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Region Aktiv
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:28 Uhr
Jugendforum im Landkreis Northeim: Jetzt anmelden und mitmachen - Aktiv für Demokratie und Toleranz
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:14 Uhr

Northeim/Einbeck (lpd). Das Unternehmen Vereta GmbH wurde 2002 als sogenanntes Start-Up im Bereich sensorbasierter Technologie gegründet. Dabei wurden grundlegende Patente von der damals noch existierenden Trilog GmbH übernommen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sich gemeinsam mit Stefan Wolfgang von der Wirtschafts- und Projektförderung des Landkreises Northeim im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche vor Ort ein Bild gemacht. Vereta hat unter anderem ein Patent für die Messung gefühlter Temperaturen entwickelt. 2004 erhielt das Unternehmen dafür den Hermes-Award der Hannoveraner Industriemesse. Von diesem Zeitpunkt an begleitete und unterstützte die international tätige Unternehmerfamilie Heraeus das Unternehmen. Seit 2013 besitzt die Unternehmerfamilie 75,1 Prozent am Unternehmen. 

Für ihre „Ofenregelung“ wurde Vereta 2004 auch mit dem Innovationspreis des Landkreises Göttingen ausgezeichnet. Durch einen Einbau dieses Systems wird der Abbrand von Feststoffen so geregelt, dass eine optimale Verbrennungsleistung erzielt wird. Zum Bei-spiel durch das Steuern von Klappen oder einer Empfehlung an den Nutzer, Brennstoff nachzulegen. Insgesamt spart das Brennstoff und verringert die Emission von Schadstoffen.

Als Konsequenz dieser Entwicklung wurde ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Fraunhofer Gesellschaft in Hannover und der TU Clausthal-Zellerfeld begonnen. Daraus entstand ein Feinstaubmesskoffer für Schornsteinfeger. Der Unterschied zu bestehenden Instrumenten liegt darin, dass bei dem Modell von Vereta das Aufheizen des Instrumentes entfällt, was die Messung an den Heizungen beschleunigt. Auch hier liegt ein Patent des Unternehmens zu Grunde. Der Innovationspreis des Landkreises Göttingen ging 2013 deshalb erneut an Vereta.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wurden die verschiedenen Technologien des Unternehmens erklärt und teilweise auch vorgeführt. Sie zeigt sich erfreut über die innovativen Ansätze des Unternehmens: „Es ist immer wieder spannend für mich, im Rahmen meiner Unternehmensbesuche diese Betriebe kennenzulernen. Betriebe wie Vereta zeigen deutlich, dass es im Landkreis Northeim möglich ist, sich mit einer guten Idee erfolgreich am Markt zu etablieren.“

Deutlich wurde dabei aber auch, dass für Michael Hereaus der langsame Internetzugang im ländlichen Raum nicht nur ein Problem für die Unternehmen darstellt. In seinen Augen trägt der Umstand auch zum Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum bei: „Deshalb ist der Bund in der Pflicht, diese Aufgabe zu bewältigen“, so der Geschäftsführer. 

Derzeit arbeitet Vereta an einer neuartigen Steuerung, die auch bei höheren Temperaturen von bis zu 800 Grad eingesetzt werden können um Emissionen zu verringern. Ein weiteres Ziel ist den Feinstaubkoffer so anzupassen, dass er auch für Labore einsetzbar ist und nicht nur Feinstaub, sondern auch andere Emissionen vereinfacht messen kann. Insgesamt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Einbeck beschäftigt. Im August 2017 ist wiederholt ein Auszubildender zum Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung eingestellt worden.

Foto: lpd

Dienstag, 17. Oktober 2017 17:06 Uhr

„Ob wir die Kanzlerin treffen, wenn wir im Bundeskanzleramt sind? Wie die Stimmung wohl ist, so kurz nach den Wahlen? Habt ihr das mit der Demonstration vor der Wahlparty der AfD in den Nachrichten gesehen?“, raunte es am 25. September 2017 durch die Busse, als sich der elfte Jahrgang der Paul-Gerhardt-Schule Dassel auf den Weg nach Berlin machte. Aufgeregt waren die Schülerinnen und Schüler schon Wochen zuvor, doch die am Tag zuvor stattgefundene Bundestagswahl sorgte für Hochspannung. 

Die Fahrt wurde von Manfred Braun organisiert. Wie im Vorjahr gelang es dem Koordinator auch dieses Mal durch wohl geplante Führungen und Vorträge den Schülerinnen und Schülern einen facettenreichen Einblick in die Bundeshauptstadt zu geben. So sollte Berlin nicht nur als Hauptstadt gegenwärtiger Politik gezeigt, sondern auch als Symbol deutscher Geschichte wahrgenommen werden. 

So bekamen die Jugendlichen durch eine abwechslungsreiche Führung einen Eindruck vom Bundestag. Nicht nur der Gang durch die Kuppel, auch Abläufe und Strukturen des hohen Hauses standen hierbei im Fokus. 

Der Arbeitsplatz der Bundeskanzlerin, das Bundeskanzleramt, wurde von den Schülerinnen und Schülern auch besucht. Neben Informationen zu den Arbeitsabläufen der Regierungschefin stand die Architektur des Gebäudes, die von den Jugendlichen bewundert wurde, im Zentrum des Rundgangs. Interessiert wurden daher die verschiedenen Kunstgegenstände, Gastgeschenke internationaler Politiker und die Galerie der ehemaligen Bundeskanzler aufgenommen. Das Ergebnis der aktuellen Bundestagswahl wurde in diesen Institutionen besonders greifbar: Die Verteilung der einzelnen Sitzungsräume im Bundestag wird überarbeitet, die Sitzplätze im Plenarsaal müssen verändert werden und die amtierende Bundeskanzlerin befindet sich in Fraktionssitzungen.

Eine Führung in der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ führte den Schülerinnen und Schülern nicht nur die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands vor Augen, sondern zeigte ihnen auch unterschiedliche Gruppen des deutschen Widerstandes: von Jugendbewegungen über kirchlichen Widerstand bis hin zur Gruppierung um Graf Schenk von Stauffenberg und dem missglückten Attentat auf Hitler in der Operation „Walküre“.

Der Besuch des Jüdischen Museums stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf reges Interesse. Besonders war hier vor allem, dass neben der Thematisierung des Holocausts vor allem die Geschichte der Juden in Deutschland, von der Spätantike bis in die Neuzeit, thematisiert wurde.

So erfuhren die Schülerinnen und Schüler vieles, was ihnen über die Geschichte des Judentums im eigenen Land, völlig unbekannt war. Durch einen Workshop konnten sie hier selbst aktiv werden, Kenntnisse anwenden und neues Wissen erlangen. Die Architektur des Gebäudes war hier ein zusätzliches Highlight. Daniel Liebeskind plante den Bau so, dass die Bauweise den Verlauf der Dramatik der jüdischen Geschichte in Deutschland, thematisch begleitet.

Der abschließende Besuch des Stasigefängnisses „Hohenschönhausen“, durch das die Jugendlichen von ehemaligen Inhaftierten geführt wurden, zeigte neben den unwürdigen Haftbedingungen die Schrecken der kommunistischen Diktatur am Beispiel der Vorgehensweisen der Staatssicherheit (Stasi).

Die einzelnen sieben Leistungskurse unternahmen neben dem Rahmenprogramm auch eigene, zum Inhalt der Kurse passende Exkursionen. So joggte der Sportleistungskurs von Herrn Tost 12km entlang der Spree, vorbei an den Hotspots der Stadt und besuchte die Ausstellung „Körperwelten“, der Biologiekurs von Frau Wehmeyer ging in den Zoo und in das Naturkundemuseum, Frau Frey unternahm mit ihren Schülerinnen und Schülern einen Besuch des Improvisationstheaters und führte eine Fahrradtour entlang der Berliner Mauer durch. Der Kunstkurs von Frau Kähling nahm das gesamte Spektrum der Kunst, von alten Meistern bis hin zu urban art/design genau unter die Lupe und probierte in Workshops Eigenes aus. Die Leistungskurse Politik und Geschichte, von Herrn Spiegel und Frau Fiege, ließen sich durch einen Luftschutzbunker im Stadtteil Schöneberg führen und erhielten so eine neue Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg.

