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Mittwoch, 29. Januar 2020 11:11 Uhr

"Was uns im neuen Jahrzehnt erwartet" - Ausblick von Bürgermeister Simon Hartmann

Das Bild zeigt Bürgermeister Simon Hartmann (Mitte) mit Wirtschaftsförderin Christiane Unger und Stadtbaurat Frederik Backhaus bei der Präsentation "Barrierefreier Zugang Kino Schauburg.

Northeim (hakö). Northeims Bürgermeister Simon Hartmann hatte einen "Rundumschlag" angekündigt. Auf der Jahresauftakt-Pressekonferenz am Montag im Rathaus am Scharnhorstplatz zeigte sich der Verwaltungschef zielstrebig, souverän und selbstbewußt, beleuchtete offen die aktuellen, kommunalen Top-Themen, zog eine Klammer um diese und sprach von einer bedeutenden Weichenstellung für Northeim und seine Ortsteile für die nächsten zehn bis 15 Jahre.

Verwaltung fit machen für die Zukunft

Vorausschauend ging es insbesondere um die Schuhwallhalle, Innenstadtsanierung, Gewerbegebiet West, Wohnbauland-Entwicklung, Klimaschutz und Mobilität, Renaissance der Dörfer, Stärkung des Ehrenamtes und die Verwaltung fit machen für die Zukunft. Simon Hartmann: "Es wird ein tolles Jahrzehnt. Diese Themen bedeuten für mich Antrieb. Es gilt auch, die Einwohnerhürde zu überspringen. Wir wollen wieder eine "3" vorne haben. Bedeutet, über 30.000 Einwohner. Das ist unser ehrgeiziges Ziel".

Klare politische Bekenntnisse

Der Bürgermeister erwartet klare politische Bekenntnisse, unter anderem zum Münsterplatz und für das Rahmenkonzept. Ebenso eine Vielzahl privater Investitionen. Hartmann: "Wir brauchen dringend neues Stadtmobiliar, Bänke, Mülleimer. Das alles hat auch mit Ästhetik, Schönheit, Harmonie und Kunst zu tun. Die Standortgemeinschaft hat Ideen, bringt Bewegung in die Debatte Innenstadtsanierung. Bleibt abzuwarten, inwieweit es gelingt, Gewerbeflächen in Wohnbereiche umzuwandeln, zum Beispiel am östlichen Innenstadtring".

Mehr citynahe Stellplätze für Wohnmobile

Nach Auffassung des Verwaltungschefs gehören Busse in die Innenstadt. Sie sollte man nicht verbannen, wie zum Beispiel vom Kreishaus in der Medenheimer Straße. Sein Wunsch wäre es, neue attraktive Stellplätze für Wohnmobile zu schaffen und zwar in unmittelbarer Citynähe. Platz gebe es unter anderem an der Alten Brauerei. Die Innenstadt-Gastronomie würde zweifellos davon profitieren. Hartmann: "Wir prüfen das". Zudem sollten die Wallanlagen touristisch mehr genutzt werden, das heißt, Wege verbessern. Die derzeitige Bushaltestelle am Alten Friedhof könnte sicherlich etwa 100 Meter weiter westlich verlegt werden, in Höhe Café Freundschaft.

Den ländlichen Raum stärken

Simon Hartmann unterstrich noch einmal die Notwendigkeit, neuen Wohnraum in den Ortschaften anbieten zu können, wie in Sudheim, Bühle, Hollenstedt, Stöckheim, Hillerse und Langenholtensen. Er erwarte von der Politik ein klares Bekenntnis zu den Dörfern, zum ländlichen Raum, um auch die Kerne zu erhalten. Das Dorferneuerungsprogramm, der Zusammenschluß von vier Dörfern, biete die Basis für Investitionsmaßnahmen. In der Kernstadt soll das Lokhallen-Projekt weiter vorangetrieben werden. Attraktiver Wohnraum auch für Studenten.

