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Mittwoch, 05. Februar 2020 10:19 Uhr

NHC: Volles Haus - "Schuhwallhölle" bebt - Jetzt kommt TV Großwallstadt. Von Hartmut Kölling

Northeim (hakö). Große Euphorie auf der Bühne des Sports. Die "Schuhwallhölle" bebte am vergangenen Sonntag. Der NHC fuhr mit 26:21 einen ungemein wichtigen Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenletzten HSC Bad Neustadt aus Unterfranken ein. Abstiegskampf pur. Mannschaft und Trainer bildeten eine starke Einheit, ließen sich durch "Störfeuer" von außen nicht auseinanderbringen. Einfach brillant.

Das treue Publikum appaudierte minutenlang, war begeistert, lag sich in den Armen und setzte auf seine Art ein dickes Ausrufezeichen. Die Fans feierten mit Standing Ovations ihr Team schon vor dem Anpfiff beim Einlaufen. Das ging unter die Haut. Diese Leidenschaft - das ist Schuhwallhalle live. Eine spektakuläre, einmalige Szenerie. Da gab es sogar Tränen. Spieler riefen der voll besetzten Tribüne zu: "Wir brauchen Euch!".

Beim nächsten Punktspiel vor eigener Kulisse ist am Sonntag, 16. Februar um 17 Uhr der renommierte Tabellenführer TV Großwallstadt zu Gast in Northeim's Top-Sportarena. Und wieder wird sie ausverkauft sein, weithin sichtbar bis in die letzte Seitenstraße. Unglaublich, diese durchweg positive Entwicklung im Handballsport, dank professioneller Strukturen im NHC, dank einem geradezu ideal besetzten Vorstand mit dem Vorsitzenden Knut Freter und seinen Stellvertretern Carsten Barnkothe, Oliver Kirch, Heike Echter, Mark-Oliver Wode und Schatzmeisterin Carola Bialas, dank all der rührigen Sponsoren, dank einer tollen Nachwuchsarbeit, dank qualitativ hochwertiger Übungsleiter, dank dem liebenswerten "Team hinter dem Team" mit dem fast schon sensationell breit aufgestellten Ehrenamt.

All das sollte die Bürger dieser Stadt stolz machen auf ihren NHC und endlich auch mal Vertreter des Rates in die Arena führen, um Entscheidungen als "operatives Geschäft", eine Herzensangelegenheit, zum Wohle der Kreisstadt und ihrer Region zu verstehen. Hier muß dringend gehandelt werden für die Mannschaften des NHC, für die Vereine und Schulen. Er müßte eigentlich schon längst Realität sein, der Hallenneubau, wenn denn Intelligenz und Entscheidungsfreude die Ratsmitglieder beflügeln würden.

"Aufwachen, hingehen zu Spielen, sich mitreißen lassen, Stallgeruch einatmen, nach Wegen suchen, die Northeim in den Fokus rückt. Die Stadt hat ihn verdient, den Hallenneubau, aber bitte noch in diesem Jahrzehnt. Der Handball boomt. Hier darf wertvolle Zeit nicht leichtfertig verspielt werden. Hier finden immer mehr Fans ihren Platz. Deshalb: Augen auf! Längst eine unendliche Geschichte. Dank eines hoch motivierten, gefeierten Vereins aus der Mitte unserer Gesellschaft.

Steuern blindlings erhöhen und damit einen Großsponsor aus der "Halle der Leidenschaft" zu schmeißen, damit die wertvolle, einmalige Nachwuchsarbeit in Frage zu stellen, ist seitens der Stadt keine seriöse Art, um attraktiven Lebensraum für Sport und Gesundheit zu aktivieren und auch neuen Bürgern mit Blick auf Steigerung der Einwohnerzahl auf über 30.000, ein Angebot zu machen, das auch Heimat bedeutet.

Vielleicht sollten sich doch erfolgreiche Unternehmer der Region, und die gibt es, an einen Tisch setzen, um dem mitunter hilflos agierenden Rat unter die Arme zu greifen mit schnellen Entscheidungen in Sachen Hallenneubau, die den Zeitgeist treffen und der 3. Handball-Liga gerecht werden mit Hallengröße und vor allem auch einem mutigen Platzangebot. Erst vor wenigen Tagen meinte Northeim's Bürgermeister Simon Hartmann: "Der Hallenneubau ist ein Projekt von regionaler Bedeutung".

Am vergangenen Sonntag suchten sie alle ihren Platz auf der Tribüne: Unter anderem Irnfried Rabe, ehemaliger Bürgermeister von Northeim, Jugendspieler des JFV Leinepolder mit Trainer, von einem Turnier in Lindau kommend, und einige Vorstandsmitglieder des FC Eintracht Northeim sowie zahlreiche Fans aus fast allen Ortsteilen. Lob und Anerkennung gab es für ein tolles, ausgesprochen informatives Programmheft.

www.northeimerhc.de

Fotos: Hartmut Kölling

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