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Region Aktiv
Mittwoch, 21. Februar 2018 10:31 Uhr
Snoezelen – ein besonderes Profil und Highlight der BBS Einbeck in den Bildungsgängen Altenpflege, Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik
Mittwoch, 21. Februar 2018 10:12 Uhr

Kreis Northeim (r).Im Doppeldeckerbus mit den beiden Superintendenten durch den Kirchenkreis Leine-Solling fahren: Nein, nicht wirklich, aber in Gedanken durften das die rund 60 Mitglieder des Kirchenkreistags bei ihrer jüngsten Sitzung. Seit inzwischen drei Jahren sind Stephanie und Jan von Lingen die „theologischen Reiseleiter“ der Region, da war es an der Zeit, in einem rund einstündigen Bericht Bilanz zu ziehen.

Von Uslar aus ging es mit dem gedachten Bus Richtung Dassel und Einbeck, dann über Fredelsloh bis nach Northeim und nach einem Schlenker Richtung Katlenburg über Hardegsen zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs bot sich ihnen ein Kirchenkreis mit 61 Kirchen, 32 Kapellen und sechs Glockentürmen. Diese sind Anlaufstelle für etwa 57.000 evangelische Gemeindeglieder, deren Zahl aber durch den demografischen Wandel stetig sinkt. Das hatte in den letzten Jahren zur Folge, dass Pfarrstellen neu zugeschnitten werden mussten, die Zahl der Pastorinnen und Pastoren rückläufig ist und sich die Gemeinden im Wandel befinden.

 „Wir werden immer weniger und immer älter“, stellte Stephanie von Lingen im Blick auf den Kirchenkreis fest. Dennoch sei der Kirchenkreis Leine-Solling einer der lebendigsten in der Landeskirche, so ihr Eindruck. Von diesem Leben in den Gemeinden haben sie und ihr Mann sich in den vergangenen Jahren überzeugen können, so dass sie auf dieser gedanklichen Busreise von etlichen Projekten, Aktionen und Einrichtungen berichten konnte: „All diese Aktivitäten zeigen, wie Kirche von Haupt- wie Ehrenamtlichen gestaltet wird und den nüchternen Fakten etwas entgegensetzt“, so von Lingen: „Neue Krippen werden eröffnet, moderne Gottesdienstideen entstehen und viele musikalische Projekte bereichern das kulturelle Leben.  Es gibt ein evangelisches Gymnasium im Kirchenkreis, die Jugendkirche bringt immer wieder frischen Wind in die Gemeinden, die Diakonie ist an vielen Orten sehr engagiert und Integration wird hier aus Überzeugung gelebt.“ Die bis zu 1000 Jahre alten Kirchengebäude seien zudem touristisch interessant und die Orgeldichte der Region solle angeblich die höchste weltweit sein.

Auch die Seelsorge und Notfallseelsorge blieben nicht unerwähnt, wie auch der Qualitätsmanagementprozess in insgesamt 18 Kindertagesstätten und ihren Mitarbeitenden. Dort arbeiten neben den 310 pädagogischen festangestellten Mitarbeitenden rund 70 Aushilfen und FSJ-ler. Dazu kommen im Kirchenkreis noch rund 450 weitere festangestellte Mitarbeitende sowie Aushilfskräfte und Honorarkräfte. Mit insgesamt rund 1100 Personen ist der Kirchenkreis somit auch ein durchaus wichtiger Arbeitgeber in der Region, wobei hier die 42 Pastorinnen und Pastoren nicht mitgezählt sind, da sie offiziell bei der Landeskirche angestellt sind.

Als Superintendent Jan von Lingen diese Zahlen auflistete, wurde manchem der Zuhörer wieder einmal deutlich, wie wichtig Kirche doch nach wie vor ist und wie entscheidend sie das Bild einer Region prägt. Für den Weg, den Kirche künftig beschreiten soll, forderte er: „Gegen die demografische Entwicklung können wir bei Kirche kaum etwas tun, aber wir können für die Attraktivität unseres Gemeindelebens sorgen. Wir werden nach Formen suchen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Dreh- und Angelpunkt ist, dass wir Kinder und ihre Familien erreichen und sie zur Taufe ermutigen.“ Die drei Bereiche Kirchenmusik, Jugendkirche und Diakonie bezeichnete er als „Raststätten für die Seele“.

Darüber hinaus müssen Mittel und Wege gefunden werden, um angesichts der anstehenden Pensionierungswelle bei den Pastoren die Pfarrstellen attraktiv zu gestalten, ergänzte Stephanie von Lingen. Dazu gehören attraktive Pfarrhäuser sowie eine Stärkung des Miteinanders in den Regionen. Teamarbeit sei hier das Stichwort, das schon jetzt vieles neu ordnet oder hilft, neue Strukturen mit Leben zu füllen. Weitere neue Denkanstöße erhoffen die Superintendenten sich von den neuen Kirchenvorständen, die in ihren Dörfern oder Städten tatsächlich Zukunft gestalten können. Die nötige Mindestzahl an Kandidatinnen und Kandidaten sei überall erreicht worden.

Der Bericht der Superintendenten schloss mit einem besonderen Dank an alle Kirchenvorstände: „Bei unseren Besuchen in Ihren Gemeinden, haben wir oft gemerkt, wie viel Zeit und Herz Sie alle einbringen. Sie werden Spuren hinterlassen.“ Mit Luther gesagt: „Gott lacht und freut sich mit allen Engeln und Kreaturen, darüber, dass ihr´s im Glauben tut. So ist jeder zu seinem Dienste berufen.“

Foto: Christian Dolle

 

 

Mittwoch, 21. Februar 2018 10:01 Uhr

Einbeck (r). Besondere und außergewöhnliche Erlebnisse sowie reichlich Spaß, Sport und Sonne gibt es wieder bei der Jugendzeltfreizeit in La Tranche sur Mer vom 13. bis 29. Juli. Seit 1993 geht es gemeinsam auf Tour an die französischen Atlantikküste - ab diesem Jahr mit dem Schwimmclub »Hellas« Einbeck. Die Freizeit erfreut sich großer Beliebtheit, erklärte Projektleiter Sören Berlin, »es gibt ein besonderes Lebensgefühl dort.« Ehrenamtliche »opfern« ihren Urlaub für ein besonderes Zeltlager, um Jugendlichen eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zu ermöglichen mit Lagerfeuer, Fahrten, Sport und zahlreichen weiteren Angeboten und Möglichkeiten. Mehr als 1.600 Teilnehmer haben schon außergewöhnliche Ferien in Frankreich erlebt. Die 13- bis 18-jährigen Teilnehmer können in einen abgesteckten Raum Selbsterfahrungen sammeln, erläutert Andreas Oppermann vom Leitungsteam, zu dem unter anderem auch Sven Schröder, Hella Iseler-Rönpagel und Marc Rudloff gehören. Sie sind innerhalb dieses Rahmens selbstverantwortlich. So gibt es beispielsweise feste Kochgruppen - ob, wann und was gekocht wird, entscheiden die Jugendlichen selber. »Einfach mal probieren lassen, um fürs Leben zu lernen«, das ist das prägende Motto, von dem auch Dieter Berlin und seine Vorstandskollegen vom SC Hellas wie Bianka Müller, Barbara Hübner und Jered Müller angetan waren. Jugendliche können auch mal so lange am Lagerfeuer sitzen, wie sie möchten. Hier wird fürs Leben gelernt, nämlich Freiheit in Verantwortung zu erleben, so Berlin. Im Landkreis gibt es nicht mehr so viele Freizeiten dieser Art, mit Freude richte der SC Hellas das besondere Zeltlager aus, das sich großer Beliebtheit erfreue und schon für sein besonderes Konzept mehrfach ausgezeichnet wurde. Nach vielen Jahren der erfolgreichen Organisation unter dem Dach eines anderen Einbecker Sporvereins freut sich das gesamte Projektteam, mit dem SC Hellas einen Partner gefunden zu haben, der sich der Zeltfreizeit verbunden fühlt, sie »mitlebt« und unterstützt und der von dem besonderen Engagement für Jugendlichen begeistert ist, erklärte Sören Berlin. »Freiheit leben und erleben«, das ist in der Zeltfreizeit vom 13. bis 29. Juli mit dem SC Hellas möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.zeltlager-latranche.de sowie auf Facebook. Auf die Zeltfreizeit in Frankreich mit dem SC Hellas freuen sich (von links) Dieter Berlin, Sven Schröder, Barbara Hübner, Bianka Müller, Jered Müller, Sören Berlin, Andreas Oppermann und Marc Rudloff. Auskünfte erteilen gern Projektleiter Sören Berlin, Telefon 05561/9241821, WhatsApp 0176/80723208, E-Mail berlin_s@web.de, Marc Rudloff, Telefon 0163/6635032, und Andreas Oppermann, Telefonnummer 0172/5662288. Anmeldungen für die Jugendzeltfreizeit sind an Sören Berlin zu richten.