10.000 neue Bäume pflanzen

Northeims Bürgermeister möchte etwa 10.000 Bäume in den öffentlichen Anlagen pflanzen lassen. Es würde laut Simon Hartmann Bereiche geben, wo durchaus neuer Baumbestand erwartet werden kann, wie zum Beispiel an der westlichen Entlastungsstraße, Kreisel Berliner Allee, in der Fluth, Ecke Osttangente, um alles noch wesentlich grüner zu gestalten. Die Kreisstadt soll regelrecht aufblühen. So könnten in diesem Jahr beispielsweise Blumenzwiebeln in die Erde gebracht werden, die dann im Frühjahr 2021 blühen, vor allem an Kreuzungsbereichen. Die Bürger könnten sich daran beteiligen. In Kürze soll im Rathaus die Stelle "Klimaschutzmanagement" besetzt werden.

Radverkehr attraktiver gestalten

Der Stadtbusverkehr soll gestärkt werden. Man möchte, so Hartmann, die Zahl der Nutzer in den nächsten zehn Jahren deutlich erhöhen. Erwartet würden 700.000 Nutzer. Der Radverkehr soll attraktiver werden, unter anderem auch mit besseren Abstellmöglichkeiten am Bahnhof.

Firmen Partner der Feuerwehr

Desweiteren informierte der Bürgermeister in punkto Feuerwehrbedarfsplan: "Wir arbeiten das Fahrzeugprogramm jetzt schon ab. Unser Wunsch ist es, das Ehrenamt zu stärken. Firmen sollen Partner der Feuerwehren werden. Wir sind im Gespräch mit der Stadtfeuerwehr". Neue Sporthalle ein regionales Projekt In Sachen neue Sporthalle erwartet Hartmann ganz klare Aussagen aus Berlin: "Unsere Halle ist immerhin ein regionales Projekt". Ab 2021 soll es Sportlerehrungen geben. Der Disco-Golf-Parcours auf der Wilhelmswiese soll im Schulsport integriert werden.

Neue Gewerbegebiete

Seit Anfang September verstärkt Christiane Unger die Verwaltung im Bereich Wirtschaftsförderung und Fördermittelmanagement. Sie informierte die Medienvertreter über den Wunsch der Stadt, weitere Gewerbegebiete ausweisen zu wollen. Dazu gehören unter anderem die Flächen am Sollingtor. Es gebe zahlreiche Unternehmensanfragen in punkto Ansiedlung. Northeims neue Wirtschaftsförderin: "Wir sind eine attraktive Stadt. Da gibt es auch Flächen entlang der A7". Sie habe inzwischen Netzwerke aufgebaut mit Einbeck und Göttingen: "Wir profitieren von der Stadt Göttingen. Müssen es in Niedersachsen bekannt machen".

Gute Leute als Botschafter

Bürgermeister Simon Hartmann möchte gute Leute als Botschafter gewinnen, um Northeim voran zu bringen. Wie zum Beispiel Michael Polle(40). Der Film- und Fernseh-Produzent ist in Northeim geboren. Bedeute, Perspektiven annehmen von Leuten, die in Northeim ihre Wurzeln haben. Das würde, so Hartmann, auch für die politisch Aktiven in den Parlamenten gelten. Man freue sich, daß die Waldbühne wieder bespielt wird mit dem Konzert von Johannes Oerding im Frühsommer. Das dürfte ausverkauft sein. Anschließend wolle man bei der Stadt die Infrastruktur kritisch unter die Lupe nehmen, um diese herrliche Bühne wiederzubeleben. Sie habe Zukunft weit über die Harz-Weser-Region hinaus. Nach Meinung des Verwaltungschefs müßten Spielplätze erneuert werden. Spielgeräte würden auch in die Innenstadt gehören. Am Herzen würden Hartmann auch die Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen liegen.

Partnerschaftlich zusammenarbeiten

Rat und Verwaltung sollten, so Hartmann, partnerschaftlich zusammenarbeiten. Informationsaustausch sei keine Einbahnstraße. Die Verwaltung hat aktuell 15 Auszubildende. Simon Hartmann betont: "Es ist viel in Bewegung mit einem hoch motivierten Team. Ich habe eine Menge vor mit dieser, unserer schönen Stadt Northeim. Noch der Hinweis: Unser Internetauftritt wird ständig verbessert. Einfach mal schauen".

www.northeim.de

Foto: Hartmut Kölling

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