Einbeck/Salzderhelden (red). Am Freitag, 20. Februar 2026, kam es gegen 12.10 Uhr in der „Alten Marktstraße“ zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Ein 23-jähriger Mann aus Einbeck war zuvor mit seinem Audi durch eine riskante Fahrweise aufgefallen.
Nach Angaben der Polizei habe der Mann auf der L572 zwischen Drüber und Sülbeck im Überholverbot überholt und dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten. Eine Funkstreifenbesatzung habe das Fahrzeug im Bereich L572/„Einbecker Straße“ am Abzweig Salzderhelden festgestellt. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn habe der 23-Jährige die Anhaltesignale ignoriert und seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Salzderhelden fortgesetzt. Dabei habe er augenscheinlich rücksichtslos beschleunigt und Verkehrsregeln missachtet.
Kontrolle verloren und frontal kollidiert
Im Bereich „Tiestraße“/„Alte Marktstraße“ in Salzderhelden verlor der 23-Jährige schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem zu einem Wohnhaus gehörenden Treppenpodest. Sowohl das Fahrzeug als auch das Treppenpodest wurden erheblich beschädigt. Am Audi entstand nach Schätzung der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro, der Schaden am Treppenpodest wird auf rund 2.000 Euro beziffert.
Während der polizeilichen Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und zudem unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte. Einen entsprechenden Konsum habe er auf Nachfrage eingeräumt. Das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden, auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr gebunden.
Dem 23-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Er muss sich nun wegen mehrerer Verkehrsstraftaten verantworten, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Einflusses berauschender Mittel, grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Verhalten sowie ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen.
Die Feuerwehr Salderhelden war mit zehn Einsatzkräften vor Ort, hat ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und den Unfallort bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes vollständig abgesperrt.
Foto: Annika Kubieniec/Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit