Werbung
Werbung
Top 5 Nachrichten der Woche
Werbung
Region Aktiv
Mittwoch, 28. Juni 2017 08:01 Uhr
VR-Bank in Südniedersachsen eG zeichnet Jung-Börsianer aus: Schüler der Paul-Gerhardt- Schule überzeugen wiederholt durch ihr Handelsgeschick
Dienstag, 27. Juni 2017 08:58 Uhr

Dassel (red). Nachdem im Herbst 2016 bereits alle Fichten im Waldmoor Teichwiesen entfernt worden sind, arbeitet derzeit ein Spezialbagger in dem Sollingmoor. Der Moorbagger auf breiten Ketten verschließt Gräben, mit denen früher das Waldmoor entwässert wurde. Ziel der Niedersächsischen Landesforsten ist es, das Moor wieder zu vernässen. Bereits 2009 hatten Forstleute mit der Wiederbelebung der Teichwiesen im Forstamt Dassel begonnen.

„Jetzt ist das letzte Teilstück, ein rund zwei Hektar großer Bereich im Süden sowie Ergänzungsarbeiten auf der Hauptfläche, an der Reihe“, sagt Ulrich Schlette. Der Naturschutz-Förster leitet das Projekt zur Moorrenaturierung. Die über mehrere Jahre angelegten Naturschutzarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die Teichwiesen liegen zwischen Uslar und Dassel in der Solling-Försterei Knobben. Sie sind das Quellgebiet der Ilme, die als naturbelassener Bach das Mittelgebirge durchquert und zum europäischen Schutzgebiet (FFH) “Ilme und Nebenbäche“ zählt. Die Europäische Union finanziert die Arbeiten aus der Förderrichtlinie „Fließgewässerentwicklung“. 

„Endlich können wir die jahrzehntelange Austrocknung des Waldmoores stoppen und verhindern, dass sich weitere Torfmoose zersetzen“, erklärt Projektleiter Schlette. Der Förster für Waldökologie will bis Juli das Grabensystem mit Sägespäne und Sandstein-Verwitterungsmaterial verschließen lassen. Im Sommer seien die Bauschäden laut Schlette am geringsten. „Anschließend kann das Moor Regenwasser wie ein Schwamm aufsaugen, in dem neue Torfmoose wachsen. Das Wasser sickert langsam durch den Torfkörper hindurch und tritt gut gefiltert wieder aus dem Moor heraus“, beschreibt der Förster den Weg des Wassers. Somit trage die Moorrenaturierungen nicht nur zum Natur- und Klimaschutz bei, sondern sorge auch für den Rückhalt von Hochwasserspitzen und für sauberes und gleichmäßiges Wasser in der Landschaft.

Nach Abschluss der Arbeiten wollen die Landesforsten das Moorgebiet bis auf notwendige Pflegemaßnahmen einer natürlichen Entwicklung überlassen. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Northeim ist in das Projekt eingebunden und unterstützt es ausdrücklich. 

Waldbesucher können in den kommenden Tagen den Parkplatz Teichwiesen nicht benutzen. Hier lagert das Füllmaterial, mit dem die Gräben verschlossen werden. Der beliebte Wanderparkplatz am Neuen Teich steht laut Forstamt aber weiter zur Verfügung.

Foto: Ulrich Schlette/Landesforsten

Montag, 26. Juni 2017 10:32 Uhr

Northeim (lpd). Die dreizehnte Sommerakademie der Kreisvolkshochschule Northeim findet vom 26. bis 30. Juni im Klosterhof Brunshausen statt. In diesem Jahr entstehen in vier Werkstätten Tonfiguren, Plastiken aus Beton, geschmiedete Werkstücke und aus Thüster Kalkstein gehauene Formen. Wer Lust hat, sich die interessanten Ergebnisse anzusehen kann am Donnerstag, den 29. Juni 2017 ab 17 Uhr einen Blick in die schöpferisch kreative Atmosphäre der Werkstätten werfen. An diesem Abend öffnen sich die Werkstätten für interessierte Besucherinnen und Besucher. Auch in diesem Jahr wird es am 29. Juni 2017 einen musikalischen Abend geben. Im Café im Klosterhof Brunshausen tritt das Duo „Feists and Friends“ auf. Das Singer-Songwriter Duo spielt Musik zwischen Country, Blues, Jazz und Rock. Die Coverversionen und Eigenkompositionen von Marion Feist und ihrem Bruder Michael finden Ausdruck in gefühlvollen Balladen und mitreißenden Songs. Sie stehen für handgemachte Musik mit kraftvollen Akkorden und werden von einer eingespielten Rhytmusgruppe unterstützt. Das Konzert beginnt um 18 Uhr nach dem Atelierrundgang. Teilnehmer der Sommerakademie haben freien Eintritt, Besucher zahlen fünf Euro.

Foto: lpd

Montag, 26. Juni 2017 10:29 Uhr

Edemissen (red). Kürzlich fand eine Fahrt des Schützenvereins Edemissen nach Prag statt. Der Bus startete gut gefüllt morgens ab Edemissen in Richtung Prag. Nach einer kleinen Rundfahrt durch den Harz ging es auf die Autobahn Richtung Leipzig, dann Dresden und in Richtung Prag. Am frühen Nachmittag erreichte die Reisegruppe Prag. Das Wetter war super sonnig und der erste Eindruck entschädigte für die lange Busfahrt.

Die Reisegruppe fuhr durch Prag in einer historischen Straßenbahn und konnte so einen ersten Eindruck gewinnen. Abends erfolgte ein gemeinsames Abendessen in einem tschechischen Restaurant. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Prager Burg. Diese wurde nach einer entsprechenden Sicherheitskontrolle mit der Reiseleiterin Dagmar erkundet.

Nachmittags bildeten sich kleine Gruppen und die Innenstadt wurde erkundet. Abends erfolgte eine gemeinsame Schifffahrt auf der Moldau mit leckerem Essen und guten Getränken. Am Sonntag besichtigte die Reisegruppe Pirna an der Elbe und legte anschließend noch in Nordhausen eine Abschlussrast ein. Hier warteten bereits leckere Schnitzel zum Verzehr. Alle Reisenden waren wieder pünktlich in Edemissen zurück und waren sich einige, dass bereits voller Vorfreude auf 2019 die nächste Reise beginnen kann.

Foto: Rohlf

Samstag, 24. Juni 2017 11:08 Uhr

Einbeck (red). In der Zeit vom 24. bis 25. Juli 2017 bietet Frau Grastorf im Einbecker Kinder- und Familienservicebüro einen Babysitterkurs an. Anschließend findet am 29. Juli 2017 ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind statt. „Wenn Du über 12 Jahre alt bist und dir gerne noch etwas Taschengeld dazuverdienen möchtest, bist Du hier genau richtig. Dein Vorteil ist, dass Du ein Zertifikat erhältst und in der Babysitterkartei des Kinder- und Familienservicebüros geführt wirst“, erklären die Organisatoren. Im Kurs wird durch Frau Grastorf der Umgang mit Babys und Kleinkindern erklärt. Man lernt, wie man ein Kind versorgen kann und was man machen kann, wenn ein Kind weint. Was dürfen die Kinder überhaupt essen und trinken? Anmeldungen sind ab sofort möglich im Einbecker Kinder- und Familienservicebüro unter Telefon 05561-7997891 oder bei Frau Grastorf unter Telefon 05561-313899.

Werbung
Blaulicht
Mittwoch, 28. Juni 2017 08:12 Uhr
Randalierer verursachen zwischen Einbeck und Salzderhelden großen Sachschaden
Dienstag, 27. Juni 2017 12:08 Uhr

Echte (red). Am Montag ereignete sich in Echte ein Verkehrsunfall, bei dem vier Personen teilweise schwer verletzt wurden. Ein 90-jähriger Pkw-Fahrer aus Clausthal-Zellerfeld übersah aus Richtung Oldershausen kommend beim Queren der Bundesstraße 248 den Kleinbus eines 75-Jährigen aus Goslar, der in Richtung Seesen unterwegs war.

Beim Zusammenstoß der Kraftfahrzeuge wurde der Pkw über 40 Meter weit in den Straßengraben geschleudert. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und ebenso wie seine 84-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz lebensgefährlich verletzt. Der 90-Jährige musste aufgrund seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber dem Klinikum Göttingen zugeführt werden.

Der Kleinbus kippte durch die Wucht des Aufpralls um; der Fahrer und seine 71-jährige Ehefrau wurden dabei ebenfalls verletzt; Lebensgefahr besteht nicht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die B 248 musste für die Aufnahme des Unfalls und die anschließenden Aufräumarbeiten bis 17.20 Uhr voll gesperrt werden. Neben Polizei und Rettungsdiensten waren auch 35 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Kalefeld und Echte im Einsatz.

Dienstag, 27. Juni 2017 09:45 Uhr

Edesheim (red). Am Sonntagnachmittag wurde eine Straßenverkehrsgefährdung angezeigt, die durch den Fahrer eines schwarzen Porsche im Bereich "Weißer Budenweg", zwischen Autobahn 7 und Edesheim geschehen war. Der Fahrer des Porsche überholte nach Angaben der beiden Geschädigten, obwohl diese ihm entgegenkamen. Nur durch eine Vollbremsung und Ausweichen gelang es den Geschädigten einen Zusammenstoß zu vermeiden. Durch die Vollbremsung wurden am Pkw der Geschädigten alle vier Reifen beschädigt, da der Pkw noch nicht über ABS verfügt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 350 Euro. Da nach Angaben der Geschädigten mindestens eines, eher mehrere Pkw in dem Bereich durch den Porschefahrer überholt wurden, dürften weitere Zeugen des Vorfalles vorhanden sein. Diese werden gebeten, sich in dieser Sache bei der Polizei Northeim, FK 7, Tel.05551-70050, zu melden.

Montag, 26. Juni 2017 10:24 Uhr

Northeim (red). Ein Fiat Ducato ist am späten Sonntagnachmittag im sogenannten Kiessee 4 der Northeimer Seenplatte versunken. Bis in den späten Abend war die Feuerwehr mit der Bergung des Transporters beschäftigt. Nach Informationen der Feuerwehr war das Fahrzeug kurz nach 17 Uhr aus noch unklarer Ursache einen steilen Hang hinunter gerollt und im Kiessee verschwunden.

Personen waren entgegen erster Befürchtungen nicht mehr in dem Wagen. Die alarmierten Feuerwehren aus Northeim, Edesheim, Hohnstedt sowie die Feuerwehrbereitschaft 4 mit ihrer Taucheinheit waren in kürzester Zeit an der Einsatzstelle. Die Taucher konnten das Fahrzeug in rund 13 Metern Tiefe ausfindig machen. Mit einem Hebekissen und der Seilwinde des neuen Northeimer Rüstwagens konnte das Fahrzeug gegen 20 Uhr ans Ufer des Kiessees gezogen werden. Um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen, wurde eine Ölsperre errichtet. Kurz nach 22 Uhr war das Fahrzeug dann in Dachlage mithilfe eines Krans der Feuerwehr in den Böschungsbereich gezogen. Die Polizei kümmerte sich um den Abtransport des Unfallwagens.

Mit im Einsatz war außerdem die Johanniter Unfall-Hilfe, die Arztgruppe der Feuerwehrbereitschaft 4 sowie die Technische Einsatzleitung mit ihrer Drohne zur Lagebeurteilung aus der Luft.

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehrverband Northeim

Sonntag, 25. Juni 2017 15:27 Uhr

Wenzen (red). Ein 65-jähriger aus Wenzen wurde am Freitagnachmittag, nach Angaben der Polizei, von einem 45-Jährigen, ebenfalls aus Wenzen, geschlagen. Bei dem Handgemenge wurden nach Angaben des Opfers sein Gebiss, die Uhr und sein Hemd beschädigt. Der Sachverhalt wurde von einem Zeugen bestätigt. Der Beschuldigte konnte in seiner Wohnung angetroffen und zum Vorfall befragt werden. Nachdem er nach entsprechender Belehrung die Tat einräumte, wurde ihm die Einleitung eines Strafverfahrens bekannt gegeben. Der Grund der Auseinandersetzung muss noch genauer ermittelt werden.

Unsere Videothek
Werbung
Politik
Dienstag, 27. Juni 2017 09:49 Uhr
Zukunft der Oberschulen in Kalefeld und Bad Gandersheim – Ausschuss tagt erneut am 22. August 2017
Freitag, 23. Juni 2017 09:28 Uhr

Kreiensen (red). Erfreut waren der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha und die Landtagskandidatin Marion Villmar-Doebeling unlängst darüber, dass ihr geplanter Besuch an der Grundschule Kreiensen noch vor den Sommerferien stattfinden konnte. Schulleiterin Bettina Ackermann erläuterte beiden während eines ausführlichen Gespräches und sich anschließenden Rundgangs durch das gesamte Schulgebäude wichtige Aspekte des schulischen Lebens an ihrer drei bis vierzügigen Grundschule mit derzeit 220 Schülerinnen und Schülern. 70 Schüler/innen besuchen die Außenstelle in Greene.

Das große Areal, das auch den Schulhof einschließt, gleicht einer Parklandschaft und wird von den Lehrkräften und der Schülerschaft sehr geschätzt. Am Ganztagsangebot, das an vier Wochentagen bis jeweils 15.30 Uhr angeboten wird, nimmt ungefähr die Hälfte der Schüler/innen teil. Im Eingangsbereich der Grundschule weisen viele unterhalb der Decke aufgehängte Papierfahnen auf die verschiedenen Herkunftsländer der Schüler/Innen hin. An einer Sprachlernklasse wurden im vergangenen Schuljahr 18 Schüler/innen unterrichtet, die nun nahezu problemlos, so erläuterte Frau Ackermann, in den jeweiligen Regelklassen am Unterricht teilnehmen können. Sie bekommen aber zusätzlich Förderung in Deutsch als Zweitsprache.

Im Fokus des Gesprächs standen sowohl das Interesse an besserer digitaler Ausstattung sowie die Umsetzung der Inklusion. Frau Ackermann würde sich für ihre Schule freies WLAN/freier Internetzugang sowie weitere Smartboards und auch Tablets wünschen. Hierbei gehe es nach Ansicht der Gesprächsteilnehmer nicht darum, die motorischen Fertigkeiten der Grundschulkinder und somit auch die Handschrift zurückzudrängen, sondern darum, bei Bedarf digitale Instrumente in jedem Klassenzimmer in den Unterricht integrieren zu können. In Bezug auf die Umsetzung der Inklusion, die an der Grundschule Kreiensen gut angenommen werde, sei es jedoch dringend notwendig, so die Schulleiterin, das Pendeln von sonderpädagogischem Unterstützungspersonal zwischen mehreren Grundschulen an einem Vormittag so schnell wie möglich zu beenden. Das sei eine Situation, die weder den Inklusionskindern noch der jeweiligen Lehrkraft gerecht werde.

Aus diesem Grund hält Frau Ackermann eine zusätzliche Vollzeitlehrerstelle eines Sonderpädagogen bzw. einer Sonderpädagogin an ihrer Grundschule für unerlässlich. Der Abschluss des Besuches führte die Freidemokraten zum Areal neben dem Hauptgebäude, wo derzeit noch zwei Container stehen, die über mehr als zwei Jahrzehnte als Klassenzimmer genutzt wurden. Noch in den Sommerferien wird dort der Bau des neuen Schulgebäudes beginnen, um den Platzbedarf der Schule zu decken. Ein Besuch der Außenstelle Greene wurde für den Monat August vereinbart.

Foto: FDP

Montag, 19. Juni 2017 08:11 Uhr

Einbeck (red). Auch in diesem Jahr startet die SPD in der Einbecker Kernstadt wieder in ihren traditionellen Projektsommer. „Wir werden wieder ein interessantes und vielfältiges Programm anbieten. Der diesjährige Projektsommer steht, wie in den vergangenen Jahren auch, unter dem Motto `Wir hören uns um´. Alle Termine beginnen in den Sommerferien immer am Dienstag um 18.00 Uhr, außer der Termin am 4. Juli, der ausnahmsweise erst um 18.30 Uhr starten wird. Mitglieder, Freunde und Interessierte sind herzlich zur Teilnahme am Projektsommer eingeladen“, so der Vorsitzende der Kernstadt-SPD, René Kopka.

Am 27. Juni wird zum Auftakt in die Projektreihe die KWS Saat SE besucht, Treffpunkt ist die „Grimsehlstr. 31“ vor dem Eingang des Unternehmens. Am 04.07.17 wird sich das Technische Hilfswerk (THW) am „Tiedexer Tor 6“ präsentieren, der Beginn ist um 18.30 Uhr. Am 11. Juli steht ein Besuch der AWO „Grimsehlstr. 10“ auf dem Programm, wo die vielfältige Angebotspalette des Wohlfahrtsverbands vorgestellt wird. Am 18. Juli gibt es dann Gelegenheit das „Wolfsgehege in der Nähe von Brunsen“ am „Lietgrund“ kennenzulernen und interessante Informationen zu erhalten. Eine Präsentation des Haus der Jugend an seinem neuen Standort sowie einen Einblick in die Planungen des Jugendgästehauses werden am 25. Juli die Besucherinnen und Besucher am „Kohnser Weg 3 b“ erhalten.

Zum Abschluss des diesjährigen Projektsommers am 01.08.17 ist ein Besuch der SVG Einbeck und ein Stadionrundgang „Schützenstraße“ geplant. Im Anschluss soll der Projektsommer mit Bratwurst und Getränken seinen Ausklang finden. „Die SPD freut sich, wie in der Vergangenheit auch, über eine rege Teilnahme an dem Projektsommerprogramm und wünscht eine gute Sommerzeit“, so René Kopka abschließend.

Werbung
Wirtschaft
Montag, 26. Juni 2017 18:51 Uhr
David Dörge und Jerome Schmidt nehmen Meisterbrief entgegen
Dienstag, 20. Juni 2017 19:03 Uhr

Holzminden (kp). Von einem „denkwürdigen Tag“, dem „Ende einer Ära“ und einer nicht „ganz normalen Einladung“ war gestern, den 19 Juni, die Rede, als die Volksbank Weserbergland zu einer ganz besonderen Vertreterversammlung eingeladen hatte. „Besonders“ deshalb, da die Anwesenden unter dem Tagesordnungspunkt 9 über die Verschmelzung der Volksbank Weserbergland mit der VR-Bank in Südniedersachsen abzustimmen hatten.

Aufgrund der besonderen Bedeutung eines solchen Beschlusses, bedingt die Verschmelzung laut Satzung eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Als um kurz nach 21 Uhr die Abstimmung erfolgte, waren es gut 98 Prozent, die für eine Fusion stimmten. In konkreten Zahlen: 124 stimmten dafür, zwei dagegen.

Nach letzten, formellen Maßnahmen, die im September abgeschlossen werden sollen, werden die beiden Banken rückwirkend zum 1. Januar 2017 „ZusammenWachsen“, wie es das Motto an diesem Abend vorsah.

,,Mit dem heutigen Tag endet auch eine Ära", kommentierte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hubertus Müller-Stauch das Abstimmungsergebnis. Und weiter: ,,Mit der Fusion wurde eine strategisch, ökonomisch wichtige und zukunftsorientierte Entscheidung getroffen."

Mit dem gestrigen Beschluss werden die beiden Banken zukünftig auch einen gemeinsamen Namen bekommen: „VR-Bank in Südniedersachsen“. Damit wird das ,,Weserbergland" verschwinden, der Sitz bleibt aber in Holzminden. Durch die Fusion wird auf die Kunden der noch „Weserbergland Volksbank“ zukommen, dass sie zukünftig eine neue Kontonummer, eine neue EC- und Kreditkarte bekommen werden.

„ZusammenWachsen“: Die Fusion in Zahlen

Die Bilanzsumme durch die Verschmelzung der VR-Bank Südniedersachsen und VB Weserbergland erhöht sich auf rund eine Milliarde Euro. Damit überschreiten die beiden Banken in der unmittelbaren Region die Milliardengrenze als eine der letzten.

Auch die Anzahl der Mitglieder erhöht sich auf gut 26.000 sowie die Anzahl der Kunden auf gut 51.000 ansteigt. Der Geschäftsanteil, um Mitglied der Genossenschaft zu werden, würde sich für die Kunden der Volksbank Weserbergland von 150 Euro auf 200 Euro erhöhen. Die Dividende liegt bei 5,25 Prozent. Neben der Anzahl der Mitarbeiter auf 190 haben sich nun auch die gemeinsamen Bankstellen von 8 (VB-Weserbergland) und 11 (VR-Bank) auf insgesamt 19 erhöht.

