten, wie zukünftig Wohnen und Leben auch für ältere Mitmenschen in unserer Stadt attraktiv und bezahlbar bleibt“, so Antje Sölter. Wichtig sei ihr dabei der Austausch mit dem Seniorenrat, um deren Erfahrungen zu nutzen und die Bedürfnisse älterer Menschen besser zu verstehen.

Foto: Sölter

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