Düderode (red). Sirenenalarm und ein Großaufgebot an Einsatzkräften haben am Freitagabend ab 17:42 Uhr das Waldschwimmbad in Düderode geprägt. Grund war eine groß angelegte Übung: Im Technikhaus des Freibades wurde infolge eines technischen Defekts ein Chlorgasaustritt angenommen.
Schnelle Reaktion der ersten Kräfte
Die alarmierten Feuerwehren aus Düderode, Oldenrode, Wiershausen und Oldershausen erkannten die Lage zügig, sperrten den Gefahrenbereich ab und retteten zwei verletzte Personen.
Spezialkräfte übernehmen Einsatz
Aufgrund des simulierten Gefahrstoffes kamen zudem der zweite und dritte Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft 4, zuständig für den Chemie- und Strahlenschutz, sowie der ABC-Zug zum Einsatz. Sie übernahmen die weiteren Maßnahmen, brachten die Lage unter Kontrolle und führten die Dekontamination der Einsatzkräfte durch.
Warnsysteme und Bevölkerungsschutz
Ergänzend war auch der Fachzug Bevölkerungswarnung mit seinem Warntrupp der Feuerwehr Sebexen sowie dem Führungsdienst eingebunden. In Düderode, Oldershausen, Vogelsang und Willershausen wurden Warndurchsagen vorbereitet und durchgeführt – jedoch ausschließlich im Rahmen der Übung innerhalb der Fahrzeuge.
Ziel: Zusammenarbeit stärken
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten sowie die Abläufe bei einem komplexen Schadensereignis unter möglichst realistischen Bedingungen zu festigen.
Vom Verlauf überzeugten sich unter anderem die Übungsbeobachter und Ausarbeitenden, Gemeindebrandmeister Jan Bialaschewitz und Zugführer Mike Halves, sowie Abschnittsbrandmeister Carsten Winkler und sein Stellvertreter Michael Potrafke. Ihr Dank galt den teilnehmenden Kräften ebenso wie der Gemeindeverwaltung und dem Freibad-Team für die Unterstützung.