Herausforderungen und Ziele der Fusion

Die Präsentation des vergangenen Geschäftsjahres zeigte wiederholt, wie kerngesund und leistungsstark die Volksbank Weserbergland ist: Die Zahl der Bankteilhaber ist auf rund 13.200 gestiegen, um 53 Millionen Euro erhöhte sich die Bilanzsumme, um 52 Millionen stiegen die Einlagen, das Kundengeschäftsvolumen erhöhte sich um 82 Millionen und mit einem A++ Rating wurde sie wieder in die beste Ratingklasse des BVR-Ratings eingestuft.

„Unsere Bank ist kerngesund und überaus leistungsstark“, beginnt Vorstandsmitglied Manfred Schäfer. Und weiter: „Wenn wir dennoch Ausschau nach einem geeigneten Partner gehalten haben, dann aus der festen Überzeugung heraus, dass die anstehenden Veränderungen im Marktgeschehen und in der digitalen Leistungsstruktur sich mit einer Bündelung von Kompetenzen und Stärken weitaus besser gestalten lassen.“

Konkrete Herausforderungen und Ziele werden vom Vorstandsmitglied Jürgen Freitag konkretisiert: Wichtig sei, sich gemeinsam dem Niedrigzinsumfeld zu stellen, welcher vermutlich noch über Jahre eine Rolle spielen werde. Eine Weiterentwicklung soll vor allem im Bereich der Digitalisierung stattfinden, wo man noch etwas zurückhänge. Man müsse sich auf eine neue Generation einstellen, die nicht mehr das persönliche Gespräch oder den Besuch am Bankschalter bevorzuge.

Ebenso sei es wichtig, sich auf den demographischen Wandel einzustellen, denn wenn der Landkreis jedes Jahr gut 1000 Einwohner verlöre, sei es umso wichtiger, zu wachsen. Eine weitere Baustelle wird sein, sich der aufsichtsrechtlichen Regulierungswut anzunehmen, „die regionalen Instituten das Leben schwer macht“.

Abschließend sei mit der Verschmelzung beider kerngesunder Banken die Möglichkeit geschaffen, „entsprechende Synergien zu heben und Kompetenzen auszubauen, um auch in Zukunft für unsere Mitglieder erfolgreich zu sein“, so Jürgen Freitag.

Vor der Abstimmung bekräftigte der Vorstand der VR-Bank in Person von Volkert Groeneveld in einem Grußwort den Wunsch, mit der Volksbank Weserbergland zu fusionieren. Man sei froh, einen wichtigen Verbündeten in der Volksbank gefunden zu haben, um die Zukunft aktiv gestalten zu können.

Volkert Groeneveld wird zukünftig als Vorstandsvorsitzender der miteinander verschmolzenen Banken fungieren. Neben ihm werden Jürgen Freitag, Manfred Schäfer und Jens Ripke den Vorstand komplettieren

Samstag, 17. Juni 2017 07:05 Uhr

Die Schüler der Berufsfachschule Altenpflege der BBS Einbeck besuchten mit ihrer Lehrerin die Akutgeriatrie der HELIOS Klinik Bad Gandersheim. In einem Vortrag und anschließender Führung über die Station gewannen die Schülerinnen und Schüler einen tiefen Einblick in die Aufgaben einer Akutgeriatrie und  in das Tätigkeitsfeld der verschiedenen Berufsgruppen. 

Nach der Begrüßung ging Herr Dr. Thorsten Denecke, Leitung der Akutgeriatrie, zuerst auf das Ziel der Behandlung ein und sagte: „Wir möchten, dass der Patient wieder weitgehend selbstbestimmt leben kann und damit seine Lebensqualität verbessern.  Deshalb behandeln wir neben der Akuterkrankung auch die vielen Begleiterkrankungen.“ Er erklärte, was ein geriatrischer Patient ist und erläuterte die verschiedenen

Versorgungstrukturen und ihre Besonderheiten. Er stellte das Team vor und ging auf die verschiedenen Berufsgruppen ein, die bei der Behandlung des Patienten mitwirken. Abschließend präsentierte er die verschiedenen Tests zur Beurteilung der Kognition, der Mobilität, der emotionalen Lage und der Selbstversorgungskompetenz und referierte über die wesentlichen Kerninhalte.

Nach dem Vortrag führte Oberarzt Bernd Albig die Klasse über die Station und zeigte die verschiedenen Räumlichkeiten. Ergotherapeutin Sabine Schreier erklärte den Schülerinnen und Schülern einige Übungen und im Raum der Physiotherapie sahen sie die verschiedenen Trainingsgeräte. Abschließend konnte die Klasse das FEES (fiberoptic endoscopic evaluation of swallowing) bestaunen – auch bekannt unter Videoendoskopische Schluckdiagnostik. Das Endoskop dient zur Beurteilung von Schluckstörungen, indem es einzelne Bilder vom Kehlkopf als Video auf einen Monitor überträgt.

Den Schülerinnen und Schüler hat der Ausflug in die Geriatrie sehr gefallen. Frau Passloer, Lehrerin der Klasse, war begeistert: „Es ist sehr wertvoll, dass die angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger so praxisnah Einblicke in die Arbeit der Akutgeriatrie bekommen durften.“

Foto: HELIOS

Werbung
Sport
Mittwoch, 28. Juni 2017 10:42 Uhr
Volles Programm bei der Sportwoche in Mackensen vom 4. bis zum 9. Juli
Donnerstag, 22. Juni 2017 12:41 Uhr

Dörrigsen (red). Vor kurzem fand das traditionelle Landratspokalschießen 2017 der Schützenvereine Behrensen, Dörrigsen, Fredelsloh, Lauenberg, Nienhagen und Volpriehausen statt. Rund 60 Schützen aus den Vereinen beteiligten sich am Schießen auf der Schießstätte in Dörrigsen. Geschossen wurde 50m Kleinkaliber aufgelegt. Den Landratspokal errang Dörrigsen mit 688,4 Ring und die Ehrenscheibe errang der Schütze Thorben Düe mit 10,9 Ring ebenfalls Dörrigsen, den zweiten Platz belegte Fredelsloh mit 680,7 Ring und Platz drei ging an Volpriehausen mit 675,5 Ring.

Ausrichter in diesem Jahr war der SV Dörrigsen von 1930 e. V., der auch für das leibliche Wohl mit Köstlichkeiten vom Grill sorgte. Bei der abschließenden Siegerehrung übermittelte der 2. Vorsitzende Christian Gabriel herzliche Grüße der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und des Ehrenlandrates und Stifter des Pokals Axel Endlein, da beide terminlich verhindert waren. Die Schießsportleiterin Silke Düe, die für die Ausrichtung des Schießens verantwortlich war, bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme. Das Bild zeigt die ersten drei Platzierten der Vereine.

Foto: SV Dörrigsen

Donnerstag, 22. Juni 2017 12:36 Uhr

Neuhaus (red). Abwechslungsreiche Landschaften, atemberaubende Ausblicke, steile Anstiege, rasante Abfahrten, breite Schotterpisten, verschlungene Pfade und Singletrails, die Geschicklichkeit und Konzentration erfordern – in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland finden Mountainbiker beste Bedingungen vor. Rund 760 Tourenkilometer umfasst das Wegenetz im Naturpark Solling-Vogler, 16 verschiedene Rundtouren unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen bieten gleichermaßen großes Fahrvergnügen für Einsteiger und ambitionierte Fortgeschrittene.

All jene, die sich gerne im sportlichen Wettkampf miteinander messen, haben die Chance dazu beim Allersheimer Mountainbike-Marathon, der alljährlich in Neuhaus im Solling ausgefahren wird. In diesem Jahr ist es am Sonntag, 2. Juli, soweit. Dann steht bereits die 19. Auflage der Veranstaltung auf dem Programm.

Je nach persönlicher Kondition können die Teilnehmer zwischen drei verschiedenen Streckenlängen wählen. Die Kurzdistanz ist 25 Kilometer lang, die mittlere Tour wartet mit rund 50 Kilometer und etwa 1.200 Höhenmetern auf und die Langstrecke ist mit ihren 100 Kilometern Länge – dabei geht es über mehr als 2.000 Höhenmeter – die ideale Herausforderung für alle erfahrenen Mountainbiker, die ordentlich in die Pedale treten möchten. Übrigens: Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz. Für Kinder und Jugendliche, die maximal 13 Jahre alt sind, haben die Veranstalter eine separate, 3,6 Kilometer lange, Tour im Programm.

