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Donnerstag, 02. April 2026 Mediadaten wsr.tv
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Konstruktives Treffen: Eine Delegation des Klinikum Chemnitz informierte sich in der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen über die Neurologische Frührehabilitation.

Seesen (red). Eine ärztliche, pflegerische und therapeutische Delegation des Klinikums Chemnitz hat jetzt die Asklepios Klinik Schildautal besucht, um sich vor Ort über die neurologische Frührehabilitation (NFR) zu informieren. Hintergrund ist, dass das Klinikum plant, selbst eine neurologische Frührehabilitation aufzubauen. Während ihres Besuchs tauschten sich die Fachkräfte intensiv mit den Expertinnen und Experten der Klinik über Strukturen, organisatorische Abläufe und praktische Erfahrungen aus.

Austausch zu Strukturen und Abläufen

Bei dem Treffen ging es unter anderem um interne Prozesse, die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen sowie um praktische Fragen beim Aufbau und Betrieb einer entsprechenden Abteilung. Die Asklepios Klinik Schildautal verfügt über langjährige Erfahrung in der neurologischen Frührehabilitation und gewährte der Delegation Einblicke in den klinischen Alltag sowie in bewährte interdisziplinäre Behandlungskonzepte.

„Die neurologische Frührehabilitation ist eine hochkomplexe Versorgungsform, bei der Medizin, Pflege und Therapie sehr eng zusammenarbeiten. Deshalb ist ein klar strukturiertes interdisziplinäres Vorgehen entscheidend“, sagt Dr. med. Ralf Thinius, Chefarzt der Neurologie und der neurologischen Frührehabilitation der Schildautal-Klinik in Seesen. „Wir freuen uns, unsere Erfahrungen weitergeben zu können und einen Einblick in unsere Abläufe zu geben.“

Pflege als zentraler Bestandteil

Auch die pflegerische Perspektive spielte beim Austausch eine wichtige Rolle. „Gerade in der Frührehabilitation hat die Pflege einen sehr hohen Anteil an der Behandlung und begleitet die Patientinnen und Patienten rund um die Uhr im Rehabilitationsprozess“, betont Annett Dziuba, Pflegedirektorin der Asklepios Schildautal-Klinik. „Der kollegiale Austausch über Strukturen, Teamarbeit und praktische Erfahrungen ist für beide Seiten sehr wertvoll.“

Das Klinikum Chemnitz ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und eines der größten kommunalen Krankenhäuser Deutschlands. Es verfügt über rund 1700 Betten an mehreren Standorten, beschäftigt mehr als 7000 Mitarbeitende und behandelt jährlich mehr als 60000 Patientinnen und Patienten stationär sowie rund 75000 ambulant.

Impulse für eigenen Aufbau

Der Besuch in Seesen diente dem fachlichen Austausch und soll dem Klinikum Chemnitz wichtige Impulse für die Planung und den Aufbau einer eigenen neurologischen Frührehabilitation geben.

Foto: Asklepios Harzkliniken GmbH  

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