„Wie wird ein Gesetz auf den Weg gebracht?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich die Leistungskurse Politik und Geschichte bei einem Planspiel im Paul-Löbe-Haus. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Abgeordneten schlüpfen und den Gang der Bundesgesetzgebung, am Beispiel eines fiktiven Antidiskriminierungsgesetzes, hautnah nachvollziehen. Am Ende war allen klar: Das ist gar nicht so einfach!

Nach spannenden fünf Tagen kamen die Hauptstadttouristen wieder in Dassel an und haben als Jahrgang, als Kurs und jeder für sich selbst unterschiedlichstes mitgenommen: Das politische System des eigenen Landes und seine Geschichte wurden erfahr- und nachvollziehbar, die gewählten Schwerpunkte der Leistungskurse wurden durch Einzelveranstaltungen bestärkt und die „neue Oberstufe“ fühlt sich im Ganzen und vor allem in den einzelnen Leistungskursen als starke Gemeinschaft. So ist am Ende klar: „Wir sind ein tolles Team!“

Foto: PGS

Dienstag, 17. Oktober 2017 09:01 Uhr

Salzderhelden (red). Wenn der Wind weht, können beim 3. Drachenfest am Sonntag, den 22. Oktober in Salzderhelden auf dem Sportplatz an der Saline die Besucher auch fliegende Drachenschiffe bestaunen. Drachenflieger treffen sich dort mit ihren fliegenden Gebilden zu einem Stelldichein. In einer kleinen aber feinen Ausstellung sind zusätzlich einzigartige Drachennachbauten aus der Südsee mit originalem Palmblattmaterial und deren Geschichte zu sehen, basierend auf den Exponaten im britischen Nationalmuseums in London. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Spaß und gute Laune sind mitzubringen. Wir freuen uns auf zahlreiche Drachenflieger und Kaffeegäste ab 14 Uhr.

Foto: SPD

Montag, 16. Oktober 2017 17:18 Uhr

Drüber (hakö). Er zieht jedes Jahr Besucherscharen an und ist mit seiner gemütlichen und entspannten Atmosphäre längst ein Magnet in der Vorweihnachtszeit. Der 12. Wintermarkt Drüber, traditionell veranstaltet vom BVB-Fanclub Schwarz-Gelbes Leinetal, erhält in diesem Jahr einen neuen Standort. Am Samstag, 25. November begrüßt der rührige "Club mit Vorbildcharakter" ab 14 Uhr erstmals an der Schule in Drüber Mitglieder, Freunde, Mitbürger-/innen und Interessierte aus dem Raum Einbeck/Northeim und weit darüber hinaus.

Es warten unter anderem bunte Stände, Kunsthandwerk, herrliche Düfte, leckere Grillsachen und Getränke. Aus dem Erlös der großen Tombola des Wintermarktes mit vielen attraktiven Preisen werden wieder regionale Vereine mit einer Spende bedacht. Der 1998 gegründete Fan-Club zeigt stets ein großes Herz für Kinder und Jugendliche aus den Leinedörfern.

Fan-Club-Vorsitzender Henning Kornehl bei der Präsentation der Hinweistafel in Sichtweite der Schule in Drüber am Freitag: "Die Vorfreude ist riesengroß. Alle machen wieder mit. Ein Dankeschön dem gesamten Team. Es macht ganz einfach Spaß. Wir läuten die Weihnachtszeit ein und rechnen mit über 1.000 Besuchern, die mit uns einen unterhaltsamen Nachmittag rund um die Schule erleben möchten."

Angeboten werden: Hausschlachtewurst aus eigener Herstellung, Kaffee, Glühwein und Waffeln, Bratwurst, Käsekrakauer und Pommes, Bier und alkoholfreie Getränke, diverse Stände mit selbstgemachten Likören und Marmeladen, Handarbeiten und Weihnachtsdekoration, Holzschnitzereien, Kinderschminken und Clown Harry. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Musikfreunde Sülbeck/Drüber.

Fotos: hakö

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Blaulicht
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:16 Uhr
Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort
Dienstag, 17. Oktober 2017 19:17 Uhr

Hardegsen/Göttingen (hakö). Das Landgericht Göttingen hat jetzt einen 30jährigen Mann aus Hardegsen wegen Mordes zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Die Schwurgerichtskammer befand den Angeklagten für schuldig, seine 23-jährige Ex-Freundin im August vergangenen Jahres mit elf Messerstichen getötet zu haben.

Damit ging das Gericht mit seinem Urteil über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Diese hatte die Tat als Totschlag bewertet und eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren gefordert. Die Kammer folgte damit den Anträgen der Anwälte der Eltern und der drei Geschwister der Getöteten, die im über acht Monate dauernden Prozess als Nebenkläger auftraten. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert mangels Beweise.

Die getötete junge Frau hatte sich wenige Wochen vorher vom Angeklagten getrennt. Dieser hatte noch einmal einen Versuch unternommen, sie zurück zu gewinnen, sich mit ihr auszusprechen. Aus einem Versteck auf einem Spielplatz heraus überraschte er sie am Tatabend, als sie vom Praktikum kommend, ihr Auto in einem dunklen Bereich abgestellt hatte. Laut einer Ohrenzeugin sei es zu einem lauten Streitgespräch gekommen, das zur Folge die Messerattacke hatte. Die Getötete sei dann noch etwa 100 Meter die Stubenstraße (Foto) entlang gelaufen, bevor sie vor einem Wohnhaus zusammenbrach. Wenig später verstarb sie im Krankenhaus.

Foto: hakö

Sonntag, 15. Oktober 2017 12:22 Uhr

Einbeck (red). Im Rahmen des Eulenfestes musste eine Lokalität im Innenstadtbereich aufgrund eines die Atemwege stark reizendem Geruchs evakuiert werden, teile die Polizei Einbeck mit. Zwei Personen wurden ärztlich behandelt und erstatteten Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein Reizstoff eingesetzt wurde. Ein Verursacher konnte nicht ermittelt und festgestellt werden. Sachdienliche Hinweise können dem Polizeikommissariat Einbeck (Tel.: 05561-94978-0) mitgeteilt werden.

Sonntag, 15. Oktober 2017 12:16 Uhr

Einbeck (red). In der vergangenen Nacht ist es in Einbeck zur einer Sachbeschädigung und Körperverletzung gekommen. Nach Angaben der Polizei kam es im Rahmen des Eulenfestes zu einer Auseinandersetzung zwischen drei alkoholisierten Einbeckern gegen 0:40 Uhr. Im Verlauf schlugen eine 21-Jährige und ein 22-Jähriger einem weiteren 22-Jährigen gleich mehrfach mit der Faust in das Gesicht. Im Bereich der Hullerser Straße konnte ein Göttinger einen männlichen Täter beobachten, wie dieser eine Leuchte eines Absperrgitters beschädigte und vom Tatort flüchtete.

Mittwoch, 11. Oktober 2017 09:38 Uhr

Naensen (red). Im Einbecker Ortsteil Naensen wurde zwischen Montag, 22 Uhr, und Dienstag, 14:30 Uhr, eine G-Klasse von Mercedes entwendet. Tatort ist ein Firmengelände für Nutzfahrzeuge an der Bundesstraße 3. Der Mercedes Geländewagen des Typs 320 CDI hat einen Wert von 35.000 Euro. Zeugenhinweise nimmt die Polizei entgegen.

 

 

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Politik
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:23 Uhr
Ergebnisse der Landtagswahl: Sitzung des Kreiswahlausschusses
Dienstag, 17. Oktober 2017 08:55 Uhr

Einbeck/Hannover (red). Die Einbecker SPD gratuliert ihrem Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz zum erneut errungen Direktmandat mit einem hervorragenden Ergebnis. Die Einbecker Wählerinnen und Wähler hätten zu Recht die Leistungsbilanz der SPD-geführten Landesregierung und ihres Abgeordneten honoriert. Mit Uwe Schwarz werde der Wahlkreis Einbeck weiterhin durch einen hochkompetenten und engagierten Sozialpolitiker vertreten. „Daran konnten nach einen von den Gegenkandidaten fair und sachlich geführten Wahlkampf auch durch die unlauteren Unterstellungen aus Kreisen der Einbecker CDU zum Einbecker Krankenhaus nichts ändern“, unterstreicht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marcus Seidel. 

"Getrübt werde dieses Wahlergebnis durch das Abschneiden und vor allem dem Einzug der rechtspopulistischen AfD in den Niedersächsischen Landtag. Es war sträflich, dass Herr Althusmann noch im Wahlkampf dies als Chance tituliert hatte und damit die rechtsradikalen Kräfte weiter hoffähig gemacht hat“, so Seidel.

Die SPD ist bei dieser Landtagswahl nicht nur in Einbeck und im Wahlkreis, sondern erstmals seit 19 Jahren wieder landesweit stärkste Kraft. Die SPD in Einbeck nimmt dieses Ergebnis als Rückenwind für ihre weitere kommunalpolitische Arbeit“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Hojnatzki. Dabei gehe es aber auch darum die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, die mit ihren Stimmen für die SPD jetzt hohe Erwartungen verbinden. Das habe sich in den vielen Gesprächen im Wahlkampf gezeigt. Soziale Gerechtigkeit und Sicherheit in allen Lebensbereichen müssten die Leitlinie vor Ort, aber auch für die Landes- und Bundespolitik sein.

Foto: SPD

Montag, 16. Oktober 2017 08:38 Uhr

Einbeck (mhn). Mit einem deutlichen Vorsprung vor CDU-Politiker Joachim Stünkel hat Uwe Schwarz (SPD) das Direktmandat im Wahlkreis 19 / Einbeck für sich entscheiden können. Letztlich stimmten 45,02 % der Wahlberechtigten für den SPD-Politiker. Christian Grascha (FDP) erreichte am Wahlsonntag 9,63 % der Erststimmen. Doch Grascha (FDP) wird auch im neuen Niedersächsischen Landtag vertreten sein, er zieht über die Landesliste seiner Partei ein. Aufgrund der erhaltenen Zweitstimmen erhält die FDP nach Maßgabe des vorläufigen Auszählung der Stimmen elf Sitze im neuen Landtag in Niedersachsen. Grascha, der auf Platz sechs der Landesliste der FDP steht, erhält somit einen der begehrten Plätze. Nicht in den Landtag einziehen wird hingegen Stünkel (CDU). Joachim Stünkel steht nur auf Platz 47 der CDU-Landesliste. Da die CDU in Niedersachsen 50 Sitze erhalten wird und 32 dieser Sitze bereits per Direktmandat vergeben werden, reicht der hohe Listenplatz des CDU-Politikers nicht für einen Einzug in den Niedersächsischen Landtag.

Foto: SPD; FDP

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Wirtschaft
Dienstag, 17. Oktober 2017 11:23 Uhr
Zahl der Zweitjobber im Kreis Northeim auf 3.400 gestiegen
Montag, 16. Oktober 2017 09:42 Uhr

Bad Gandersheim (red). Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, um 18 Uhr hält Dr. med. Sascha Pfiel, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, in der Verwaltung der Helios Klinik Bad Gandersheim einen Vortrag zum Thema „Diagnose Arthrose“. In seinem Vortrag informiert er über die Erkrankung Arthrose, deren nichtoperative und operative Therapiemöglichkeiten sowie den Einsatz von künstlichen Gelenken. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Gelenkschmerzen nach dem Aufstehen, beim Sport oder bei alltäglichen Bewegungen sind für viele Menschen ein ständiger Begleiter. Meist treten die Beschwerden mit zunehmendem Alter auf, aber auch Jüngere kennen solche Schmerzen. Auslöser ist das immer stärker werdende Abreiben der Knorpel bis zur völligen Auflösung. Dann reiben die Knochenenden ungeschützt aufeinander. Die damit einhergehende Gelenkabnutzung wird als Arthrose bezeichnet. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüften. Die Ursachen sind vielfältig: Überlastung, Fehlbelastungen, Fehlstellungen, Verletzungen, aber auch erbliche Veranlagung und Hormone können eine Rolle spielen.

Deutschlandweit leiden etwa 5 Millionen Menschen an Arthrose – mit steigender Tendenz. Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder auch Medikamente nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Gelenk dem Betroffenen wieder ein schmerzfreies Leben bieten. „Bei anhaltend starken Schmerzen und zunehmenden Funktionseinschränkungen bleibt zur Wiederherstellung der Beweglichkeit häufig nur ein künstlicher Gelenkersatz. Dank neuerer Techniken und moderner Materialen sind die sogenannten Endoprothesen dabei heute besonders schonend und langlebig“, erläutert der erfahrene Oberarzt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, auf offen gebliebene Fragen einzugehen.

Foto: HELIOS Kliniken

Freitag, 13. Oktober 2017 08:37 Uhr

Bad Gandersheim (red). Anfang August begannen 38 junge Frauen und Männer am Helios Bildungszentrum Südniedersachsen ihre dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Zunächst lernten sie in der Theorie die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit in den Kliniken kennen. Seit Anfang Oktober sind sie nun praktisch im Einsatz: Die Auszubildenden des Jahrgangs 17/20 arbeiten das erste Mal auf den Stationen in den Helios Kliniken in Bad Gandersheim, Herzberg und Northeim. Begleitet werden sie dabei von Praxisanleitern, Lehrern des Bildungszentrums und den Auszubildenden der Abschlussklasse 15/18.

Die ersten Tage in den Kliniken arbeiteten die neuen Auszubildenden eng mit den Auszubildenden der Abschlussklasse zusammen. Bevor es mit der Arbeit auf den Stationen losging, führten die erfahrenen Auszubildenden die Neulinge durch das jeweilige Haus und stellten die verschiedenen Stationen und Bereiche vor. Auf der Station für den ersten Praxiseinsatz betreuten die ‚neuen‘ Auszubildenden ihren Patienten zunächst für zwei Tage gemeinsam mit einem Auszubildenden der Abschlussklasse. „Von bereits erfahrenen Auszubildenden erhalten die Neuen alle Informationen und Einweisungen, die für sie wichtig sind: Von Wissenswertem zum Krankheitsbild des Patienten über Patientenversorgung und Patientendokumentation bis hin zum Pflegeablauf und Übergabemodus der Station. Dabei sind stets Lehrer und Praxisanleiter anwesend“, erklärt Doris Welzel, Leiterin des Helios Bildungszentrums Südniedersachsen, den Ablauf des ersten Stationseinsatzes.

„Vor dem ersten Einsatz in der Klinik waren wir ziemlich aufgeregt. Mithilfe der Unterstützung der Abschlussklasse hat sich das ziemlich schnell gelegt. Es ist schön, nicht ins kalte Wasser geschmissen zu werden, sondern langsam und Stück für Stück an unsere Arbeit auf Station, mit den Patienten und Kollegen herangeführt zu werden“, sagen Anastasie Altendorf und Lea Apel aus den Kursen 17/20. „Die Begleitung der neuen Auszubildenden macht viel Spaß. Wir wissen noch gut, wie wir uns in den ersten Tagen in der Klinik gefühlt haben – sehr motiviert, aber auch sehr unsicher. Alles ist neu und unbekannt, man will keine Fehler machen, aber auch niemanden mit zu vielen Nachfragen nerven. Hier stehen wir den Neuen zur Seite und geben unser Wissen und unsere Erfahrungen weiter“, sagen Jennifer Grunewald und Maik Schulz aus den Kursen 15/18. 

Das Projekt ‚Schüler leiten Schüler‘ ist fester Bestandteil der Ausbildung am Helios Bildungszentrum Südniedersachsen. Im Unterricht werden beide Kurse auf den Stationseinsatz vorbereitet. „Die neuen Auszubildenden erhalten in ihrem ersten theoretischen Block Wissen zu allen wichtigen Grundzügen der Gesundheits- und Krankenpflege, die sie für den ersten Einsatz auf Station benötigen. Die Abschlussklasse hat sich intensiv mit dem Thema Schüleranleitung beschäftigt. Jetzt können beide Kurse ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis umsetzen“, so Doris Welzel.

Foto: HELIOS Kliniken

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Sport
Montag, 09. Oktober 2017 08:58 Uhr
Wilddiebspokal der KK Sievershausen ausgeschossen
Montag, 09. Oktober 2017 08:23 Uhr

EInbeck (red). Petra Richter, Fachwartin für das „Turnen“ der Älteren im Turnkreis Northeim-Einbeck, lädt alle Interessierten, insbesondere ÜbungsleiterInnen von Erwachsenensportgruppen, zum Lehrgang ein. Als Referentin konnte Nadine Holzapfel gewonnen werden. In Theorie und Praxis geht es um Workout 50+ mit einfachen Handgeräten. So werden u.a. Gymnastikstäbe, Matten, kleine Kästen, Hanteln und Steppbretter zum Einsatz kommen. Der Lehrgang beginnt am Samstag, 11.11.2017 um 9.30 Uhr und findet im Sportheim in Harriehausen /Bad Gandersheim statt. Fünf Lehreinheiten können zur Lizenzverlängerung angerechnet werden. Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Petra Richter unter 0175 5233821 oder petra.richter@turnkreis-nom-ein.de oder petra-richter@outlook.de zur Verfügung.

Sonntag, 08. Oktober 2017 07:57 Uhr

Einbeck (red). Zu einem interessanten Lehrgang im Bereich TANZ laden die Fachwartinnen Silke Schulte und Tanja Poppinga ein. In zwei Durchgängen werden vier Workshops angeboten, von denen man zwei wählen kann. Der Lehrgang findet am Samstag, 21.10.2017 statt. Lehrgangsort ist die Turnhalle der Teichenwegschule, Am Schulweg, 37574 Einbeck. Vier Lehreinheiten können zur Verlängerung der C-Lizenz anerkannt werden. Die Lehrgangskosten betragen fünf Euro. Zeitplan: 9.00-9.30 Uhr Anmeldung, 9.30-11.00 Uhr Durchgang eins mit Videoclip und Ballett, 11.30-13.00 Uhr Durchgang zwei mit Choreografie und Darstellendem Tanz. Anmeldungen werden erbeten möglichst bis zum 16.10.17 an Silke Schulte, 0176 84679534, si.schulte.r@gmx.de oder an Tanja Poppinga, 05561 3192133, tanja.poppinga@gmx.net.

1a Hip Hop/Videoclipdance für Einsteiger: Du glaubst, Du kannst das nicht... denkste! Aufbauend auf die motorischen Grundtätigkeiten werden wir meinen kleinen „Stinkefinger-Tanz“ gemeinsam erarbeiten und dabei die Halle rocken! Musikgefühl und Spaß an der Bewegung sind die einzigen Voraussetzungen, die Du hierfür mitbringen solltest. 1b Ballett: Ballett ist der Ursprung des Jazz und Modern Dance und wird schon lange nicht mehr nur zu klassischer Musik getanzt, sondern auch in den modernen Bereichen wie Hip-Hop eingesetzt. Glaubst du es nicht, dann bist du hier genau richtig und bekommst Tipps zur Körperhaltung, Spannung und natürlich eine Einführung der Grundpositionen.

2a Choreografie – mehr als nur tanzen: Bilder, Ebenen, Formationen... entdecke, wie Du schon mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen kannst. Anhand eines Minitänzchens werden wir mit den unterschiedlichsten Veränderungsmöglichkeiten experimentieren. Außerdem bekommt ihr Anregungen, wie ihr Bilder, Formationen und Ebenen visualisieren könnt. 2b Darstellender Tanz:

Wie zeige ich tänzerisch Emotionen, wie kann ich mit Tanz eine Geschichte erzählen? Du hast Lust mal ein Lied mit deinem Körper zu interpretieren, dich ganz fallen zu lassen und zu öffnen, dann probier es heute aus!