Der Renntag in Neuhaus beginnt morgens um 7 Uhr mit der Startnummernausgabe im Haus des Gastes, das zugleich auch Start- und Zielpunkt aller Strecken ist. Ab 8 Uhr ist ein Frühstück im Haus des Gastes möglich, bevor um 9 Uhr zunächst die Teilnehmer der 100 Kilometer-Tour auf die Strecke gehen. Startzeit der 50 Kilometer-Fahrer ist um 10 Uhr, der 25 Kilometer-Tour um 10.30 Uhr. Das Kidsrace startet um 13 Uhr. Gegen 14.30 Uhr findet die Siegerehrung der besten drei Fahrer jeder Startklasse und Strecke statt, im Anschluss wird der Tag bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Damit die Mountainbiker während ihres Rennens bei Kräften bleiben, werden an verschiedenen Stellen der Strecke sowie im Zielbereich Verpflegungsstellen eingerichtet, an denen sich die Teilnehmer stärken können. Das Startgeld beträgt 20 Euro für die Kurz-, 25 Euro für die Mittel- und 30 Euro für die Langstrecke. Für alle Teilnehmer besteht bei der Veranstaltung Helmpflicht. Anmeldungen können unter www.radsport-hochsolling.de vorgenommen werden. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Werbung
Panorama
21. Juni, 06:24 Uhr
Feuerwehr muss Beagle „Bobby“ aus Opel Mokka retten
17. Juni, 04:53 Uhr

Northeim (red). Am Mittwoch, 14. Juni 2017, lud der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zu einem Austausch unter dem Motto „Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum“ in das Helios Klinikum Northeim ein. Mit mehr als 50 Gästen wurde über die Herausforderungen und Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung der Region gesprochen.

Roy Kühne begrüßte alle Teilnehmer und stellte seinen Gast Professor Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, vor. Zu Beginn führte Hecken mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen in Deutschland. Der G-BA erlässt Richtlinien zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und regelt die Versorgung mit ärztlichen, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und Methoden. Prof. Hecken hat außerdem den Vorsitz des Innovationsausschusses inne, der gebildet wurde, um neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, zu fördern. Der Innovationsfonds fördert Vorhaben, die die sektorübergreifende Versorgung verbessern sollen und deren Ziel eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung ist. Professor Hecken sieht im Innovationsfonds eine große Chance für den ländlichen Raum, da neue Anreize für junge Ärzte hervorgebracht werden können, sich in diesen Regionen niederzulassen. Darüber hinaus können die Ergebnisse der Modellversuche auf die bestehende Grund- und Regelversorgung angewandt werden und diese mit neuen Strukturen stärken.

Nachfolgend diskutierte das Podium aktiv mit allen Anwesenden über die Thematik sowie über die persönlichen Anliegen, die von Nachwuchsschwierigkeiten bei Hausärzten über psychotherapeutische Angebote bis hin zur Problematik des Fachärztemangels reichten. Roy Kühne war am Ende der Veranstaltung über das Engagement aller Anwesenden begeistert und appellierte: „Es gibt immer viel anzupacken, grade in unserer ländlichen Region! Jedoch schafft man das nicht allein - nur wir alle gemeinsam können das angehen. Also lassen Sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen, um eine gute ärztliche Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern.“

Foto: Büro Dr. Kühne

08. Juni, 07:01 Uhr

Northeim (lpd). Die Weiterentwicklung der Elektromobilität im Landkreis Northeim war zentrales Thema bei einem Treffen von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit den „Botschaftern der Region“, welches in der vergangenen Woche stattgefunden hat. Das Treffen fand im EAM Servicebüro in Hardegsen statt. Zu hören gab es einen interessanten Vortrag über den Istzustand und die Entwicklungsmöglichkeiten der Elektromobilität im Landkreis Northeim, von den EAM-Mitarbeitern Armin Schülbe und Jörg Hausknecht. Die anschließende Diskussion konnte dazu genutzte werden, um Impulse und Ideen zur Elektromobilität zu sammeln.

„Mobilität, insbesondere Elektromobilität, wird künftig das beherrschende Thema in den ländlichen Regionen sein. Hier gilt es frühzeitig die notwendigen Grundlagen zu schaffen, damit die Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Northeim die Möglichkeit haben, an diesem Zukunftsthema zu partizipieren“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Foto: lpd

Werbung
zum Anfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.