Foto: SC Hellas

Mittwoch, 21. Februar 2018 09:49 Uhr

Einbeck (r). Am Samstag, den 24. Februar 2018, findet für alle interessierten Eltern und Schüler in der Zeit von 11 bis 13 Uhr unser diesjähriger „Tag der offenen Tür“ statt. An diesem Vormittag besteht die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeitsweise der Löns-Realschule zu erhalten.

Mitglieder der Schülervertretung werden den Eltern und Schülern das umfassend modernisierte Schulgebäude vorstellen und zeigen. Die Lehrkräfte der verschiedenen Fachbereiche stellen sich und die Fächer vor. Wie arbeiten die Kollegen in den Sprachfächern? – Die Gäste können es hautnah erleben. Wie werden die Smartboards im Unterricht integriert? - Unsere Schüler werden es gern zeigen.

Experimente können im naturwissenschaftlichen Bereich erlebt und selbst durchgeführt werden. Den Geschmackssinn können die Gäste im Hauswirtschaftsbereich ausprobieren. Das Fach Wirtschaft stellt die Bausteine der Berufsorientierung der Löns-Realschule vor. Natürlich wird es noch viele weitere sportliche und kreative Angebote geben. Für die musikalische Umrahmung sorgt erneut die M1-Musikschule. Begleitet von Markus Kümmerling werden Schülerinnen und Schüler der Löns-Realschule einen Ausschnitt aus ihrem musikalischen Repertoire präsentieren.

Schülerinnen und Schüler des Löns-Cafés sorgen für die Versorgung der Gäste, sodass Eltern und Lehrer bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch kommen können. Für Fragen rund um die weitere Schullaufbahn steht die Schulleitung den Eltern mit Rat und Hinweisen zur Verfügung. Wir freuen uns auf interessierte kleine und große Besucher, tolle Aktionen und Gespräche in unserem Haus.

Foto: Löns-Realschule Einbeck

Dienstag, 20. Februar 2018 09:09 Uhr

Dassel (r). Alles begann im September 2017 mit einem Wahlpflichtkurs, den fünfzehn Schüler des 8. und 9. Jahrgangs der PGS Dassel angewählt haben. Zusammen mit PGS-Lehrer Thomas Burg und Kirchenkreissozialarbeiter Marco Spindler nahmen sich die 15 Schüler-Akteure vor, eine Auktionsplattform für den PGS Lernfonds zu entwickeln. Der Name war schnell kreiert: „Dein Vendo“, von Lateinisch vendere, verkaufen. Das Ziel: durch gespendete Gegenstände möglichst hohe Spendeneinnahmen für den PGS Lernfonds zu erzielen. Neben diesem guten Zweck sollen die 15 Vendo’ler verschiedene Erfahrungen mit einem Startup machen, denn jeder Arbeitsschritt muss genau bedacht und jeder Posten verlässlich besetzt werden. Um das Projekt ins Laufen zu bringen, wurde erstmal ein Brief in der Schule verteilt, der auf fleißiges Spenden und Mitbieten aufmerksam machte. Und es gelang: Lehrer, Schüler und weitere, der Schule verbundene Menschen spendeten die unterschiedlichsten Dinge. Es reichte von Halfpipes übers selbst gebastelte Vogelhäuschen bis hin zu hochwertigem Porzellan. Wie funktioniert Dein Vendo? Die Sachspenden werden von „Erfasserteams“ registriert, fotografiert, auf Qualität gecheckt, beschrieben und die Preise werden bestimmt. Alle Infos werden abgetippt und an „Administratoren“, die sich um die Website kümmern, weitergeschickt. Diese stellen die Gegenstände in verschiedenen Kategorien auf www.dein-vendo.de, wo sie jeder ersteigern kann. Damit das Projekt richtig bekannt wird und die Aktion voll ins Rollen kommt, wurden „Öffis“, Öffentlichkeitsarbeiter, ausgewählt, die sich darum kümmern, Vendo bekannt allgemein zu machen. Mittlerweile verfügt das Projekt über zwei Social-Media-Accounts auf Facebook und auf Instagram.

Die Schülergruppe hofft auf Unterstützung durch die Leserschaft dieser Zeitung: Vielleicht gibt es Sachspenden, die auf Dein Vendo versteigert werden, oder man besucht einfach Dein Vendo und ersteigert etwas. Ausgeschlossen sind Lebensmittel, Kleidung und Bücher; alles andere ist sehr willkommen: der Kerzenleuchter, der nie zum Einsatz kam; der Ohrensessel des Erbonkels; der Rembrandt, der schon lange im Keller einstaubt, usw. Vielleicht findet sich ja das ein oder andere Werthaltige, was direkt ins Auge springt. Sachspenden für Dein Vendo können zwischen 8 und 12.30 Uhr einfach in der Verwaltung der PGS Dassel abgegeben werden. Nach telefonischer Absprache werden sie auch zu Hause abgeholt. Es ist aber auch schon Unterstützung, wenn die Dein-Vendo-Idee einfach weitererzählt wird.

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Blaulicht
Dienstag, 20. Februar 2018 09:24 Uhr
Hausfriedensbruch mit Körperverletzung
Montag, 19. Februar 2018 12:26 Uhr

Einbeck (r). Am Samstag, den 17. Februar 2018, gegen 12.55 Uhr wurde auf der Markoldendorfer Straße im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle ein 46-jähriger Einwohner Dassels festgestellt, der, obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, ein Kraftfahrzeug führte. Seine Ehefrau, die Halterin des Fahrzeugs war, saß auf dem Beifahrersitz. Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Weiterfahrt wurde untersagt.

Freitag, 09. Februar 2018 09:25 Uhr

Einbeck (r). .Am gestrigen Donnerstag, den 08. Februar in der Mittagszeit wurde eine 86-jährige Geschädigte aus Einbeck Opfer eines sogenannten Geld-Wechseltricks. Ein unbekannter Täter bat die Geschädigte auf einem dortigen Parkplatz darum, ihm doch eine 2 Euro-Münze in Kleingeld für einen Einkaufswagen zu wechseln. Dieser Bitte kam die Geschädigte dann auch nach. Kurze Zeit später stellte sie dann fest, dass aus ihrer Geldbörse insgesamt 180,- Euro entwendet wurden.

Den Täter kann die Geschädigte wie folgt beschreiben: ca. 50 Jahre, 170 bis 175 cm groß, braune kürzere Haare, Deutsche Aussprache.

Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Northeim/Osterode Polizeikommissariat Einbeck Pressestelle Telefon: 05561/94978 0

Sonntag, 04. Februar 2018 16:16 Uhr

Einbeck (r). Am Samstag, den 03. Februar 2018 verschmorte in der Wohnung einer 21-jährigen Einbeckerin gegen 20.00 Uhr ein Plastiksieb, welches auf dem in Betrieb genommenen Herd lag. Hierdurch entstand eine kurze Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Einbeck war vor Ort, kam jedoch nicht zum Einsatz. Ein kurzes Lüften der Wohnung reichte aus, um diese weiter nutzen zu können.

Dienstag, 30. Januar 2018 10:41 Uhr

Einbeck (r). Montag, den 29. Januar 2018, gegen 15.25 Uhr am Altendorfer Tor war bei der Kontrolle eines 69-jährigen Fahrzeugführers eines Pkw Opel Mokka durch eine Polizeistreife aus Einbeck bei dem Fahrzeugführer ein deutlicher Alkoholgeruch wahrzunehmen. Eine Überprüfung an einem geeichten Alcomaten erbrachte dann auch einen Alkoholwert von 0,60 Promille. Für den Fahrzeugführer aus Einbeck war daraufhin die Fahrt zu Ende.

Unsere Videothek
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Politik
Montag, 19. Februar 2018 12:07 Uhr
Kernstadt-SPD: Diskussionen zum bevorstehenden Mitgliederentscheid und Programmplanung für das Jahr 2018
Sonntag, 18. Februar 2018 07:30 Uhr

Einbeck (r). Beim Zukunftstag für Mädchen und Jungen können Schüler in diesem Jahr auch wieder Politik hautnah erleben. Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter aus Einbeck lädt Schülerinnen und Schüler aus der Region ein, sich bei der FDP-Fraktion im Landtag und bei ihm für den Zukunftstag zu bewerben. „Bei uns können die Schüler selbst Politik machen und unter realen Bedingungen Beschlüsse fassen“, kündigt Grascha an.

In der FDP-Fraktion erwartet die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Wie funktioniert Politik? Wie schreibt man eine Pressemitteilung? Und was machen eigentlich Referenten in einer Fraktion? „All diese Fragen und viele mehr wollen wir am 26. April beantworten und freuen uns auf viele Anmeldungen zum Zukunftstag“, so Grascha. Vorgesehen ist, dass die Schüler in mehreren Gruppen als Fraktion arbeiten und verschiedene Anträge erarbeiten. Am Ende stimmen sie dann in einer Art eigenen Plenardebatte mit einem Hammelsprung über den Gewinner-Antrag ab, der von der FDP-Fraktion schließlich auch in den Landtag eingebracht werden soll.

Aus Platzgründen ist die Zahl der zu vergebenden Plätze leider begrenzt. Deshalb entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen. Interessierte Schülerinnen und Schüler, die gerne teilnehmen möchten, können sich im Wahlkreisbüro von Christian Grascha Tiedexer Str.19 in Einbeck unter Telefon: 05561-7939966 oder unter mail@christian-grascha.de informieren und anmelden.

Mittwoch, 14. Februar 2018 10:34 Uhr

Kreis Northeim (r). Lothar Baumelt, Abgeordneter der Gruppe Die Linke/Northeim 21 besuchte gemein-sam mit dem Arbeitskreis Abfall sowie Vertretern des BUND die Mechanisch-biologische Abfallaufbereitungsanlage des Abfallzweckverbandes Südniedersachsen. Anlass waren die zur Zeit geplanten Investitionen von über 9 Millionen in eine neue Fermentierungsanlage für die biogenen Abfälle. Lothar Baumelt: „bevor zu diesem komplexen Thema eine qualifizierte Entscheidung im Kreistag getroffenen werden kann, bedarf es konkreter Information vor Ort aus erster Hand.“ Diese bekamen die interessierten Besucher in einem ausführlichen Gespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Rybacyk in Deiderode. Fazit der Besucher: Wir produzieren zu viel Müll! Zwar sind die Kapazitäten der MBA nicht ausgeschöpft, aber trotz Recyclinggebotes wandert der größte Teil des aufgearbeiteten Mülls immer noch in die Verbrennung. Ursache sind unter anderem die vielen verschiedenen Kunststoffe, die in Folien und anderen Produkten untrennbar kombiniert sind und nicht recycelt werden können. „Der Gesetzgeber muss die Vielzahl der Kunststoffe auf wenige, reine und universale begrenzen, um eine hohe Recyclingrate gewährleisten zu können“, so Jürgen Beisiegel von der BUND Kreisgruppe, „solange dies nicht geschieht sind die Kommunen und Bürger durch hohe Verwertungskosten die Leidtragenden einer verfehlten Müllpolitik des Bundes.“

Durch den geplanten Bau der neuen Fermentierungsanlage könnte ein größerer Teil der biogenen Fraktion (organische Substanz und Reststoffe mit einer Größe von 0-60 mm) der Fermentierung und damit Verwertung durch Gasgewinnung zugeführt werden, was den Anteil des zu verbrennenden Mülls reduzieren würde. Allerdings wächst bei diesem Verfahren die in Blankenhagen abzulagernde Gärrestemenge, die auf Grund von hohen nichtorganischen Fremdanteilen nicht als Dünger ausgebracht werden dürfen. Ob Investitionen von über 9 Mill. Euro ökologisch und ökonomisch zu rechtfertigen sind müssen weitere Recherchen ergeben. Neben einer Reduzierung der Kunststoffarten wäre eine noch bessere Trennung der verschiedenen Müllfraktionen durch den Verbraucher mittels umfassender Information anzustreben und „ am Besten ist natürlich eine starke Reduktion des Verpackungsmaterials“ so Lothar Baumelt.

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Wirtschaft
Dienstag, 20. Februar 2018 10:24 Uhr
Geschafft – Azubis bestehen Abschlussprüfung
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Mittwoch, 14. Februar 2018 13:38 Uhr

Seit 46 Jahren wird das Geschäft mit den Fliesen bei Familie Freund betrieben. „Klein angefangen und groß entwickelt“, beschreibt Inhaber Axel Freund die Unternehmensgeschichte. Und weiter: „ Im März 1971, nach bestandener Meisterprüfung, gründete mein Vater Werner Freund das 1. Fliesenfachgeschäft in Dassel, Goethestrasse 1. Mit einem kleinen Sortiment an Produkten, aber schon damals mit große Eifer in Sachen Kundenservice, Arbeitseinsatz und Zuverlässigkeit.“

Vor 27 Jahren konnte die Firma durch Grundstücksbesitz innerhalb Dassels umsiedeln und sich somit deutlich vergrößern. Neben der inzwischen 140 Quadratmeter großen Ausstellung, verfügt „Fliesen Freund“ auch noch über eine im Jahr 1997 extra errichtete Lagerhalle. Mit 132 zur Verfügung stehenden Paletten-Plätzen bieten sich großflächige Unterbringungsmöglichkeiten für die Waren, so Freund.

Neben Fliesenlegermeister Axel Freund und seiner Frau Antje besteht das Team aus insgesamt zehn Mitarbeitern und einem Auszubildenden zum Fliesenleger. Auch Sohn Frederik, der 2016 seinen Meistertitel abgelegt hat, trägt dazu bei, dass der Betrieb zukünftig in familiärer Hand bleibt. 2021, in drei Jahren, soll es dann heißen: „Fliesen-Freund seit über 50 Jahren in 3. Generation“.

„Fliesen Freund“ in Dassel ist nicht einfach nur ein Fliesenfachgeschäft: Serviceleistungen von Beratung und Aufmaßerstellung, Planung nach Maß, professioneller Fliesenverlegung aus Meisterhand sind nur einige Dienstleistungen des Unternehmensportfolios. Ebenfalls ist der Verlade- und Anlieferservice, sowie das 14-tägige Umtauschrecht eine Selbstverständlichkeit für das Team rund um Axel Freund.

Das Sortiment an Fliesen ist außerordentlich vielfältig – ob die einfache, aber schicke Verkleidung für die Küche, Bad, Boden, Keller, Kamin oder für andere Anwendungsbereiche, besteht auch im Bereich eines extravaganten, individuellen und hochmodernen Designs eine große Angebotsvielfalt.

Auch in dieser Branche kann man von einem Modetrend und einer Entwicklung in Bezug auf die Fliesen sprechen. „Durch die regelmäßigen Neuheiten und die Kreativität meiner Frau, muss ich ständig renovieren“, lacht Axel Freund. Doch wird auch ebenso deutlich, dass der Inhaber von seinen Neuheiten in der Ausstellung selbst mehr als angetan und auch überzeugt ist.

Die neuen Stile der Inneneinrichtung richten sich derzeit auf großformatige Fliesen im angesagten Industrial oder Beton-Look. Zu sehen im neuen C&S Katalog oder unter http://www.ceramic-stein.de/fliesen-betonoptik.html.

Aber auch Firmen, die man sonst nur als Jeanshersteller kannte, vermarkten sich in Form von „blau – verwaschenen Fliesen“. (http://www.irisceramica.net/diesel-living) Daneben sind komplett geflieste Waschbecken mit außergewöhnlicher Beleuchtungstechnik ebenso in der Ausstellung von „Fliesen Freund in Dassel zu sehen“.(http://www.fliesen-freund.de/home.aspx)

Komfort statt Kompromisse: Barrierefreies Duschen verbindet Sicherheit mit modernem Design

Neue Freiheit mit einer barrierefreien Dusche, Schwellen an Zugängen und hohen Duschtassen waren gestern: Heute ist die Dusche integrierter Teil der Bad-Landschaft und natürlich barrierefrei zu erreichen. Mit keramischen Fliesen oder Naturstein und den Systemlösungen von Schlüter-Systems, entstehen im Handumdrehen Badlandschaften, die auch im Detail überzeugen. (http://www.fliesen-freund.de/dcontent/core/barrierefrei) Die neue Linienentwässerung KERDI-LINE mit vertikalem Ablaufanschluss von Schlüter-Systems überzeugt mit niedrigen Aufbauhöhen ab 24 Millimetern. In einem kompletten Set für bodengleiche Duschen bietet sie alle Freiheiten in der Gestaltung, so kann der Rinnenkörper sowohl an der Wand als auch zentral in der Dusche angebracht werden. Für ein modernes Äußeres sorgen die vorgefertigten Kombinationen aus Rost und Rahmen für die Ablaufrinne aus gebürstetem Edelstahl oder ein rahmenloser Belagsträger. (https://www.schlueter.de/bodengleiche-dusche_1.aspx)

Auf das erfahrene Team ist nicht nur in Sachen Kundenberatung bei der richtigen Auswahl der Wandverkleidung 100 Prozent Verlass, sondern auch bei der Ausführung anstehender Arbeiten rund um die Erneuerung sowohl in Privathaushalten, als auch von Geschäftsräumen. Der Auftragsumkreis reicht von Göttingen und Einbeck über Dassel und Holzminden, bis nach Düsseldorf auf die Königsallee. Von einem Quadratmeter bis zu 3000 Quadratmetern Fläche. (http://www.fliesen-freund.de/dcontent/shop/home/referenz?menueactiveitem=/shop/menue/home/referenz)

„Fliesenleger ist ein gelernter Handwerksberuf, doch 2004 wurde der Meistertitel aberkannt“, bedauert und kritisiert Axel Freund. Die Folge daraus: eine Explosion der Kleinbetriebe, seitdem ist die Anzahl der Unternehmen von 12.000 auf 72.000 angestiegen – jeder darf sich als Fliesenleger bezeichnen, egal ob gelernt oder ungelernt. Der Schwund an Lehrlingen und an Meistern ist naheliegend. Der verpflichtende Qualitätsnachweise bleibt aus und somit auch die Anerkennung und Wertschätzung dieses Handwerks.

Fotos: Friederike Weinreis

Sonntag, 11. Februar 2018 10:14 Uhr

Einbeck (red). Es gibt jede Menge Arbeitnehmer, jede Menge Jobs – nur wie bringt man sie erfolgreich zusammen? Einer der besten Wege ist ganz sicher der Besuch unserer Jobbörse, die ab sofort mit neuem Layout und noch größerer Funktionalität ausgestattet ist. Die nächste Herausforderung oder vielleicht sogar den persönlichen Traumjob zu finden rückt damit in greifbare Nähe. Jetzt testen und die neue Herausforderung in der Region finden.

Jobsuchende können aus einer Vielzahl an Stellenausschreibungen in der Jobbörse suchen und sich direkt online über alle relevanten Informationen informieren. Oft bieten die Firmen bereits weitere Informationen direkt online an. Alle Onlinezeitungen in unserem Nachrichten-Netzwerk nehmen an der Jobbörse teil, sodass Interessierte nicht nur nach Jobs in dem eigenen Ort suchen, sondern auch über den Tellerrand hinaus schauen können. Einfach mal reinklicken und dann am besten auch gleich bewerben. Viel Erfolg!

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Sport
Samstag, 17. Februar 2018 06:00 Uhr
Närrisches Treiben beim VfR Salzderhelden
Freitag, 16. Februar 2018 07:30 Uhr

Dassel (r). Am morgigen Sonnabend, den 17. Februar empfängt der Dasseler SC den SV Broitzem (Braunschweig) zum Kellerduell in der Tischtennis Landesliga. Das Team um Mannschaftsführer Andre Meve konnte in der bisherigen Saison bisher nur einen Sieg einfahren, diesen aber eben gegen jene Mannschaft aus dem Braunschweiger Stadtteil Broitzem. In der Vorrunde gewann der Dasseler SC an fremden Tischen denkbar knapp mit 9:7, dementsprechend ist die Motivation besonders hoch, am Sonnabend den ersten Heimsieg einzufahren.

Aufschlag ist um 16:00 in der „Grünen Hölle“, dem Gymnastikraum der Rainald-von-Dassel Schule in der Lessingstraße. Im Anschluss empfängt „die Zwote“ in der Bezirksklasse ihre Gäste aus Allershausen. Auch in diesem Spiel unter Tabellennachbarn, der Zweite empfängt den Dritten, ist ein spannendes und enges Match zu erwarten. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt, und der DSC würde sich über zahlreiche Zuschauer bei diesen voraussichtlich spannenden Spielen sehr freuen.

Freitag, 16. Februar 2018 06:00 Uhr

Salzderhelden (r). Der VFR-Salzderhelden freut sich ab Montag, 26. Februar 2018 in der Zeit von 19:30 bis 20:30 Uhr, einen neues Fitness Programm unter der Leitung von Claudia Conrad in der Turnhalle Salzderhelden " Alter Stadtweg " anbieten zu können. Claudia Conrad ist seit 20 Jahren in Kursbereich tätig und bietet in Ihren Übungsstunde u. a. Aerobic, Step Aerobic, "Fight" Workout sowie Workout mit Hanteln,Tubes, Bällen ect. an. Das Kursanbebot richtet sich an alle ab 18 Jahren egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Mitzubringen sind Sportkleidung, Turnschuhe mit heller Sohle, Handtuch, Getränk und jede Menge gute Laune.

Für weitere Informationen steht Frau Yvonne Guschke-Weinert vom VfR unter Telefonnummer: 05561/83493 zur Verfügung.

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Panorama
29. Juni, 05:08 Uhr
Große Freude im Albert-Schweitzer-Kinderdorf:Inner Wheel Club Göttingen spendet 2000 Euro
21. Juni, 06:24 Uhr

Northeim (red), Ein 63 Jahre alter Mann aus dem Norden Deutschlands war am Dienstag mit seinem Opel Mokka auf der A7 in Richtung Norden unterwegs, als er den Parkplatz Schlochaus zwischen den Anschlussstellen Northeim-West und Northeim-Nord anfuhr, um aus dem dotigen Toilettenhäuschen Wasser für einen Hund „Bobby“ zu holen. Als der Mann zu seinem geparkten Pkw zurückkam, bemerkte er, dass der Schlüssel des Opel noch im Inneren des Pkws war und sich der Mann ausgeschlossen hatte. Da sein 10-jähriger Beagle jedoch noch im Kofferraum in seiner Hundebox saß, entschied sich der Mann den Notruf der Polizei zu wählen.

Die Disponenten lösten die Digitalen Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Höckelheim aus. Mit dem Tanklöschfahrzeug 4000 fuhren die Feuerwehrleute Leif Sönksen und Ive Baumann zu der angegebenen Einsatzstelle. An der Einsatzstelle nahmen sie Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer auf. Der 63-Jährige aus Bayern gab vor Ort das „Ok“, die Seitenscheibe des Pkws einschlagen zu können. Um den Hund durch Glassplitter nicht zu gefährden, wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschlagen. Danach konnte die Tür entriegelt und der Kofferraum geöffnet werden. Nachdem der Hund wieder frische Luft atmen und kühles Wasser trinken konnte, wurde die Seitenscheibe mit einer Plastikfolie verschlossen und der Mann konnte seine Fahrt fortsetzen.

Foto: Horst Lange / Pressesprecher Kreisfeuerwehr Northeim

17. Juni, 04:53 Uhr

Northeim (red). Am Mittwoch, 14. Juni 2017, lud der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zu einem Austausch unter dem Motto „Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum“ in das Helios Klinikum Northeim ein. Mit mehr als 50 Gästen wurde über die Herausforderungen und Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung der Region gesprochen.

Roy Kühne begrüßte alle Teilnehmer und stellte seinen Gast Professor Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, vor. Zu Beginn führte Hecken mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen in Deutschland. Der G-BA erlässt Richtlinien zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und regelt die Versorgung mit ärztlichen, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und Methoden. Prof. Hecken hat außerdem den Vorsitz des Innovationsausschusses inne, der gebildet wurde, um neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, zu fördern. Der Innovationsfonds fördert Vorhaben, die die sektorübergreifende Versorgung verbessern sollen und deren Ziel eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung ist. Professor Hecken sieht im Innovationsfonds eine große Chance für den ländlichen Raum, da neue Anreize für junge Ärzte hervorgebracht werden können, sich in diesen Regionen niederzulassen. Darüber hinaus können die Ergebnisse der Modellversuche auf die bestehende Grund- und Regelversorgung angewandt werden und diese mit neuen Strukturen stärken.

Nachfolgend diskutierte das Podium aktiv mit allen Anwesenden über die Thematik sowie über die persönlichen Anliegen, die von Nachwuchsschwierigkeiten bei Hausärzten über psychotherapeutische Angebote bis hin zur Problematik des Fachärztemangels reichten. Roy Kühne war am Ende der Veranstaltung über das Engagement aller Anwesenden begeistert und appellierte: „Es gibt immer viel anzupacken, grade in unserer ländlichen Region! Jedoch schafft man das nicht allein - nur wir alle gemeinsam können das angehen. Also lassen Sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen, um eine gute ärztliche Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern.“

Foto: Büro Dr. Kühne

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