Foto: Turnkreis Northeim-Einbeck

 

 

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Panorama
29. Juni, 05:08 Uhr
Große Freude im Albert-Schweitzer-Kinderdorf:Inner Wheel Club Göttingen spendet 2000 Euro
21. Juni, 06:24 Uhr

Northeim (red), Ein 63 Jahre alter Mann aus dem Norden Deutschlands war am Dienstag mit seinem Opel Mokka auf der A7 in Richtung Norden unterwegs, als er den Parkplatz Schlochaus zwischen den Anschlussstellen Northeim-West und Northeim-Nord anfuhr, um aus dem dotigen Toilettenhäuschen Wasser für einen Hund „Bobby“ zu holen. Als der Mann zu seinem geparkten Pkw zurückkam, bemerkte er, dass der Schlüssel des Opel noch im Inneren des Pkws war und sich der Mann ausgeschlossen hatte. Da sein 10-jähriger Beagle jedoch noch im Kofferraum in seiner Hundebox saß, entschied sich der Mann den Notruf der Polizei zu wählen.

Die Disponenten lösten die Digitalen Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Höckelheim aus. Mit dem Tanklöschfahrzeug 4000 fuhren die Feuerwehrleute Leif Sönksen und Ive Baumann zu der angegebenen Einsatzstelle. An der Einsatzstelle nahmen sie Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer auf. Der 63-Jährige aus Bayern gab vor Ort das „Ok“, die Seitenscheibe des Pkws einschlagen zu können. Um den Hund durch Glassplitter nicht zu gefährden, wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschlagen. Danach konnte die Tür entriegelt und der Kofferraum geöffnet werden. Nachdem der Hund wieder frische Luft atmen und kühles Wasser trinken konnte, wurde die Seitenscheibe mit einer Plastikfolie verschlossen und der Mann konnte seine Fahrt fortsetzen.

Foto: Horst Lange / Pressesprecher Kreisfeuerwehr Northeim

17. Juni, 04:53 Uhr

Northeim (red). Am Mittwoch, 14. Juni 2017, lud der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zu einem Austausch unter dem Motto „Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum“ in das Helios Klinikum Northeim ein. Mit mehr als 50 Gästen wurde über die Herausforderungen und Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung der Region gesprochen.

Roy Kühne begrüßte alle Teilnehmer und stellte seinen Gast Professor Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, vor. Zu Beginn führte Hecken mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen in Deutschland. Der G-BA erlässt Richtlinien zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und regelt die Versorgung mit ärztlichen, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und Methoden. Prof. Hecken hat außerdem den Vorsitz des Innovationsausschusses inne, der gebildet wurde, um neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, zu fördern. Der Innovationsfonds fördert Vorhaben, die die sektorübergreifende Versorgung verbessern sollen und deren Ziel eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung ist. Professor Hecken sieht im Innovationsfonds eine große Chance für den ländlichen Raum, da neue Anreize für junge Ärzte hervorgebracht werden können, sich in diesen Regionen niederzulassen. Darüber hinaus können die Ergebnisse der Modellversuche auf die bestehende Grund- und Regelversorgung angewandt werden und diese mit neuen Strukturen stärken.

Nachfolgend diskutierte das Podium aktiv mit allen Anwesenden über die Thematik sowie über die persönlichen Anliegen, die von Nachwuchsschwierigkeiten bei Hausärzten über psychotherapeutische Angebote bis hin zur Problematik des Fachärztemangels reichten. Roy Kühne war am Ende der Veranstaltung über das Engagement aller Anwesenden begeistert und appellierte: „Es gibt immer viel anzupacken, grade in unserer ländlichen Region! Jedoch schafft man das nicht allein - nur wir alle gemeinsam können das angehen. Also lassen Sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen, um eine gute ärztliche Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern.“

Foto: Büro Dr. Kühne

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