Einbeck (red). Die Polizei Einbeck hat gemeinsam mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim in den vergangenen Wochen verstärkt über aktuelle Betrugsmaschen informiert. Zum Abschluss der Präventionsreihe standen am 10. März Informationsgespräche in der Commerzbank sowie einen Tag später, am 11. März, in der Volksbank Einbeck auf dem Programm.
Ziel der Aktion war es insbesondere, ältere Menschen über Straftaten wie Schockanrufe, den sogenannten Enkeltrick oder falsche Polizeibeamte aufzuklären und Hinweise zu geben, wie sie sich davor schützen können.
Viele Kundinnen und Kunden der Filialen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich aus erster Hand über das Vorgehen der Täter zu informieren. Dabei wurde deutlich, dass Betrüger häufig mit starkem psychischen Druck arbeiten. Bei sogenannten Schockanrufen geben sich Täter beispielsweise als Mitarbeitende der Polizei oder der Staatsanwaltschaft aus und behaupten, ein Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Anschließend fordern sie hohe Geldsummen, angeblich um eine Haftstrafe abzuwenden.
Informationsveranstaltung im Kino
Ein weiterer Bestandteil der Präventionskampagne war eine Informationsveranstaltung im NEU-Deli. Dort veranschaulichte die Polizei mithilfe einer Filmsequenz typische Betrugsstrategien und gab praktische Verhaltenstipps für den Ernstfall.
Die Resonanz auf die Veranstaltungen fiel nach Angaben der Polizei durchweg positiv aus. Viele Besucherinnen und Besucher berichteten von eigenen Erfahrungen mit verdächtigen Anrufen oder zeigten sich dankbar für die Hinweise.
Die Polizei rät weiterhin zur Vorsicht: Bei unerwarteten Anrufen sollten Betroffene misstrauisch sein, keine persönlichen Daten preisgeben und sich im Zweifel an Angehörige oder direkt an die Polizei wenden. Bargeld oder Wertgegenstände sollten grundsätzlich nicht an unbekannte Personen übergeben werden.
Foto: Polizeiinspektion Northeim