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Montag, 05. Januar 2026 Mediadaten wsr.tv
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Nadine Seifert-Doods, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, begrüßt den Start des Neubaus der Goetheschule in Einbeck als wichtigen Schritt für einen zukunftsfähigen Schulstandort.

Einbeck (red). Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die nun getroffene Entscheidung zum Start des Neubaus der Gebäude der Goetheschule in Einbeck, mit Ausnahme des historischen Altbaus, der erhalten bleibt und saniert wird. Die Entscheidung wurde zugunsten der Vergabe an einen privaten Investor im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft getroffen.

Historische Entwicklung und bauliche Situation

Das Kerngebäude des heutigen Gymnasiums an der Schützenstraße in Einbeck wurde im Jahr 1907 im neugotischen Stil errichtet. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts sei der Altbau durch drei Erweiterungsbauten deutlich vergrößert worden. Seit 2004 werde zudem das frühere Seminargebäude der Pestalozzi-Grundschule für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II genutzt, da aufgrund steigender Schülerzahlen nicht mehr ausreichend Raum vorhanden gewesen sei. Nach Einschätzung der SPD entsprächen die bestehenden Gebäude inzwischen nicht mehr dem heutigen baulichen und pädagogischen Standard und seien stark sanierungsbedürftig.

Entscheidungsprozess und pädagogische Anforderungen

Dem Beschluss sei ein intensiver Diskussionsprozess über Standortfragen und den Raumbedarf vorausgegangen. Dieser habe als Grundlage für ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Anforderungsprofil gedient. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Nadine Seifert-Doods aus Kreiensen, erklärte, es sei aus Sicht der SPD selbstverständlich, dass der Weg zur Entscheidungsfindung von umfassenden Beratungen begleitet worden sei, um letztlich das bestmögliche Ergebnis im Interesse der künftigen Schülerinnen und Schüler sowie des pädagogischen Personals zu erreichen.

Sanierungsbedarf und Nutzung externer Gebäude

Trotz der erheblich gestiegenen Baukosten halte die SPD die Baumaßnahme für zwingend erforderlich. Die bisherige Schulimmobilie habe nach Auffassung der Fraktion ihre besten Jahre hinter sich und erfülle nicht mehr die Anforderungen eines modernen Schulbetriebs. Zudem solle nach Fertigstellung des Neubaus die Nutzung des externen früheren Seminargebäudes der Pestalozzi-Schule für die Oberstufe entfallen, so Seifert-Doods weiter.

Investitionsbedarf im gesamten Landkreis

Nach Darstellung der SPD ist die Goetheschule nicht die einzige Schule im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Northeim mit erheblichem Investitionsbedarf. Im Rahmen eines Schulsanierungsprogramms habe die Kreisverwaltung einen Sanierungsbedarf in Höhe eines neunstelligen Betrags ermittelt. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim, erklärte, seine Fraktion bekenne sich ausdrücklich zur Bereithaltung intakter und den heutigen Anforderungen entsprechender Schulgebäude und damit zur Durchführung aller notwendigen weiteren Investitionen.

Die SPD sieht in der Entscheidung zum Neubau der Goetheschule nach eigenen Angaben einen wichtigen Schritt für die langfristige Sicherung moderner Bildungsstandorte im Landkreis Northeim.

Foto: SPD

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